Microsoft hat gestern Office 2010 als öffentliche Beta herausgegeben. Da ich Office 2010 in einem Unternehmen einsetzen möchte, habe ich mir die Beta-Version heruntergeladen und nutze sie nun. Viele Dinge wurden wirklich stark verbessert. Besonders aufgefallen sind mir die Verbesserungen bei Outlook und bei PowerPoint. Über die Verbesserungen von Outlook möchte ich hier berichten.
Bei Outlook hat jetzt auch die neue Menüleiste Einzug gehalten.
Interessant hört sich für mich hier der Button “Aufräumen” an. Dieser soll das Postfach klein halten, indem redundante Nachrichten gelöscht werden. Bei Gelegenheit werde ich ihn mal ausprobieren. Auch das restliche Erscheinungsbild wurde runderneuert:
Die Ordner Posteingang, Gesendete Elemente und Gelöschte Elemente werden nun immer beisammen gehalten und in jedem Postfach (IMAP) und in jeder Ordnerdatei oben angeheftet. Die selbst angelegten Ordner folgen mit einem kleinen Abstand. Das trägt ungemein zur Übersicht bei.
Schön ist auch, dass Nachrichten nun zu Diskussionen zusammengefügt werden und auch als solche im Nachrichtenverlauf gezeigt werden. Anscheinend wird anhand des Betreffs gruppiert. Das ist nicht in jedem Fall sinnvoll, da manche Nachrichten den gleichen Betreff bei mir haben. In vielen Fällen ist das aber durchaus eine sehr gute Sache.
Der Pfeil auf der linken Seite deutet an, dass es weitere Nachrichten dazu gibt und kann per Klick ausgeklappt werden. Dann sind alle Nachrichten zu dem Thema gelistet. Sie können durchgeklickt werden, egal in welchem Ordner die Nachricht ist. Das erleichtert die Nachverfolgung von Diskussionen stark.
Outlook bietet nun auch sogenannte Social Connectoren. Ein Social Connector bietet die Möglichkeit eine Social Community wie z.B. Facebook mit Outlook zu verbinden. Das führt dazu, dass zu den Personen weitere Informationen zur Verfügung stehen. Statusaktualisierungen können dann z.B. direkt aus Outlook heraus betrachtet werden. Fotos der Person können über Soziale Netzwerke zu den Kontakten in Outlook hinzugefügt werden. Ich denke das Thema wird noch super spannend. Bis zur Veröffentlichung von Office 2010 wird es sicher auch genug Connectoren geben um dieses Feature sinnvoll zu nutzen. Aktuell gibt es nach meinen Informationen lediglich einen Social Connector für XING.
Mit Windows Vista wurde die Möglichkeit eingeführt, Suchanfragen zu speichern. Durch die Sofortsuche waren die jeweiligen Suchergebnisse auch sofort verfügbar. Gespeicherte Suchen sind daher so etwas wie virtuelle Ordner, deren Inhalt abhängig von den Suchkriterien automatisch aktualisiert wird. Von der Grundidee her eigentlich recht gut gedacht, nur bisher konnte ich damit gar nicht wirklich viel anfangen. Inzwischen verwende ich Windows 7 RC und dort ist die Funktion ebenfalls vorhanden. Hier habe ich sie nun das erste Mal auch genutzt, aber seht selbst:
Ich denke nach und nach werde ich noch weitere Fälle haben, in denen mir gespeicherte Suchanfragen behilflich sein werden. Jetzt kann ich sagen, dass dieses Feature auch wirklich nützlich sein kann. Wieder mal ein ganz klarer Geschwindigkeitsvorteil wenn man mit der Suche arbeitet. Mir persönlich geht es so, dass ich die Suche insgesamt noch viel zu selten nutze.
[Zum Video: Warum der Mauszeiger die ganze Zeit dieses komische Symbol ist kann ich nicht sagen – ist aber auch zu erkennen worauf ich klicke. Beim nächsten Mal versuche ich dann auch langsamer zu sprechen ]
Da ich am Wochenende einen längeren Workshop mache, bereite ich momentan einige Präsentationen vor. Auch diesmal versuchte ich erneut, ein Video in PowerPoint einzubinden und hatte das gleiche Problem wie bisher schon so oft: Der Ton ist da, aber das Bild fehlt. Bereits bei der letzten Präsentation habe ich mich mit dem Thema länger auseinandergesetzt, aber keine Lösung dafür gefunden. Diesmal wollte ich es jedoch genau wissen und so versuchte ich es noch einmal. Und was soll ich sagen: Ich habe die Lösung gefunden.
Stein des Anstoßes war ein Video im Flash-Format (FLV). Dieses wollte ich in meine Präsentation einbinden und musste es dazu natürlich umwandeln. Die Umwandlung machte ich mit dem Programm Any Video Converter. Das Programm gibt es in einer kostenlosen Variante, die ihren Zweck sehr gut erfüllt. Ich wandelte das Video dann also in die unterschiedlichsten Formate um, aber bei PowerPoint bekam ich kein Bild.
Versuch einfach mal, das AVI- in ein MPG-File umzubenennen. In 90% der Fälle funktioniert es bestens.
Ich konnte es gar nicht glauben dass das die Lösung sein sollte. Gesagt getan – und was soll ich sagen? Es funktioniert. Einfach ein AVI File mit mpeg Kodieren und die Dateiendung in MPG ändern und schon spielt PowerPoint das Video ohne Murren ab.
Es geht sogar noch einfacher: Ist ein Video schon MPG-codiert, dann funktioniert das ebenso einwandfrei. Zum Test lud ich hierfür eine MP4-Datei aus dem Netz. Als MP4-Datei zeigte PowerPoint kein Bild. Erst nach einer Umbenennung der Datei in MPG funktionierte alles einwandfrei.
Für mich stellt sich die Frage, wo da wieder das Problem liegt? Schaut PowerPoint evtl. nur auf die Dateiendung und entscheidet dann, ob es funktioniert? Das wäre ja irgendwie schon etwas armselig…
Bereits des Öfteren habe ich darüber berichtet, dass ich die Wii Remote mit dem PC verbinde und für die unterschiedlichsten Dinge nutze. So war sie mir schon öfter eine Präsentationshilfe. Gestern habe ich mich nun mit dem Thema “Wii Remote als Funkmaus” beschäftigt und war erfolgreich. Dazu das Video (leider ist der Sound seeehr leise, ich hoffe, ihr versteht mich trotzdem):
Die Funktionsweise ist wirklich einfach. Die Wii Remote wird mit dem PC verbunden. Das geht unter Vista am schnellsten mit meinem Programm WiiConnect. Danach wird im Programm GlovePIE folgender Code eingetragen:
Mit diesen paar Zeilen und zwei Kerzen (siehe Video) oder Wii Sensorleiste kannst du nun die Wii Remote als Funkmaus benutzen und wie auch von der Wii gewohnt einfach auf den Bildschirm zeigen. Selbst wenn ich keine Wii hätte, würde ich mir wohl so eine Fernbedienung zulegen. Für Wohnzimmer-PCs sehr zu empfehlen und mit 40 EUR für eine frei konfigurierbare Fernbedienung auch nicht gerade teuer.
Ab und an rede ich hier auch mal über Fernsehsendungen – meist dann, wenn sie etwas mit Musik zu tun hatten. Gestern war das wieder der Fall. Im Finale vom Supertalent waren auch einige musikalische Darbietungen zu hören. Ich hatte das Finale gestern jedoch einfach vergessen. So googelte ich heute danach, wer gewonnen hat und traf auf den Artikel von Focus Online: “Spiel mir das Lied vom Hartz”. Dort durfte ich dann nachlesen, dass der Mundharmonikaspieler Deutschlands Supertalent 2008 ist.
Ein Mann mit einer Mundharmonika hat die RTL-Show „Das Supertalent“ gewonnen. Besser waren andere, aber das Schicksal hatte nun einmal ihn härter rangenommen.
Traurig, dass es in dieser Show anscheinend leider wirklich mehr darum geht, wen das schlimmere Schicksal erwischt hat, als wer Talent hat. Nicht falsch verstehen: Ich gönne dem Gewinner das Geld, denn er braucht es wahrlich auch, trotzdem ist das eigentlich nicht der Sinn einer Show mit dem Titel das Supertalent. Das findet auch Focus Online und zieht die Show so ziemlich nach unten. Eine Kandidatin wird jedoch von Focus Online zurecht gelobt:
Da war zum Beispiel die 13-jährige Yosefin „Yoyo“ Buohler, die tatsächlich eine großartige Stimme hat, und mit ihrer Version von „Hero“ durchaus mit Mariah Carey mithalten konnte.
Man bildet sich ja im Verlauf einer Show schon eine Meinung und ich schwankte zwischen der 14 Jahre jungen Vanessa Krasniqi und der 13 Jahre jungen Yosefin Buohler als Gewinner. Beide waren musikalisch gut und hatten den Bonus, dass sie noch sehr jung waren. Nachdem ich mir nun beide Clips von gestern angesehen hatte [1 | 2], hätte für mich ganz klar Yosefin Buohler gewinnen müssen, wenn es nach Talent gegangen wäre. Aber das war nun mal nicht so. Für alle, die trotzdem gerne ein wirkliches Talent sehen gibt’s hier den Clip:
Auch mit älteren und erfahreneren Sängern verglichen ist Yosefin eine wirklich sehr gute Sängerin. Es hat mir Freude gemacht ihre Beiträge zu hören. Vielleicht hört man ja noch das ein oder andere von ihr?
Diese Woche habe ich seit Dienstag mein Bett kaum verlassen. Ich bin krank. Inzwischen geht’s mir aber schon wieder etwas besser und ich hoffe, dass ich morgen mein Bett endlich mal wieder für längere Zeit verlassen kann.
Diese Woche standen leider aber eigentlich einige Termine an. Ein paar davon ließen sich verschieben, andere fanden auch ohne mich statt . Für die FH mussten Gruppenarbeiten fertig gestellt werden und die Vorlesungen fanden natürlich auch statt. Ich habe also diese Woche versucht, so viel wie möglich trotzdem von meinem Bett aus mitzubekommen, obwohl ich nicht vor Ort war. Dank unserer technisierten Welt war auch so einiges möglich. Da mich das wirklich begeistert hat, möchte ich euch davon erzählen.
Telefonflatrate
So fing es am Mittwoch an. Die erste Vorlesung rief ich einfach einen Kommilitonen an und der legte sein Handy auf den Tisch. Ich konnte der Vorlesung relativ gut folgen. Manko dabei: Es war leider oft relativ schwer zu verstehen und teilweise wäre es von Vorteil auch zu sehen, was vorne passiert. Momentan läuft auch eine Vorlesung, in der es kein Internet gibt, und so hat ein Kommilitone ebenfalls eine Handyübertragung angeboten. Nach den ersten 15 Minuten musste ich nun aber abbrechen, weil die Aufnahmequalität insgesamt eher ungeeignet für diesen Einsatzzweck war. Der Dozent stand einfach zu weit weg vom Mikro.
Aber möglich ist es zumindest, und für die zu erledigenden Gruppenarbeiten hat das Telefon seinen Einsatzzweck wirklich erfüllt. Ich konnte dem Gespräch folgen und mich daran beteiligen.
Bei dieser Nutzung ist es sehr von Vorteil wenn das Mikro des Telefons deaktiviert werden kann. So konnte ich meine Nase putzen ohne gleich Gefahr zu laufen, dass der ganze Vorlesungssaal das mitbekommt.
Videotelefonie
Skype ist der wohl bekannteste Vertreter der Videotelefonie. Am Donnerstag kam ich dann also in den Genuss der Videoübertragung einer Vorlesung. Ein Kommilitone hat seine Webcam einfach nach vorne ausgerichtet und so hatte ich nicht nur eine hervorragende Sprachübertragung, sondern auch ein Bild. Das Bild war zwar nicht geeignet den Tafelinhalt abschreiben zu können, jedoch half es sehr dabei, dem Vortrag inhaltlich besser als am Vortag folgen zu können.
Überrascht hat mich die Tonqualität. Ich bin mir nicht sicher, ob es an Skype oder am verwendeten MacBook Pro lag, aber das Mikro passte sich automatisch den Umgebungsgeräuschen an. So wurde der Pegel beim Vortrag so weit erhöht, dass ich die Dozentin sehr gut und deutlich verstehen konnte. Bei Zwischenfragen oder Nebengesprächen senkte sich der Pegel automatisch ab, sodass es keinen Peak gab oder so. Also die Sprachqualität hat sehr begeistert. Skype würde ich wohl einer Handyübertragung ganz klar vorziehen.
TeamViewer
Auf das Programm TeamViewer hatte ich in meinem Artikel Rechner fernwarten – Zeiterspranis, für den sich das Entwicklungsteam per Kommentar bedankt hat, bereits hingewiesen. Das Programm kann noch mehr als nur Rechner fernwarten. Es eignet sich auch dazu, den eigenen Bildschirm jemand anderem zu präsentieren. Dieser kann dann nur sehen, was passiert, kann aber nicht eingreifen.
Diese Möglichkeit haben ich diese Woche ebenfalls zu schätzen gelernt. Bei einer gemeinsamen Gruppenausarbeitung saßen zwei Kommilitonen an der FH vor dem Rechner und haben mir ihren Bildschirm über TeamViewer verfügbar gemacht. Über Telefon war ich dann auch stimmlich einbezogen und so konnten wir zusammen arbeiten, als säße ich vor Ort.
Microsoft Word
Auch Microsoft Word gehört hier rein. Die spezielle Funktion habe ich zwar schon des öfteren genutzt, aber sie war gerade diese Woche wieder sehr hilfreich: Änderungen nachverfolgen. Damit ist es möglich, alle Änderungen, die an einem Dokument gemacht werden für jemand anderen sichtbar hervorzuheben. Derjenige kann dann selber entscheiden, ob er die Änderungen annehmen möchte, oder lieber doch verwirft. So kann an einer Gruppenarbeit sehr gut nachvollzogen werden, was in Abwesenheit geändert wurde.
Fazit
Alles in allem hilft die Technik doch sehr gut dabei, trotz physischer Abwesenheit alles Wichtige mitbekommen zu können, bzw. sogar an Besprechungen teilzunehmen, als wäre man vor Ort. Die Technik dafür ist in viele aktuelle Notebooks und PCs sogar eingebaut und die notwendigen Programme sind kostenlos. Ich war diese Woche jedenfalls sehr dankbar für die ganze Technik. Die Nacharbeit in der nächsten Woche hält sich dadurch auf jeden Fall in Grenzen.
Wer meine empfohlenen Artikel verfolgt hat, wird gemerkt haben, dass ich in den letzten Tagen viel über Windows 7 gelesen habe. Auch wenn ich die Unternehmenspolitik immer noch nicht verstehe, gibt es in Windows 7 viele Dinge, die für die Nutzer sehr interessant sind. Einige davon möchte in diesem Artikel kurz vorstellen. Wenn es wichtigere detaillierte Informationen zu dem jeweilige Feature gibt, werde ich einen Artikel verlinken, in dem die beschriebene Neuerung ausführlich beschrieben ist. Generell kann man aber jetzt schon sagen: Windows 7 wird von den potentiellen Nutzern bisher wesentlich besser aufgenommen, als Windows Vista seinerzeit.
Wer sich die Präsentation auf der Keynote der PDC ansehen möchte, der kann das gerne tun. Wer mit Englisch nicht so bewandert ist, kann sich das trotzdem anschauen und dann im Detail lesen, was wichtig ist. Das Video habe ich hier direkt eingebunden:
Was sofort beim ersten Start ins Auge springt, ist die neue vollkommen überarbeitete Taskbar:
Die neue Taskbar arbeitet ähnlich dem von Mac OS bekannten Prinzip. Programme lassen sich in die Taskbar ziehen und von dort aus starten. Sind sie bereits gestartet, so werden sie hervorgehoben. Bewegt man die Maus darüber, so werden die geöffneten Fenster als Vorschau gezeigt. Die Symbole in der Taskbar lassen sich nun auch von Haus aus frei sortieren (was bisher bereits über Zusatzsoftware möglich war). Long Zhen hat über die Taskbar auf seinem Blog ausführlich berichtet.
Auch am Startmenü wurde geringfügig gearbeitet: Programme erhalten nun kleine Pfeile, über die zuletzt verwendete Dateien in den Programmen geöffnet werden. Es muss also nicht mehr das Programm geöffnet werden und dann über einen Menüpunkt eines der zuletzt verwendeten Programme auswählen, sondern kann das ganz einfach bereits im Startmenü tun. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass diese Funktionalität zu einer weiteren Beschleunigung des Arbeitsflusses beiträgt.
Die Sidebar von Windows Vista verschwindet und die Elemente sind frei auf dem Desktop platzierbar. Was daran neu sein soll, weiß ich jedoch nicht, denn das ist bei Windows Vista auch schon der Fall…
Die Live Suche wurde überarbeitet:
Die Ergebnisse werden nun ähnlich eines Suchergebnisses einer Internet-Suchmaschine angezeigt. Es wird hervorgehoben, wo die Datei mit dem Suchbegriff übereinstimmt. Diese Neuerung war längst überfällig.
Benutzt man sein mobiles Gerät in mehreren Netzwerken, so variiert der Drucker. Windows 7 bietet hier an, den Standarddrucker je Netzwerk festlegen zu können. Wird das Netzwerkgewechselt, dann wechselt der Drucker mit. Besonders interessant ist das für Leute, die ihren Laptop auch in der Firma verwenden. Ralph Schnell hat auf seinem Blog Screenshots zu den Dialogen.
Ebenfalls verbessert wurde der Verbindungsaufbau zu Drahtlosnetzwerken. Nach einem Klick auf das Netzwerksymbol in der Taskbar werden direkt die Drahtlosnetzwerke aufgelistet und die Verbindung kann per Klick hergestellt werden. Es muss nicht wie bei Vista ein weiteres Fenster geöffnet werden, über das dann die Verbindung hergestellt werden kann. Besonders bei Netzwerken, deren Verbindung oftmals verloren geht ist dieses Feature sehr sinnvoll. Ob für die Eingabe des Netzwerkschlüssels dann ein weiteres Fenster geöffnet wird, konnte ich noch nirgends erkennen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass auch die Eingabe des Netzwerkschlüssels in diesem Fenster möglich ist.
Mit Windows Vista wurde das Mobilitätscenter eingeführt um unter anderem die Nutzung bei Präsentationen effektiver zu machen (und eigentlich brauchte ich das Mobilitätscenter bisher auch nur dann). Windows 7 erweitert die Nutzung bei Präsentationen nun durch eine schnelle Bildschirmumschaltung:
Dieses Umschaltung lässt sich dann über Windows-Taste + P erreichen. Damit ist die Umschaltung endlich auf allen Laptops einheitlich geregelt und nicht jeweils über andere Zusatztaste – F-Tasten Kombinationen.
So wie es momentan aussieht, ist Windows 7 das erste Betriebssystem, was weniger Ressourcen verbraucht als sein Vorgänger. Damit nimmt die Performance laut berichten erheblich zu und Windows 7 soll auch flüssig auf Netbooks nutzbar sein. Blogger berichten, dass Windows 7 auf der PDC sogar unter anderem auf einem Netbook mit lediglich einem 1GHz Rechenleistung und 1GB RAM präsentiert wurde. Hier hat Microsoft anscheinend erheblich nachgebessert. Nach einer Clean Installation soll die Nutzung des Arbeitsspeicher unter 400MB liegen und die CPU Last bei lediglich 0 – 1%. Einen Erfahrungsbericht dazu hat Daniel Melanchthon geschrieben.
Eine Neuerung in Windows 7 sind auch Sensoren. Das Betriebssystem bietet dazu einen Eintrag in der Systemsteuerung. Ein Sensor, der funktional direkt in das System integriert ist, ist der Lichtsensor. Die Bildschirmhelligkeit wird abhängig vom Tageslicht automatisch reguliert. Ist das Umgebungslicht so hoch, dass die Displayhelligkeit nicht ausreicht, wird versucht, ein kontrastreiches Overlay über z.B. Karten zu erstellen. Long Zhen hat dazu einen interessanten Artikel geschrieben: Let there be light. Auch Benutzer bisheriger Notebooks dürfen sich jedoch freuen: Endlich hat Windows die adaptive Bildschirmabschaltung, die von Apple Notebooks bereits bekannt ist ebenfalls ins Betriebssystem integriert. Dies dürfte die Akkulaufzeit generell verlängern.
Noch eine Sache zum Schluss: Die Trayicons können nun per Drag and Drop hinter dem Pfeil versteckt, oder wieder hervorgeholt werden. Ob Notifications, also diese kleinen größtenteils nervenden Sprechblasen, angezeigt werden sollen, lässt sich einstellen. Es ist auch möglich, Notifications nur für angezeigte Symbole zu aktivieren.
Damit die für mich wichtigsten bisher bekannten Funktionen zu Windows 7 zusammengefasst. Die Screenshots und viele Informationen habe ich aus einem Dokument, dass Microsoft zur Verfügung gestellt hat: Windows 7 Reviewers Guide.
Interessante Artikel zum Thema in den letzten Tagen auf anderen Blogs:
Heute habe ich endlich das getan, was ich schon seit ca. zwei Monaten machen wollte: Mein Header hat mir nie gefallen und nun kam ich endlich dazu, den zu ändern. Der neue Header enthält gleich eine weitere Funktion, die ich schon lange einbinden wollte: Er zeigt die letzten Bilder aus meinen flickr-Account. Dies gefällt mir besonders gut, denn so änder sicht der Header mit jedem Bild, dass ich bei flickr hochlade und sieht immer anders und farbenfroh aus.
Hier der Vergleich. Zuerst der alte Header:
Und nun der neue:
Ich habe die Ausschnitte extra gleich groß gemacht, damit man sehen kann, dass der neue Header auch mehr Platz für den eigentlichen Inhalt freigibt. Außerdem sieht er meiner Meinung nach wesentlich aufgeräumter und professioneller aus. Sicher werde ich daran weiter basteln, aber ein großer Schritt ist getan.
Der neue Header passt sich auch der Breite des Benutzers an, wenn dieser JavaScript aktiviert hat (dürften bei der heutigen Verwendung von JS auf Internetseiten die meisten sein). Die Anzahl der gezeigten Bilder variiert nämlich je nach Breite. Zur Verdeutlichung habe ich ein Video gemacht, das hier etwas langsam abläuft, weil der PC die ganzen Aktionen aufnehmen musste während er die JS-Funktion ausführte:
Diese Funktionalität funktioniert mit großer Wahrscheinlichkeit noch lange nicht überall, daher wäre ich froh, wenn ihr mir einfach einen Kommentar hinterlasst, falls es bei euch nicht funktioniert. Darin solltet ihr dann den verwendeten Browser und das Problem beschreiben. Vielen Dank dafür.
Die Bilder hole ich über die Klasse phpFlickr. Sie spricht die flickr API an, so muss ich mich darum nicht kümmern. Trotzdem sie schlecht dokumentiert ist, steigt man mit ein wenig Verstand und Programmierkenntnis durch. So führt ein Klick auf die Bilder jetzt nicht wie im Beispiel auf der Homepage auf die flickr-Seite, sondern öffnet das Bild etwas größer samt Titel und Beschreibung.
Im Zuge der Header-Änderungen wurde nun auch die Schriftart auf serifenlos umgestellt. Habe mal gelesen, dass das beim Lesen auf dem Bildschirm angenehmer sein soll. Empfinde ich ehrlich gesagt auch so.
Die Art und Farbe des Header habe ich dem Footer angepasst. So wird die Seite endlich zusammengefügt und Header und Footer stehen nicht alleine rum.
Ein Leser meines Blogs stellte mir in einer Email eine Frage zu Cover Flow unter iTunes. Dabei erwähnte er, dass es bereits iTunes 8 gäbe. Also musste ich mal installieren. Und wirklich: Es hat sich einiges getan. Aber die Erfahrungen bis dahin… Ich erzähle der Reihe nach:
Der Download der Software umfasst inzwischen 80MB. Das ist eine ganz schöne Menge. Auf der Festplatte belegt das Programm dann aber kaum mehr Platz. Zumindest der Ordner iTunes in C:\Programme ist bei mir lediglich 82MB groß. Während der Installation muss der PC jedoch zwei Mal neu gestartet werden. Das hat mich ziemlich überrascht: Zwei Neustarts für die Installation einer Musiksoftware? Nun ja, wir wissen ja inzwischen alle, dass Apple mit iTunes auch gleich MobileMe und QuickTime installiert. Wahrscheinlich waren die Neustarts eher für MobileMe gedacht. Trotzdem sehr bedenklich. Wahrscheinlich will ich gar nicht wirklich wissen, was da alles gemacht wurde.
Startet man das neue iTunes wird dann erst mal die komplette Mediathek mit Covern ausgestattet. Bisher brauchte man dazu einen AppleiTunes Store Account. Anscheinend funktioniert das nun aber ohne. Das ist erfreulich.
Ein neues Feature fällt sofort ins Auge: Genius. Genius ist mal wieder ein sehr geniale Erfindung von Apple. In beide Richtungen: Der Nutzer hat was davon und Apple hat auch was davon. Genius verspricht automatisch Wiedergabelisten auf Grundlage eines ausgewählten Songs zu erstellen. Die Wiedergabelisten passen stilistisch zusammen und harmonieren so perfekt. Das interessante: Es funktioniert wirklich. Momentan ist das ein Feature, was ich fast ausschließlich nutze. Ein Song auswählen, Genius an und schon hat man eine dazu passende Playlist. Die Kehrseite der Medaille: Die gesamte Mediathek wird in einer nicht näher definierten Form an Apple gesendet. Steve Jobs behauptet in der Keynote, dass die Daten anonym gespeichert werden. Interessant ist aber, dass beim Start von Genius die Accountdaten abgefragt werden. Wie auch immer: Apple weiß auf jeden Fall welche Songs die Nutzer auf ihrer Platte haben.
Die automatischen Playlisten werden mit Hilfe der Informationen von sehr vielen Nutzern erstellt. Wenn mehrere Nutzer eine Kombination von Songs in ihren manuellen Playlisten haben, dann werden diese wohl zusammen passen. Ein sehr interessanter und meiner Meinung nach wirklich guter Ansatz.
Der Start von Genius dauert beim ersten Mal sehr lange, da Apple sämtliche Daten sammelt. Die Prozessorlast ist dabei durchgängig bei 100%. Auch jetzt danach ist die Prozessorlast noch ziemlich hoch wenn iTunes aktiv ist. Das werde ich aber noch ein wenig beobachten. Hoffentlich nimmt das wieder ab.
Eine neue “Funktion” ist mir sofort aufgefallen: Unter Windows gab es bei iTunes das Problem mit dem Fokus. Wenn das Programm nicht im Vordergrund war, aber z.B. die Buttons zum Start / Stop, Lied vor und zurück sichtbar waren, so musste man zwei mal klicken: Einmal um das Programm in den Vordergrund zu holen und ein zweites Mal um die Wiedergabe z.B. zu starten oder stoppen. Das Problem ist inzwischen wohl aufgefallen und nun genügt ein Klick: Das Programm wird in den Vordergrund geholt und die gewünschte Aktion ausgeführt.
Eine ebenfalls neue und erwähnenswerte Funktion ist die neue Darstellung. Apple hat die aus iPhoto bekannte Darstellung von Alben und Photos auf Musikalben portiert. So kann es z.B. aussehen, wenn man die Übersicht nach Alben anzeigen lässt:
Sortiert man z.B. nach Genres oder Interpreten kann es vorkommen, dass mehre Alben passend sind. Fährt man mit der Maus über das Symbol, so werden die einzelnen Cover gezeigt. Hier ein kurzes Video dazu:
Diese Navigation hat mal wieder was und ist eine wirklich gute Entwicklung von Apple.
iTunes 8 bietet also einen echten Mehrwert und ich bin gespannt, wo diese Entwicklung uns noch hinführen wird. Leider gilt auch hier wieder: Der einzelne Nutzer muss persönliche Daten freigeben um einen (echten) Mehrwert zu erhalten. Das ist momentan leider öfter zu beobachten.