Kommentar zum focus-Artikel: Die Tops und Flops in Windows 8

Über einen Freund habe ich heute einen Hinweis auf einen Artikel vom Focus erhalten, in dem es um Windows 8 geht. Ich dachte, das wäre mal ein guter Anlass wieder was auf meinem Blog zu schreiben. Mir geht es um die vom Focus aufgeführten 10 Flops und mein Urteil dazu. Einiges kann ich nachvollziehen anderes fällt mir ziemlich schwer.

Allgemein sollte festgehalten werden: Windows 8 verfügt über ein Startmenü, aber da es jetzt bildschirmfüllend ist, wird es Startbildschirm genannt. In diesen Startbildschirm wurde wahnsinnig viel Entwicklungsarbeit gesteckt, wie man auf dem Microsoft Blog zur Entwicklung von Windows 8 auch nachlesen kann. Zwei Artikel sind mir dazu in Erinnerung geblieben:

Der neue Startbildschirm ist daher die Evolution des Startmenüs, und wer sich darauf einlässt wird merken, dass es Sinn macht.

Aber kommen wir doch einmal zu den von Focus auf geführten Flops:

  1. Erzwungene Metro-Nutzung
    Es gibt anscheinend Nutzer die direkt auf dem Desktop landen möchten nach dem Start von Windows. Wahrscheinlich aber nur weil sie dies vom früheren Windows Versionen so gewohnt sind. Ob sie nun ein Programm über den Desktop, die Taskleiste, oder den neuen Startbildschirm starten ist jedoch reine Gewohnheit. Im Zweifelsfall spart man durch den neuen Startbildschirm sogar einen Mausklick, indem man nicht erst auf Start klicken muss. Das Argument der erzwungenen Metro Nutzung kann daher nur damit begründet werden, dass Menschen manchmal zu ihrem Glück gezwungen werden müssen.
  2. Kein Startmenü
    In den bisherigen Ausführungen von mir sollte bereits klar geworden sein, dass auch Windows 8 über ein Startmenü verfügt, wenngleich dies jetzt ein Startbildschirm ist.
  3. Unnötiges Kontextmenü
    Das bisherige Kontextmenü war mit Maus wesentlich besser zu bedienen als das neue Kontextmenü am unteren Bildschirmrand, da stimme ich zu. Dieser Umstand ist nun dem geschuldet, dass man beide Welten bedienen möchte: Desktop mit Tastatur und Maus und Tablet mit Touch. Man gewöhnt sich jedoch schnell dran – und dies gleich als Flop zu bezeichnen? Zudem ist das Kontextmenü ja auch nur für die neuen Apps am unteren Rand. Alle herkömmlichen Desktop-Apps behalten ihr Kontextmenü da, wo es früher auch war. Als Flop würde ich das daher also nicht unbedingt bezeichnen.
Kontextmenü am unteren Bildschirmrand am Bsp. der Wikipedia-App

Kontextmenü am unteren Bildschirmrand am Bsp. der Wikipedia-App

  1. Umständliche Suche
    Den ersten Teil des Flops kann ich sogar nachvollziehen: Es ist wirklich umständlicher Einstellungen zu suchen, da man nach dem Suchen nun noch auf Einstellungen klicken muss. Das ermöglicht aber im Gegenzug nun ein viel gezielteres Suchen, denn man kann auch wunderbar in den installieren Apps suchen. Der zweite Teil des Arguments ist überhaupt nicht nachvollziehbar, denn das tolle an dieser Suche ist eben, dass ich auf dem Startbildschirm mit einer Suche starten kann und dann nur noch auf Store bei den Apps klicke und schon wird die Suche im Store aufgeführt. Ich schätze dieser Schritt war dem Schreiber des Artikels nicht bewusst.
Die Suche unter Windows 8

Die Suche unter Windows 8

  1. Explorer stagniert trotz Multifunktionsleiste
    Spätestens hier bewegen wir uns auf ganz dünnem Eis. Wenn es um den Durchschnittsnutzer geht, dann reichen diesem die Funktionen absolut aus. Und zudem sind sie auch noch einfacher zu erreichen durch das Ribboninterface. Ein Beispiel: Das Anzeigen / Verbergen von versteckten Dateien. Früher versteckt und kaum zu finden, heute ziemlich einfach und präsent mit zwei Klicks erreichbar. Finde ich ziemlich vereinfacht.
Das Umschalten der Ansicht von versteckten Dateien

Das Umschalten der Ansicht von versteckten Dateien

 

  1. Zu viele Umwege
    Was die Einstellungen angeht, da bin ich fast dabei. Man hätte hier auch alles in schön machen können, und nicht nur so halbherzig. Viel schlimmer ist jedoch, dass das Ausschalten des Rechners so versteckt ist. Dabei hätte es so einfach sein können. Zwei Punkte dazu:

Mit diesen beiden Tipps bekommt man die Beendenfunktion einfacher in Reichweite. Warum dies nicht direkt implementiert wurde, obwohl bereits im Vorfeld von vielen Benutzern darauf hingewiesen war, kann ich mir nicht erklären. In dieser Hinsicht ein wirklicher Flop. So sieht es zumindest bei mir jetzt aus:

Ein Teil meines aktuellen Startbildschirms

  1. Anmelde-Marathon
    Diesen Flop kann ich absolut nicht nachvollziehen. Der erste Schritt ist die Anmeldung mit der Live-ID, das ist super, dass das funktioniert. Dann bekommt der Nutzer eine Email und wenn er möchte, kann er dann den Rechner als vertrauenswürdig definieren. Das ist zum Rücksetzen von Passwörtern etc. erforderlich. Ich finde das höchst sinnvoll, dass das getrennt ist. Aber wenn man nichts schlimmeres findet, dann muss man anscheinend darüber lästern. :)
  2. Kein DVD-Playback
    Ja Flopp. Volle Zustimmung. Zum Glück gibt’s das Media Center Pack gerade kostenlos…
  3. App-Steuerung ist Glücksache
    Ja, das muss man ausprobieren, aber ist das nicht bei jedem neuen System so? Bezüglich der Gesten findest sich auch was auf dem Microsoft Blog zur Entwicklung von Windows 8. Auch hier wurden umfangreiche Studien durchgeführt, bevor man sich festgelegt hat.
  4. Kein durchgängiges Design
    Gut, auch hier meine Zustimmung. Ähnlich wie bei Vista damals gibt es viele neue schöne Dinge, aber die Altwelt wurde ein bisschen zu viel Altwelt gelassen. Hier muss also bei der nächsten Version von Windows was getan werden.

Zum Schluss bleiben von den 10 Flopps nicht wirklich viele über. Ich bin (mal wieder) ziemlich begeistert von dem, was Microsoft hier geleistet hat. Schon jetzt fühle ich mich in Windows 8 wesentlich wohler als in Windows 7 und stehe damit wohl nicht alleine da…

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Wie gespeicherte Suchen das Leben erleichtern

Mit Windows Vista wurde die Möglichkeit eingeführt, Suchanfragen zu speichern. Durch die Sofortsuche waren die jeweiligen Suchergebnisse auch sofort verfügbar. Gespeicherte Suchen sind daher so etwas wie virtuelle Ordner, deren Inhalt abhängig von den Suchkriterien automatisch aktualisiert wird. Von der Grundidee her eigentlich recht gut gedacht, nur bisher konnte ich damit gar nicht wirklich viel anfangen. Inzwischen verwende ich Windows 7 RC und dort ist die Funktion ebenfalls vorhanden. Hier habe ich sie nun das erste Mal auch genutzt, aber seht selbst:

Ich denke nach und nach werde ich noch weitere Fälle haben, in denen mir gespeicherte Suchanfragen behilflich sein werden. Jetzt kann ich sagen, dass dieses Feature auch wirklich nützlich sein kann. Wieder mal ein ganz klarer Geschwindigkeitsvorteil wenn man mit der Suche arbeitet. Mir persönlich geht es so, dass ich die Suche insgesamt noch viel zu selten nutze.

[Zum Video: Warum der Mauszeiger die ganze Zeit dieses komische Symbol ist kann ich nicht sagen – ist aber auch zu erkennen worauf ich klicke. Beim nächsten Mal versuche ich dann auch langsamer zu sprechen :) ]

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Wer, Wie, Was im Dezember 2008

Heute nun der Beitrag zur Serie Wer, Wie, Was. Darin nehme ich Suchbegriffe aus der statistischen Auswertung dieser Internetseite und beantworte Sie, oder zeige damit lediglich, wie Leute Suchmaschinen benutzen. Es ist lustig zu sehen, wie Leute, dieses Blog im Internet finden:

  • warum benötigen fernseher höhere wiederholungsraten?
    Wahrscheinlich wurde diese Frage auf meinem Blog nicht beantwortet, denn der Nutzer landete in der Kategorie Computer & Notebook. Die Frage ist aber an sich nicht uninteressant, die Antwort aber schon: Bei LCD und Plasma Fernsehern spielt die Bildwiederholungsrate eine sehr untergeordnete Rolle.
  • warum bleiben die programme bei meinem xda comet geöffnet?
    Diese Frage solltest du Microsoft stellen, die ja Windows Mobile entwickelt haben. Falls du eine Antwort bekämst, wäre ich daran ebenfalls interessiert. Wahrscheinlich wurde das aber gemacht, um die Wartezeit auf das Öffnen von Programmen zu verkürzen. Bei Handys mit großem Speicher ist dies auch okay, nur wenn der Speicher nicht so groß ist, macht es eigentlich keinen Sinn.
  • warum ist thomas lipperts version 4 so dumm?
    Diese Frage fand ich sehr interessant. Mich würde interessieren, wer sie gestellt hat und warum er sie gestellt und vor allen Dingen was er daran auszusetzen hat? Also falls du das liest schreib mir einfach ne Email. Ich konnte meiner Auswertung nur entnehmen, dass du mir einem Safari auf einem Macintosh bei mir auf der Seite warst. Falls dir meine Artikel zu Apple nicht gefallen haben, kannst du diese gerne kommentieren :)
  • warum sind die internetseiten auf mozilla und explorer verschieden?
    Das ist einfacher als man denkt: Der eine hält sich mehr an Standards, der andere weniger. Außerdem versucht jeder Hersteller seinem Browser bestimmte interessante Eigenschaften zu geben um ihn einzigartig zu machen. In vielen Fällen werden diese Eigenschaften aber nicht von allen Herstellern implementiert, sodass Internetseiten, wenn sie diese verwenden, unterschiedlich dargestellt werden.
  • was ist brummspannung?
    Diese doch eigentlich themenfremde Frage wurde auf meinem Blog wirklich beantwortet. Hat meine Notiz also doch noch mehr Leuten was gebracht als nur mir selber.
  • was ist ein fußgängerüberweg?
    An diesem Suchbegriff finde ich interessant, dass jemand anscheinend nicht weiß, was ein Fußgängerüberweg ist. Entweder er war sehr jung, oder er konnte das Wort nicht verstehen, weil Deutsch eine Fremdsprache für ihn ist? Ich werde es wohl nicht erfahren. Ob mein Artikel Fußgängerüberweg und Radfahrer helfen konnte, kann ich nicht sagen.
  • was macht yosefin b. nach den supertalenten?
    Oh ja, diese Frage finde ich auch interessant. Die Antwort halte ich jedoch für weniger spannend: Wahrscheinlich geht sie einfach weiter zur Schule? Ich weiß es nicht. Nimmt sie ne Platte auf? Würde die jemand kaufen?
  • welches virenprogramm für apple notebooks?
    Oh, da macht sich jemand Gedanken über Viren auf einem Macintosh. Ist auch richtig so, denn die immer größere Verbreitung führt dazu, dass die Notebooks auch immer interessanter für Angriffe werden. Georg Holzer hat in seinem Jahresausblick auf 2009 einen interessanten Absatz dazu geschrieben:

Viren und andere Schädlinge:
Was mich immer noch wundert: Warum gibt es für MacOS X keine Schadsoftware? Sind die wirklich immun dagegen und ist es nicht nur der weitaus größere Verbreitungsgrad von Windows, der PCs anfällig macht?
Allzusehr auf die leichter Schulter darf man das Problem allerdings nicht nehmen. KEINE Software ist fehlerfrei und mit weiter steigender Beliebtheit von Apple-Rechnern steigt auch die Gefahr. Wird die erste große Attacke 2009 passieren? Gut möglich, aber das habe ich auch schon für 2008 vorhergesagt.

  • wie aktiviert man windows vista sidebar?
    Bis vor ein paar Wochen hätte ich das hier noch erklärt. Nun möchte ich nur auf einen Artikel von mir verweisen: Windows Vista Sidebar = CPU Fresser. Man ist eigentlich besser damit beraten, die Sidebar zu deaktivieren.
  • wie installiert man nur die mac sidebar?
    Mac Sidebar? Kann mir mal jemand erklären, was die Mac Sidebar sein könnte? Habe noch nie von einer Sidebar bei Mac OSX gehört…
  • wie kann man die wii mit dem notebook verbinden?
    Mein Lieblingsthema – Die Wii :) Ob man es glaubt oder nicht, es ist möglich, die Wii mit dem Notebook zu verbinden. Dazu braucht man lediglich eine analoge TV-Karte, die auch über ein S-Video Eingang verfügt. Oder das Notebook hat eine Grafikkarte, die einen S-Video Eingang bereitstellt. Über den Eingang kann dann das Bild der Wii auf dem Notebook-Bildschirm ausgegeben werden.
  • wie macht man den internet explor schneller bilder?
    Die Lösung ist einfach: Entweder auf den Internet Explorer 8 warten, oder aber zu einem alternativen Browser wechseln, wie z.B. Apple Safari oder Mozilla Firefox.
  • woran erkenne ich das mein arbeitsspeicher beschädigt ist?
    Obwohl der Arbeitsspeicher lediglich zum schnellen Zwischenspeichern von Dateien gedacht ist, ist die Frage trotzdem interessant. Gibt es einen Zustand, in dem der Arbeitsspeicher so beschäftigt ist (wo so viele Anwendungen auf den Arbeitsspeicher zugreifen wollen), dass er das Nadelöhr ist, weswegen der PC langsam ist? Ich glaube ehrlich gesagt, dass der Arbeitsspeicher eine der Komponenten ist, um die man sich keine Sorgen machen muss. Liege ich falsch?

Das war meine Sammlung für den Dezember. Wirklich lustige Sachen waren diesmal nicht dabei, aber wer weiß, wie es im nächsten Monat wird :) Bin gespannt. Falls einer die eine oder andere Frage beantworten kann, freue ich mich über Kommentare.

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10 Top Tipps für Netbook Nutzer

Da ich nun bereits einige Monate mit dem eeePC 1000H unterwegs bin, haben sich einige Dinge als nützlich erwiesen, die nicht allen bekannt sind. Gerade nach Weihnachten werden wesentlich mehr Leute mit einem Netbook unterwegs sein. Ich habe daher beschlossen meine erste Top Ten Liste auf dieser Internetseite zu veröffentlichen. Sie befasst sich mit den Dingen, die natürlich für jeden PC gelten, aber insbesondere am Netbook teilweise Gold wert sind.

  1. Die meisten Browser verfügen über einen Vollbildmodus. Wenn du den Firefox nutzt, dann ist dieser Beispielsweise sehr schnell über die Taste F11 zu erreichen. Es verschwinden alle unnötigen Leisten und die Internetseite wird über den ganzen Bildschirm angezeigt. Wird die Maus an den oberen Bildschirmrand geführt, so werden einige Leisten wieder eingeblendet, um z.B. eine neue Adresse einzugeben. Richtig gut wird der Vollbildmodus aber erst mit dem Plug-In Autohide. Damit lässt sich genau festlegen, was auch im Vollbildmodus immer zu sehen sein soll, und was der Firefox zeigt, wenn die Maus an den oberen oder unteren Bildschirmrand geführt wird.

  2. Um deine Links schneller zu erreichen, kannst du weiteres Browser Tuning vornehmen. In einem Artikel habe ich bereits lange bevor es Netbooks gab auf mein Firefoxlayout hingewiesen. Durch die Erreichbarkeit der Lesezeichen nur durch ihre Favicons können auf sehr wenig Platz sehr viele Links untergebracht werden. Gerade beim Netbook macht sich dieses Layout nun echt bezahlt.
  3. Windows Taskleiste automatisch ausblenden. Bei kleinen Bildschirmen war es früher Mode, die Taskleiste auszublenden, um mehr Platz zur Verfügung zu haben. Taskleiste ausblenden Über die Jahre wurden die Bildschirme immer größer und heute habe ich die Option schon fast vergessen. Bei maximal 600 Pixeln Höhe zählt aber auf einem Netbook jeder Pixel und so ist die Taskleiste inzwischen wieder automatisch ausgeblendet und erscheint nur, wenn die Maus an den unteren Bildschirmrand geführt wird. Die Option kann aktiviert werden, indem ein rechter Mausklick auf die Taskleiste und dann ein linker Mausklick auf Eigenschaften gemacht wird. Im Reiter Taskleiste findet sich dann die Option “Taskleiste automatisch ausblenden”.
  4. Windows Vista Sidebar beenden. Dazu möchte ich gar nicht viel weiter sagen, außer, dass es die Leistung erhöht. Alles weiter in dem Artikel Windows Sidebar = CPU Fresser.
  5. Alle nicht notwendigen Geräte deaktivieren. In den Netbooks sind meist Kamera, WLAN und Bluetooth verbaut. Da die Netbooks aber an sich sehr sparsam sind, sind gerade diese extra Geräte wahre Stromfresser. Das ist auch deutlich an der Akkulaufzeit meines Netbooks zu erkennen. Dazu auch mehr in Akkulaufzeit mit Intel Atom Prozessor. Bei Nichtnutzung einfach deaktivieren. Das führt zu wesentlich längerer Laufzeit.
  6. In Office 2007 die Multifunktionsleiste ausblenden. Auch hier steht wieder der Platzgewinn auf dem Bildschirm in der Höhe im Vordergrund. Die Multifunktionsleiste lässt sich sehr einfach minimieren und wieder andocken. Dazu mehr im Artikel Multifunktionsleiste minimieren.
  7. Für den Adobe Reader sind die Tasten F9 und F10 sehr wichtig. Der Vollbildmodus im Adobe Reader irritiert meist mehr, als dass er hilft.Quasi Vollbildmodus Blendet man jedoch mit den Tasten F9 und F10 die Menü- und Werkzeugleisten aus, so erhält man fast einen Vollbildmodus indem aber immer noch auf z.B. die Taskleiste und das Startmenü schnell zugegriffen werden kann ohne den “Quasi-Vollbildmodus” verlassen zu müssen. Werden die Leisten dann doch einmal gebraucht so können sie über die selben Tasten wieder eingeblendet werden. Leider merkt sich der Adobe Reader die Einstellung beim Schließen nicht, so dass die Leisten bei jedem neu geöffneten Dokument wieder ausgeblendet werden müssen.
  8. Die meisten Leute setzen ihr Netbook als Zweitgerät ein. Oftmals nervt dann die Datenredundanz. Manche Daten sind auf dem einen Gerät, manche auf dem anderen. Hier schafft Live Mesh Abhilfe. Momentan lassen sich damit zumindest 5GB übers Internet synchron halten, es ist aber zu erwarten, dass die Speicherkapazität spätestens beim Verlassen des Beta-Stadiums erhöht wird. Wie Live Mesh genau funktioniert erkläre ich im Artikel Live Mesh endlich auch in Deutschland.
  9. Zumindest für die Asus Netbooks gilt dieser Tipp, wahrscheinlich aber auch für weitere: Das Touchpad kann nicht nur den Linksklick, sondern hält weitere Funktionen bereit. So kann man unter Benutzung von zwei Fingern ganz einfach in Anwendungen scrollen. Lässt man drei Finger auf das Touchpad los, so wird dies als Rechtsklick gewertet. Manchmal kann die Arbeit durch dieses Wissen sehr beschleunigt werden.
  10. Nutze die Vista Suche oder installier dir die Windows Live Suche. Sie hilft dir dabei Dokumente und Ordner sehr schnell zu finden. Das lange Navigieren zu einem Ordner, der im Unterordner des Unterordners des Unterordners […] der Festplatte liegt fällt damit weg. Auch wenn die Suche auf dem Netbook an sich etwas länger dauert, schneller als manuell zu navigieren ist man damit allemal.

Das sind meine Tipps. Fällt dir noch was ein, was jeder Netbooknutzer wissen sollte?

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Wer, Wie, Was im November 2008

In der letzten Woche hatte ich viel Zeit. Und so habe ich auch die statistische Auswertung dieses Blogs mal genauer unter die Lupe genommen. Interessant fand ich die Suchanfragen, die teilweise gestellt wurden. Um einige interessante oder lustige des Novembers geht es hier.

  • How to install Vista on eeePC 1000h?
    Diese Frage stellen sich momentan viele Leute und der Artikel Vista auf den eeePC 1000h bringen ist der meistgelesene Artikel überhaupt momentan. Jeder zehnte Besucher interessiert sich für diesen Artikel. Die Frage wird daher bereits behandelt und bedarf keiner weiteren Antwort.
  • Wan schreibt man Wörter mit i oder ie?
    Das Ergebnis dieser Suche führte zu dem Tag WLAN. Ich glaube das hat dem suchenden nicht wirklich weitergeholfen. Das Problem hierbei ist, dass hier bereits die Suchanfrage falsch geschrieben wurde. Hätte der Suchende das Wan mit einem doppelten n eingegeben, so wäre er bereits mit dem ersten Treffer bei einer Seite gelandet, die folgende Aussage macht: “Wörter mit lang gesprochenem i schreibt man meistens mit ie”.
  • Warum macht der Explorer soviel Werbung?
    Gelandet bei Tag Internet Explorer. Was der Suchende nicht weiß: Der Explorer kann gar nichts dafür. Es sind doch die Internetseiten, welche die Werbung machen. Es gibt aber Abhilfe. Wenn dich die Werbung so dolle stört, dann kannst du auch ein Add-On für den Internet Explorer installieren: IE7Pro. Das Add-On soll die meiste Werbung blocken.
  • Warum nutzt Office 2007 nicht den ganzen Speicher?
    Gelandet in der Kategorie Office 2007. Damit auch Speicher für andere Programme bleibt? Da müsste man jetzt Microsoft fragen welch kluge Philosophie dahinter steckt, oder aber den Suchenden was er damit genau meinte.
  • Warum sind die Alben im iTunes Coverflow nicht nach Jahren sortiert? An iTunes 8.0
    Gelandet im Artikel iTunes 8: Was gibt’s neues? Auch wenn die Frage an iTunes gestellt ist und nicht an mich gibt’s ne ganz einfache Antwort: Sortier einfach die Titel in deiner Playlist nach Jahren und schon sind die Alben in Coverflow auch nach Jahren sortiert.
  • Was findest du an Zeitungen wichtig?
    Da würde mich natürlich interessieren, wer diese Frage stellt. Vielleicht ist es ein verzweifelter Ausruf von Leuten, die gerne Zeitungen verkaufen wollen, aber keiner kauft sie. Der Suchende ist jedenfalls genau richtig gelandet, nämlich in meinem Artikel zu RSS: RSS – warum es (fast) jeder nutzen sollte. Hoffentlich hat er den Artikel auch gelesen.
  • Was ist so schlimm an Google?
    Finde ich interessant, dass sich jemand damit beschäftigt. Empfehlenswert ist hier der Film “Die Welt ist eine Google?” über den ich bereits berichtet habe. Er sollte auf jeden Fall eine Antwort auf die Frage geben.
  • Was muss man eingeben, wenn man günstige Grafikkarten mit Google suchen will?
    Gelandet beim Tag Suche. War also nicht besonders hilfreich. Aber ehrlich gesagt würde ich einfach eingeben Grafikkarte kaufen.
  • Weis Apple was ich in iTunes habe?
    Das kommt ganz darauf an, ob du Genius aktiviert hast, oder nicht. Und selbst dann speichert Apple die Titel angeblich auch nur anonym. Man weiß es nicht.
  • Welche Produkte benutzt Lippert?
    Bei der Frage weiß ich nicht ganz genau ob ich lachen oder heulen soll. Vielleicht bin ich aber auch gar nicht gemeint… Falls doch, einfach mal per Mail fragen, dann kann ich auch gerne darauf antworten. Google weiß halt doch nicht alles.
  • Welches Klavier hab ich?
    Meinst du Google weiß das? Auf jeden Fall bist du bei mir gelandet und ich kann dir dabei nicht helfen. Aber lustig, auf die Idee zu kommen, einfach mal Google zu fragen.
  • Wie geht das UAC abschalten?
    Das ist keine Idee. Einfach lassen. Es sei denn, du willst es nur vorübergehend ausschalten. Aber diese Frage zeigt ganz klar, dass sich Leute immer noch dadurch genervt fühlen, obwohl Microsoft immer wieder sagt, dass die UAC abfragen immer mehr abnehmen. In Windows 7 soll das Problem aber behoben sein. UAC fragt dann nur noch sehr selten nach.
  • Wie kann ich 200MB Mails in Outlook senden?
    Ob das so eine gute Idee ist? Besonders für den, der die 200MB bekommen soll. Würde ich ehrlich gesagt nicht über Outlook machen. Verwende doch einfach einen Filesharing Dienst wie z.B. Rapidshare.
  • Wie kann ich unkenntlich gemachte Videos kenntlich machen?
    Das ist allerdings interessant. Hast du darauf eine Antwort gefunden? Ich würde sagen es geht nicht. Wahrscheinlich bei CSI gesehen oder so?
  • Wie kann man sparsam Auto fahren?
    Der Suchende wollte wohl Sprit sparen und ist genau richtig gelandet, denn mein Artikel Sparsamer Autofahren gibt genau darüber Auskunft.

Dieser Auszug soll erst mal reichen. Ich fand’s einfach interessant, wozu Leute heutzutage Suchmaschinen benutzen. Es gibt wirklich viele (das sind wirklich nur ein paar solcher Suchanfragen), die mit Google reden, wie mit einem normalen Menschen. In vielen Fällen bekommen sie auch richtige Antworten, wenn die Fragen lösbar sind. Find ich spannend. Vielleicht schreibe ich da nochmal drüber.

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Was man über Windows 7 weiß

Wer meine empfohlenen Artikel verfolgt hat, wird gemerkt haben, dass ich in den letzten Tagen viel über Windows 7 gelesen habe. Auch wenn ich die Unternehmenspolitik immer noch nicht verstehe, gibt es in Windows 7 viele Dinge, die für die Nutzer sehr interessant sind. Einige davon möchte in diesem Artikel kurz vorstellen. Wenn es wichtigere detaillierte Informationen zu dem jeweilige Feature gibt, werde ich einen Artikel verlinken, in dem die beschriebene Neuerung ausführlich beschrieben ist. Generell kann man aber jetzt schon sagen: Windows 7 wird von den potentiellen Nutzern bisher wesentlich besser aufgenommen, als Windows Vista seinerzeit.

Wer sich die Präsentation auf der Keynote der PDC ansehen möchte, der kann das gerne tun. Wer mit Englisch nicht so bewandert ist, kann sich das trotzdem anschauen und dann im Detail lesen, was wichtig ist. Das Video habe ich hier direkt eingebunden:

Was sofort beim ersten Start ins Auge springt, ist die neue vollkommen überarbeitete Taskbar:

Windows 7 Taskbar

Die neue Taskbar arbeitet ähnlich dem von Mac OS bekannten Prinzip. Programme lassen sich in die Taskbar ziehen und von dort aus starten. Sind sie bereits gestartet, so werden sie hervorgehoben. Bewegt man die Maus darüber, so werden die geöffneten Fenster als Vorschau gezeigt. Die Symbole in der Taskbar lassen sich nun auch von Haus aus frei sortieren (was bisher bereits über Zusatzsoftware möglich war). Long Zhen hat über die Taskbar auf seinem Blog ausführlich berichtet.

Auch am Startmenü wurde geringfügigimage gearbeitet: Programme erhalten nun kleine Pfeile, über die zuletzt verwendete Dateien in den Programmen geöffnet werden. Es muss also nicht mehr das Programm geöffnet werden und dann über einen Menüpunkt eines der zuletzt verwendeten Programme auswählen, sondern kann das ganz einfach bereits im Startmenü tun. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass diese Funktionalität zu einer weiteren Beschleunigung des Arbeitsflusses beiträgt.

Die Sidebar von Windows Vista verschwindet und die Elemente sind frei auf dem Desktop platzierbar. Was daran neu sein soll, weiß ich jedoch nicht, denn das ist bei Windows Vista auch schon der Fall…

Die Live Suche wurde überarbeitet:

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Die Ergebnisse werden nun ähnlich eines Suchergebnisses einer Internet-Suchmaschine angezeigt. Es wird hervorgehoben, wo die Datei mit dem Suchbegriff übereinstimmt. Diese Neuerung war längst überfällig.

Benutzt man sein mobiles Gerät in mehreren Netzwerken, so variiert der Drucker. Windows 7 bietet hier an, den Standarddrucker je Netzwerk festlegen zu können. Wird das Netzwerkgewechselt, dann wechselt der Drucker mit. Besonders interessant ist das für Leute, die ihren Laptop auch in der Firma verwenden. Ralph Schnell hat auf seinem Blog Screenshots zu den Dialogen.

imageEbenfalls verbessert wurde der Verbindungsaufbau zu Drahtlosnetzwerken. Nach einem Klick auf das Netzwerksymbol in der Taskbar werden direkt die Drahtlosnetzwerke aufgelistet und die Verbindung kann per Klick hergestellt werden. Es muss nicht wie bei Vista ein weiteres Fenster geöffnet werden, über das dann die Verbindung hergestellt werden kann. Besonders bei Netzwerken, deren Verbindung oftmals verloren geht ist dieses Feature sehr sinnvoll. Ob für die Eingabe des Netzwerkschlüssels dann ein weiteres Fenster geöffnet wird, konnte ich noch nirgends erkennen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass auch die Eingabe des Netzwerkschlüssels in diesem Fenster möglich ist.

Mit Windows Vista wurde das Mobilitätscenter eingeführt um unter anderem die Nutzung bei Präsentationen effektiver zu machen (und eigentlich brauchte ich das Mobilitätscenter bisher auch nur dann). Windows 7 erweitert die Nutzung bei Präsentationen nun durch eine schnelle Bildschirmumschaltung:

image

Dieses Umschaltung lässt sich dann über Windows-Taste + P erreichen. Damit ist die Umschaltung endlich auf allen Laptops einheitlich geregelt und nicht jeweils über andere Zusatztaste – F-Tasten Kombinationen.

So wie es momentan aussieht, ist Windows 7 das erste Betriebssystem, was weniger Ressourcen verbraucht als sein Vorgänger. Damit nimmt die Performance laut berichten erheblich zu und Windows 7 soll auch flüssig auf Netbooks nutzbar sein. Blogger berichten, dass Windows 7 auf der PDC sogar unter anderem auf einem Netbook mit lediglich einem 1GHz Rechenleistung und 1GB RAM präsentiert wurde. Hier hat Microsoft anscheinend erheblich nachgebessert. Nach einer Clean Installation soll die Nutzung des Arbeitsspeicher unter 400MB liegen und die CPU Last bei lediglich 0 – 1%. Einen Erfahrungsbericht dazu hat Daniel Melanchthon geschrieben.

Eine Neuerung in Windows 7 sind auch Sensoren. Das Betriebssystem bietet dazu einen Eintrag in der Systemsteuerung. Ein Sensor, der funktional direkt in das System integriert ist, ist der Lichtsensor. Die Bildschirmhelligkeit wird abhängig vom Tageslicht automatisch reguliert. Ist das Umgebungslicht so hoch, dass die Displayhelligkeit nicht ausreicht, wird versucht, ein kontrastreiches Overlay über z.B. Karten zu erstellen. Long Zhen hat dazu einen interessanten Artikel geschrieben: Let there be light. Auch Benutzer bisheriger Notebooks dürfen sich jedoch freuen: Endlich hat Windows die adaptive Bildschirmabschaltung, die von Apple Notebooks bereits bekannt ist ebenfalls ins Betriebssystem integriert. Dies dürfte die Akkulaufzeit generell verlängern.

Noch eine Sache zum Schluss: Die Trayicons können nun per Drag and Drop hinter dem Pfeil versteckt, oder wieder hervorgeholt werden. Ob Notifications, also diese kleinen größtenteils nervenden Sprechblasen, angezeigt werden sollen, lässt sich einstellen. Es ist auch möglich, Notifications nur für angezeigte Symbole zu aktivieren.

Damit die für mich wichtigsten bisher bekannten Funktionen zu Windows 7 zusammengefasst. Die Screenshots und viele Informationen habe ich aus einem Dokument, dass Microsoft zur Verfügung gestellt hat: Windows 7 Reviewers Guide.

Interessante Artikel zum Thema in den letzten Tagen auf anderen Blogs:

Nun dürfen wir gespannt sein, ob wir Windows 7 wirklich schon im Sommer nächstes Jahr benutzen können.

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Suchfunktion und Favicon

favicon Nachdem diese Seite einen neuen Header bekommen hat, waren nun heute zwei kleine Details dran, die ich auch schon länger machen wollte. Zum einen gibt’s jetzt ein kleines Favicon, womit ihr die Seite in euren Favoriten schnell wiedererkennt. Zum anderen gibt’s nun eine Suche für diese Seite.

Wahrscheinlich geht es eher nur mir so, dass ich ab und an einen Artikel auf meiner Seite aufsuche, um eine Beschreibung oder einen Link zu finden. Dafür musste bisher immer die Seite aufgerufen und dann der Suchtext in die Seitenleiste eingegeben werden. Im Firefox und Internet Explorer (ab Version 7) habt ihr nun die Möglichkeit diesen Blog zu euren Suchanbietern hinzuzufügen. So findet man die gesuchten Informationen wesentlich schneller.

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Schwiegervater und der PC – Teil 4

Auf ein neues. Drei Teile gibt es für alle, die diese Geschichte noch nicht verfolgen:

Heute war der Tag da. Nach langer Zeit trafen wir uns mal wieder, mit drei großen Aufgaben: Einrichtung von Skype, Nutzung von Email und Bestellung einer Digitalkamera übers Internet. Drei einfache Sachen – denkt man.

Zu allererst: Es ist auch nach einiger Zeit nicht klar, wann man einfach klickt und wo man doppelt klicken muss. Allerdings habe ich dafür auch noch keine Regel gefunden. Hat jemand von euch inzwischen mehr darüber erfahren? Sehr kompliziert…

Skype hätte ich heute noch nicht einrichten wollen, aber mein Schwiegervater wurde von seinen Freunden gedrängt, sodass er unbedingt wollte. Nachdem endlich die Webcam installiert war und Skype geladen hatte, sollte es losgehen, aber er hatte sich das anscheinend einfacher vorgestellt. Es war kompliziert, dass man nicht nur telefonieren und sich dabei sehen, sondern dass man auch noch Textnachrichten schreiben konnte. Außerdem öffneten sich auf einmal so viele Fenster. Kurz gesagt: Er war mit Skype (wie erwartet) völlig überfordert. Ich bin gespannt, wie das sich in den nächsten Tagen bemerkbar macht, denn er will Skype ja unbedingt nutzen.

Für die Nutzung von Email habe ich versucht, es wirklich einfach zu halten. Ich entschied mich für Windows Live Mail in Kombination mit einer @live.de Mailadresse. Das schien mir der einfachste Weg zu sein. Für ihn war es kompliziert. Das Adressbuch ist ein eigenes Fenster, welches sich öffnet, die Mails sind mitten im Programm. Wann muss man mit welchem Mauszeiger wohin zeigen? Das ganze Zusammenspiel, der einzelnen Komponenten und der Grundaufbau des Programms war anscheinend schon zu kompliziert.

Generell erwartet er übrigens von jeder klickbaren Aktion, dass sie einen Hover-Effekt hat. Wenn er mit der Maus über einen Button fährt, dann hover färbt er sich ein, oder wird hervorgehoben oder so was. Wenn das nicht Fall ist, dann versucht er meist gar nicht zu klicken. Das war sehr sehr interessant. Für die Programmierer heißt das: Verwendet Hover-Effekte – mein Schwiegervater ist bestimmt nicht der einzige, der sie erwartet. Außerdem sind sie unter Verwendung von Standard-Elementen sowieso schon Normal.

Zuletzt die Bestellung. Hier war die Suche interessant. Um den günstigsten Preis zu suchen, gab er das Modell in die Suchmaschine ein. Erfahrene Benutzer überlesen die Werbung. Ich blende sie inzwischen innerlich einfach aus. Nicht so bei ihm: Für ihn war die Werbung ein relevanter Teil der Internetseite, der ebenfalls studiert wurde. Werbung schein also bei unerfahrenen Benutzern wirklich was zu bringen.

Alles in allem geht es nur seeehr langsam voran. Ich werde weiter berichten.

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Schlecht recherchiert

Heute musste ich mal wieder einen Artikel lesen, der denkbar schlecht recherchiert war. Es ging natürlich mal wieder um das leidige Thema Vista gegen Mac OS X Leopard, diesmal auf zdnet.de, eine Seite die sich eigentlich bei IT auskennen sollte. Es ist zwar kein großes Geheimnis, dass die Seite proMac eingestellt ist, aber trotzdem sollte man keine falschen Dinge einfach so stehen lassen:

  • Die Funktion von Stacks ist unter Windows nichtVista Stacks realisierbar wird da behauptet. Interessant. Wie man hier sehen kann, habe ich einen “Stack” auf meiner Taskleiste und zwar meinen Ordner Download. Sicher, ich stimme mit euch überein, so toll visualisiert ist das nicht, aber die grundsätzliche Funktion ist vorhanden (und um die ging es dort). Jeden beliebigen Ordner kann ich mir als “Stack” (wenn man es denn so nennen mÖchte) auf die Taskleiste legen. Das geht ganz einfach: Rechter Mausklick auf die Taskleiste, Symbolleisten, Neue Symbolleiste. Und schon kann ich einen beliebigen Ordner auf meinen Laufwerken auswählen, den ich mir als “Stack” auf der Taskleiste anzeigen kann.
  • Auch Virtuelle Desktops sind unter Vista mÖglich, zwar nicht serienmäßig dabei, aber ich konnte dem sowieso bisher nichts abgewinnen, auch unter Linux nicht.
  • Expos ist unter Vista ebenso mÖglich wie beim Mac OS.
  • Auch unter Vista kann man ISOs brennen
  • Es gibt auch für Windows PDF Reader, die wesentlich schneller sind als der Adobe Reader. So nutzen bereits einige meiner Kollegen nicht mehr den Adobe Reader, sondern den Foxit PDF Reader. Der läuft wesentlich schneller. Vielleicht hätte man diesen zum Vergleich heranziehen sollen?
  • Ganz toll fand ich den Vergleich zwischen iTunes und dem Windows Media Player 11. Da ging es gar nicht um einen Funktionsvergleich, sondern um den Abgleich mit dem iPod. Oh man… Ob das ein Grund ist, das eine oder andere Betriebssystem zu nutzen? Abgesehen davon, dass ich iTunes als Standardaudioplayer verwende finde ich es echt schwach das als Grund zu nennen, um einen Apple zu kaufen.
  • “Aber auch in Zukunft ist es unter Windows tabu, ohne Firewall und aktuellen Virenscanner zu surfen.” Surfen kann man nun ganz klar ohne, denn der Internet Explorer 7 läuft in einer Sandbox. Alles was in ihm ausgeführt wird, hat keine Auswirkungen auf das System. Erst wenn man etwas herunterlädt wird es kritisch. Aber dass das ein Unterschied sein kÖnnte, der dann nichts mehr mit dem Browser zu tun hat ist hier wohl untergegangen.
  • “Da der Mac bislang nicht im Fokus der Hacker und Virenschreiber liegt, lässt sich nicht präzise feststellen, wie sicher die Plattform tatsächlich ist.” Auch dieser Satz ist einfach nur falsch. Es gibt genügend Hacker die sich die Mühe mache selbst Mac OS X zu hacken und zu schauen wie kompliziert das ist. Vergleiche sagen aber, dass Vista sicherer ist als das Mac OS. Vielleicht hat diese Aussage nicht in den Vergleich gepasst?
  • Bei Windows werden Icons aus der übersicht entfernt wenn man etwas sucht. Das ist richtig – fast. Denn genau wie beim Mac OS bietet sich auch bei Vista die MÖglichkeit alle Ergebnisse anzuzeigen:
    Vista alle Suchergebnisse
    Wurde dieser Link etwa übersehen? Oder zugunsten der Artikelaussage einfach nicht beachtet?

Das Fazit des Artikels: “In kaum einem Bereich kann sich das neueste Microsoft-System durchsetzen.” Sehr spannend. Wer so vergleicht, der kann nur zu diesem Ergebnis kommen.

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Mac OS X Leopard

Die nächsten Tage kommt das neue Betriebssystem von Apple in die Läden. Dafür wird momentan viel Werbung gemacht. Unter anderem findet man ein ca. 28 Minuten langes Werbevideo auf der Homepage von Apple. Dieses Video habe ich mir in der gesamten Länge angeschaut und mÖchte meine Meinung zu den neuen Features abgeben.

Das Video gibt es auch auf youtube (drei Teile) und ich binde es hier mal einfach ein, dann kÖnnt ihr es euch direkt beim lesen meines Textes anschauen:

Zu allererst einmal mÖchte ich ein großes Lob aussprechen, dass es ein solches Video gibt. Für Vista hätte ich das Öfter mal gebraucht, um dem einen oder anderen Kollegen die tollen Features zu zeigen. Die Tatsache, dass es das Video gibt verdient also erst einmal ein großes Lob!

  • Der Desktop. Visuell hat sich bei Apple mal wieder was getan. Man kommt aber nicht weg von dem gebürsteten Fensterrahmen. Ich persÖnlich finde die nicht schÖn, aber das war ja nicht unbedingt Inhalt dieses Präsentationspunktes. Apple hat nun auch die Schatten, die man von Vista bereits kennt.
    Aero
    So sieht man gleich, welches Fenster aktiv ist. Was ich interessant finde ist das aufklappen der Ordner. Das sieht ganz fein aus. Stacks nennen sie das neue Feature in Englisch.
  • Cover Flow für alle Dokumente. Wow, das sieht echt schick aus. Vor allem ist es wirklich durchdacht, da es für nahezu alle gängigen Formate zu funktionieren scheint. Ich frage mich nur, ob ich das nutzen würde? Habe Cover Flow auch in iTunes dekativiert. In meinen Dateien navigiere ich mittels einer Ausklappstruktur, da habe ich also nicht mal die Vorschau von Vista. Ich glaube also, dass dieses Feature viel Blenden ist, denn es sieht gut aus, würde aber von mir kaum benutzt werden.

Navigation mittels Ausklappstruktur

  • Selbst konfigurierbare Sidebar. Ehrlich gesagt nicht neues, denn Vista hat das bereits seit fast einem Jahr integriert.
  • Gespeicherte Suche. Wenn ich nach etwas suche, kann ich das beim Apple speichern. Bei Vista geht das nun auch schon ein Jahr. Auch nichts neues eigentlich.
    suche 
  • Time Machine. Oh man, ehrlich gesagt war ich davon ja mal wirklich begeistert. Bis ich von der Umsetzung gehÖrt habe… Und auch hier gilt meines Erachtens: Es wird geblendet. Time Machine kopiert die gesamte Platte auf eine externe Platte und speichert alle Veränderungen. So bekommt man einen zeitlichen Verlauf. Hat man etwas versehentlich gelÖscht, so kann man sich darüber die Daten zurückholen. Das ganze erscheint in einem schÖnen Design und damit ist es ein neues Feature. Gut, also überelge ich mir, wann ich eine solche Funktion schon einmal gebraucht hätte, abgesehen davon, dass ich sowieso alle zwei Wochen ein Backup anfertige. Ehrlich: Ich habe noch nie eine Datei gelÖscht, die ich später wieder gebraucht habe. Wenn ich sie noch mal brauche, dann lÖsche ich sie nicht, oder? Also ein tolles Feature, was aber irgendwie nicht viel bringt. Da gefällt mir die LÖsung in Vista durchaus besser: In Vista lassen sich die Vorgängerversionen nutzen. Hat man eine Datei verändert oder überspeichert, so kann man einen früheren Zustand wiederherstellen. Gut, das ist optisch nicht so aufgemotzt, aber funktioniert auch ohne externe Festplatte…
  • Mehrere Desktops. Die gibt es in Linux ja schon ewig. Für Windows gibt es nun auch Tools, die das Feature hinzufügen (ich habe darüber berichtet). Ich hatte ein solches mal installiert. Aber auch hier: Es hÖrt sich erst mal gut an, wenn man zwischen mehreren Desktops wechseln kann. In der Realität habe ich es aber kaum benutzt, daher habe ich es inzwischen gar nicht mehr aktiviert. Also auch dieses Feature kaum brauchbar.
  • Das Mailprogramm. Also tut mir leid, da sind sie immer noch weit weit hinten. Das Mailprogramm kann endlich ein paar Dinge, die Office seit Jahren mitbringt. Und auch hier scheint noch lange nicht der volle Funktionsumfang von Outlook erreicht zu sein. Alle Dinge (außer das Briefpapier) werden schon länger von Office unterstützt. Und über Briefpapier rege ich mich im Emailverkehr eher auf. Das einzige, was ich dem Mailprogramm abgewinnen kann und was ich wohl auch immer mal wieder nutzen würde ist die Datenerkennung. Termine, Adressen und Telefonnummern kann man so direkt als Kontakte oder Termine abspeichern. Das ist wirklich innovativ und das kannte ich bisher noch von keinem Programm. Dafür einen Daumen hoch.
  • iChat. Jeder der das sieht, sagt WOW! Das ist wirklich genial. Und auf den ersten Blick scheint es das auch. Wenn es wirklich so einfach funktioniert, dann auch hier Daumen hoch. Ich sehe da aber große Probleme bei Leuten mit Routern. Evtl. müsste man da erst mal Ports für freigeben und ob das der einfache Benutzer schafft? Also wenn es funktioniert ist iChat sehr innovativ. Wenn es wirklich mit den Routern Probleme gibt, ist es ein Feature, was die meisten Leute nicht benutzen kÖnnen.

Das wars auch schon. Ganz ehrlich: Mich wird das mal wieder nicht zu einem Kauf eines Apples bewegen. Ich merke immer mehr, dass vieles von Apple einfach Blendgranaten sind. Es sieht toll aus und scheint super durchdacht, jedoch kann ich mir bei viele einfach nicht vorstellen, dass es im Alltag häufig genutzt wird. Andere neue Features sind in Vista oder Office schon lange integriert. Für mich also wirklich kein Umstiegsgrund.

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