10 Tage für ein Unsubscribe…

Weil ich mich eine Weile mit dem iPod Touch beschäftigt habe, wollte ich mir die Hilfen für das Programmieren für dieses Gerät anschauen. Damit das möglich ist, muss man sich erst registrieren. Nach der Registrierung erhält man dann Zugriff auf die Hilfestellungen in Form von Videos. Videos sind zwar schön, nur kann man in ihnen so schlecht nach bestimmten Wörtern suchen. So muss man wohl oder übel die Videos runterladen und durchklicken bis man das gesuchte gefunden hat. Nicht besonders komfortabel.

Bei den meisten Registrierungen kann man angeben, ob man Emails erhalten möchte, oder nicht. Anders bei Apple. Ist eine Option dafür vorhanden, so ist sie so gut versteckt, dass man sie einfach übersieht. So erhielt ich in den letzten Wochen immer wieder Mails von Apple. Irgendwann hat es mich so genervt, dass ich mich austragen wollte. Ein Klick auf den Link mit Unsubscribe am Ende der Mail und gut ist – dachte ich. Aber das reicht nicht… Man wird auf eine Seite geleitet, auf der ein normales Kontaktformular ist. Hier muss man nun eine Nachricht mit dem Anliegen verfassen.

Technisch gesehen wird im Normalfall bei einem Unsubscribe nur ein Eintrag in einer Datenbank gesetzt, oder die Mail aus einer Datenbank gelöscht. Apple scheint das anders zu handhaben. In der Antwortemail, die nicht lange auf sich warten ließ, hieß es nämlich:

We have unsubscribed you from our bi-weekly ADC News email broadcasts, as you requested. Please allow 10 business days for this change to take effect.

10 Tage für das ändern oder löschen eines Datenbankeintrages? Das konnte ich irgendwie nicht glauben. Heute wurde ich eines besseren belehrt, denn ich bekam Post von Apple… Diese 10 Tage sind für mich völlig unverständlich. Vielleicht habt ihr dafür eine Erklärung?

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WordPress Plugin Logged-In-Only

Nun habe ich mein erstes eigenes Plugin in einer Vorabversion online: Logged-In-Only. Anhand des Plugins ist es mÖglich, Beiträge in WordPress nur für eingeloggte Nutzer sichtbar zu machen. Im Zusammenhang mit abgeschalteter Registrierung kann damit einem definierten Personenkreis (den man dann von Hand selber registriert) die MÖglichkeit geben, einen erweiterten Bereich einer Homepage zu sehen. Mehr zum Plugin gibt’s auf der Pluginseite. Aktuelle Version: 0.7.

Das Plugin habe ich programmiert, weil ich für eine meiner Webseites einen internen und externen Bereich ermÖglichen mÖchte. Trotzdem mÖchte ich dabei nicht auf WordPress verzichten. Mit dem Plugin ist genau dies nun mÖglich. Ich werde die 20 Leute für den internen Bereich von Hand registrieren und somit intern und extern haben. Sicherlich werden für das Projekt noch das eine oder andere Plugin benÖtigt.

Da ich nun verstanden habe, wie das mit den Plugins funktioniert, werden sicherlich weitere Plugins folgen. Für die Plugins habe ich nun auch einen eigenen Bereich auf dieser Webseite eingerichtet. Dafür wurde das Menü vom Header auf die rechte Sidebar umgebaut. Der Header wird sich sicherlich auch noch ändern, sobald ich Zeit dafür habe :)

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Logged-In-Only

Dieses Plugin erlaubt es, Beiträge und Seiten für normale Besucher zu verstecken und nur angemeldeten Besuchern zu zeigen. Mit abgeschalteter Benutzerregistrierung ist es damit möglich, einen erweiterten Bereich einer Internetseite lediglich einem bestimmten Personenkreis zur Verfügung zu stellen.

Die Auswahl welchem Personenkreis der Beitrag / die Seite zugänglich gemacht werden soll trifft man ganz einfach per Klick beim Schreiben des SichtbarkeitsboxBeitrages oder der Seite. Sie kann im Nachhinein verändert werden. Dazu erscheint die rechts abgebildete Box beim Schreiben oder Editieren eines Artikels. Auch wenn man das Plugin kurzzeitig für Wartungszwecke deaktivieren muss bleiben die Einstellungen zur Sichtbarkeit gespeichert.

Versteckte Artikel erscheinen nicht auf der Webseite und auch nicht im Feed. Momentan erscheint auch noch kein Hinweis, dass ein neuer Beitrag existiert. Dies ist zwar geplant, jedoch ist momentan noch nicht geklärt, ob dies überhaupt möglich ist.

Das Plugin ist nur auf Deutsch verfügbar, in der aktuellen Version ist jedoch die Übersetzungsmöglichkeit implementiert. Wer eine Übersetzung gemacht hat, kann diese gerne an mich senden.

Nun viel Spaß mit dem Plugin: Logged-In-Only v1.2

Changelog:

  • 17. August 2010: Veröffentlichung von V1.2
    * Probleme mit WordPress 3.0 behoben
  • 03. Juli 2009: Veröffentlichung von V1.01
    * Probleme mit der Mediathek behoben
  • 29. Juni 2009: Veröffentlichung von V1.0
    * Beim Kommentieren von geschützten Artikeln bleiben diese nun auch weiterhin geschützt. War bisher ein Fehler. Vielen Dank an Evelyn Kolczynski, die den Fehler gemeldet hat.
  • 14. Mai 2009: Veröffentlichung von V0.99
    * In der Mediathek werden nun die Dateien angezeigt. War bisher ein Fehler. Vielen Dank an Michael Gramm, der den Fehler gemeldet hat.
  • 09. März 2009: Veröffentlichung von V0.98.3
    * Fehler aus V0.98.2 enfernt und Rechtschreibung überarbeitet
  • 24. Februar 2009: Veröffentlichung von V0.98.2
    * Fehler aus V0.98 entfernt: Nun muss der Nutzer nicht mehr Level 1 haben, sondern ist auch mit Level 0 wieder zugelassen
  • 18. Februar 2009: Veröffentlichung von V0.98
    Änderungen durch Ralf Fuhrmann
    * WordPress 2.7 wird nun vorausgesetzt
    * Tabelle in der Datenbank wird bei Deinstallation gelöscht
    * Übersetzungsfunktion implementiert
  • 4. April 2008: Veröffentlichung von v0.95
    * WordPress 2.5 wird nun vorausgesetzt
    * lio_list_pages wurde noch mehr an wp_list_pages angepasst
    Wichtig: diese Version unterstützt nur noch WordPress >= 2.5
  • 27. Februar 2008: Diverse Probleme behoben (v0.85)
    * Hochgeladene Dateien werden jetzt auch angezeigt
    * lio_list_pages als Ersatz für wp_list_pages hinzugefügt
    * lio_list_categories als Ersatz für wp_list_categories hinzugefügt
    Erste wirklich produktiv verwendbare Version
  • 3. Januar 2008: Erste Veröffentlichung des Plugins in der Version 0.7
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GMail nicht in Deutschland

Der Emaildienst GMail von Google sorgt momentan stark für Schlagzeilen. In Deutschland soll es nämlich bald ein Gesetz geben, nachdem einige Daten gespeichert werden sollen. Vorratsdatenspeicherung heißt das Schlagwort. In der ARD gab es dazu einen interessanten Bericht, den es auch bei youtube zu sehen gibt:

Wie in dem Beitrag kenntlich, sollen Emaildienstanbieter unter anderem speichern, von wem an wen eine Email ging. Und zwar nicht nur von welcher EMailadresse an welche EMailadresse, sondern von welcher Person an welche Person. Dies hat zur Folge, dass man die Emailadressen eindeutig Personen zuordnen müsste. Gerade dies ist aber bei vielen Emaildienstanbietern nicht mÖglich, da die registrierung ohne überprüfung der angegebenen Daten erfolgt, oder aber ganz ohne Angabe von weiteren Daten wie z.B. bei Gmail. Und damit sind wir wieder beim Thema: Google hat Anonymisierungsgrundsätze und in die passt dieses Gesetz nicht rein. Deswegen droht Google nun damit den Dienst in Deutschland einzustellen. Was auch immer das heißen mag.

Weiter Links zum Thema, die sich teilweise ausführlich mit dem Thema auseinandersetzen:

[tags] Google, Vorratsdatenspeicherung, Gesetz, Gmail, Email, Emailadresse, Registrierung, konstenlos, Deutschland, ARD, youtube[/tags]

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