MSI schaltet UAC einfach aus

Nach meinem Laptoperlebnis mit MSI habe ich nun ein weiteres MSI-Erlebnis gehabt, über das ich gerne berichten möchte, weil ich es einfach unerhört finde, was da gemacht wird.

Wegen einer Geschichte, über die ich demnächst berichten werde, wollte ich ein BIOS-Update meines Mainboards durchführen. Ich habe das MSI K9N Neo V3. Das Board verwende ich inzwischen in mehreren Computern und hatte damit eigentlich nie Probleme – im Gegenteil, ich bin sehr zufrieden damit. Nur das Update des BIOS war schwieriger als gedacht und kostete mich mehrere Stunden in der letzten Woche.

Für ein BIOS Update gibt es bei so ziemlich allen Herstellern zwei verschiedene Möglichkeiten: Update mit Bootdiskette und dementsprechend unter DOS und Update über Windowsprogramm. Ich weiß, dass es Leute gibt, die felsenfest überzeugt davon sind, dass die Bootdiskettenvariante die einzig wahre Methode ist, aber ich behaupte, dass es mit der Windowsmethode genauso gut geht. Ich jedenfalls hatte damit noch nie Probleme, daher präferiere ich diese einfache Möglichkeit. MSI stellt dafür das MSI Live Update bereit. Mit diesem Stück Software kann neben weiteren Möglichkeiten die aktuelle BIOS Version überprüft und nach einem Update dafür gesucht, sowie das Flashen durchgeführt werden – theoretisch. Nach der Installation erfordert die Software einen Neustart, der jedoch wurde komischerweise erzwungen. Es erschien nur die Meldung, dass der Windows binnen einer Minute heruntergefahren wird. Krass, aber wenn eine Software aufs BIOS zugreift wohl nötig dachte ich. Ab dem nächsten Start war ich dann total verwirrt, bis ich irgendwann merkte, dass die UAC komplett ausgeschaltet war. Also aktivierte ich die UAC. Das erforderte wiederum einen Neustart. Nach dem Neustart wollte das Updateprogramm von MSI beim Start wieder mein Adminkennwort und damit Adminrechte. Das führte dazu, dass die UAC wieder deaktiviert wurde und wieder ein Neustart ausgeführt wurde usw.

Ich finde es absolut krass, dass ein Programm die UAC einfach abschaltet, ohne vorher wenigstens nachzufragen oder darauf hinzuweisen oder oder oder. Wege gibt es viele, aber keiner ist so bescheuert wie das generelle Abschalten der UAC.

Bei meiner Suche trotzdem das Update ausführen zu können stieß ich dann im Internet auf den Hinweis, dass der Programmteil zum Flashen als eigenständiges Programm läuft und gar keine Adminrechte benötigt – die ganze Sache ist daher für mich noch unverständlicher. Zum Flashen des BIOS muss man leider trotzdem immer noch das Live Update installieren, weil man anders an das Flashprogramm nicht ran kommt. Ein erster Schritt von MSI wäre dann wohl, dieses Programm als Standalone für fortgeschrittene Benutzer anzubieten, die genau wissen, welches Board sie haben und welche BIOS Version sie darauf spielen können.

(Bei der Recherche zu diesem Artikel stieß ich dann auf die Möglichkeit des Flashens über die Internetseite. Diese kannte ich vorher noch nicht und konnte sie bisher nicht ausprobieren. Daher weiß ich nicht, ob sie funktioniert.)

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Wer möchte MSI PR201-7343VHP kaufen?

Wie einige von euch mitbekommen haben, habe ich von MSI ein komplett neues Notebook für mein bisheriges Gerät bekommen. Da ich mir zwischenzeitlich ein anderes Notebook zugelegt habe, möchte ich das MSI PR201-7343VHP verkaufen. Deswegen habe ich es nun bei ebay eingestellt.

Hier kurz die technischen Eckdaten:

  • Enthaltenes Betriebssystem: Microsoft Windows Vista Home Premium
  • Besonderheiten: Blendschutz, Amazing Crystal Vision (ACV)
  • Display: 12.1″ TFT
  • maximale Auflösung: 1280 x 800 ( WXGA )
  • Breite x Höhe x Tiefe: 30.3 cm x 3cm x 23.2cm
  • Gewicht: 2.1 kg
  • eingebaute Geräte: Speaker, WLAN, Bluetooth-Antenne
  • Chipset: Mobile Intel GM45 Express
  • Frontsidebus: 1066 MHz
  • Multicore: Dual-Core
  • CPU: Intel Core 2 Duo P7350, 2 GHz
  • Soundchip: Realtek ALC888
  • Soundeingang: Stereo-Mikrofon
  • Erweiterungsplätze:
        • 2x Speicher
        • 1x ExpressCard
  • Anschlüsse:
        • 3 x Hi-Speed USB – USB Typ A, 4-polig
        • 1 x Display / Video – VGA – HD D-Sub (HD-15), 15-polig
        • 1 x Display / Video – HDMI
        • 1 x Modem – Telefonleitung – RJ-11
        • 1 x Netzwerk – Ethernet 10Base-T/100Base-TX/1000Base-T – RJ-45
        • 1 x Kopfhörer – Ausgabe – Mini-Phone 3,5 mm
        • 1 x Mikrofon – Eingang – Mini-Phone 3,5 mm
  • Festplatte: 320 GB – Serial ATA-150 – 5400 rpm
  • Grafikkarte: Intel GMA 4500MHD Dynamic Video Memory Technology 5.0
  • maximal möglicher Grafikspeicher: 256 MB
  • RAM-Ausstattung (installiert/möglich): 4 GB / 4 GB
  • Aufteilung der Speichermodule: 2 x 2 GB
  • Speichertyp: DDR2
  • Prozessorcache: 3 MB
  • Netzwerkstandards: Ethernet, Fast Ethernet, Gigabit Ethernet, IEEE 802.11b, IEEE 802.11g, IEEE 802.11n (draft), Bluetooth 2.0 EDR
  • WLAN: Ja
  • Controllerschnittstelle: Serial ATA-150
  • Laufwerk: DVD±RW (±R DL) / DVD-RAM
  • Cardreader: 3-in-1 Kartenleser
  • Cardreader liest: SD-Card, Memory Stick, MultiMediaCard
  • Besonderheiten: Fingerabdrucksensor
  • Eingabegeräte: Tastatur, Touchpad
  • Akku: 8 Zellen
  • Akkulaufzeit: ca. 4 Stunden (von meinem alten Gerät auf das neue übertragen)
  • Farbe: Schwarz-Schwarz-Silber-Schwarz

Falls jemand Interesse hat, dann fühlt euch frei mitzubieten. Würde mich natürlich freuen :)

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MSI Support: Was lange währt…

Zur Vorgeschichte:

Wie sichtbar ist, hat dieser Artikel hat eine wirklich lange Vorgeschichte. Um ehrlich zu sein: Zu lang. Aber was lange währt, wird ja bekanntlich endlich gut. Erstmal war aber gar nichts gut…

Am Montag erhielt ich das reparierte Gerät zurück nach Hause. Als ich den beigelegten Lieferschein ansah, las ich folgendes: “Der angegebene Fehler konnte nicht festgestellt werden. Test ok.” Der existente Fehler wurde also ein drittes Mal nicht behoben. Langsam zweifelte ich an mir. Gibt’s den Fehler wirklich? Ich meine, ich hatte ihn ja gesehen.

Zu Hause spielte ich als Erstes das mitgelieferte Image von MSI auf den Laptop und alles funktionierte einwandfrei. Auch als ich Updates installierte, lief der Laptop. Naja, der Fehler war ja auch sporadisch. Heute startete ich den Laptop dann eigentlich nur, damit ich Fotos für einen eventuellen Verkauf machen konnte und da passierte es. Der Fehler zeigte sich wieder in einer schönen Form. Ich griff natürlich sofort zum Fotoapparat und machte folgendes Video:

Endlich hatte ich den Fehler im Bild. Damit versuchte ich nun ein weiteres Mal MSI zu kontaktieren. An der Hotline verwies man mich auch diesmal nur wieder darauf, eine Email zu verfassen (wozu gibt es diese Hotline eigentlich?). Also setzte ich mich hin und schrieb eine Email, in der ich meinem Unmut deutlich äußerte. Ich endete mit folgenden Worten:

Bei der letzten Reparatur konnte ich den Fehler ausführlich beschreiben. Die Fehlerbeschreibung habe ich Ihnen als PDF-Dokument ein weiteres Mal angehängt. Der Fehler war ausdrücklich als sporadisch von mir gekennzeichnet und Sie hätten hier meiner Meinung nach der Kundenzufriedenheit wegen auch handeln müssen, wenn Sie den Fehler selbst nicht gesehen hätten.

Da das Gerät nun bereits drei Mal erfolglos repariert wurde, ich zwei Monate darauf verzichten musste, mehrere Stunden Arbeit in Fehlerbeschreibung, verpacken, auspacken usw. gesteckt habe, sowie einige Euro in Telefonate mit Ihrer Hotline, möchte ich dieses Gerät nicht mehr haben. Bitte teilen Sie mir mit, wie wir in der Sache weiter verfahren. Einen solchen Umgang mit Kunden habe ich bisher nicht erlebt.

In der Signatur war meine Anschrift und auch ein Link auf diese Internetseite. Was genau den Ausschlag gab, kann ich nicht sagen. Die Mail wurde jedoch sehr schnell bearbeitet und bereits drei Stunden später hatte ich ein Formular hier liegen, welches nur noch zu unterschreiben war. Ich würde danach sofort ein neues Gerät zugeschickt bekommen.

Bei dem Austauschgerät, welches ich erhalten soll, handelt es sich um das erst seit kurzem erhältliche Modell PR201. Das Gerät ist wesentlich besser ausgestattet als das mein bisheriger Laptop von MSI und soll mich wohl ein wenig für die Umstände entschädigen. Das Gerät wird momentan für min. 960 EUR im Internet verkauft und kommt mit folgenden Eckdaten:

  • 2 GHz Intel Core Duo P7350
  • 4 GB DDR2 Arbeitsspeicher
  • 320 GB Festplatte
  • Intel X4500 Grafikchip mit 256 MB shared Memory

Es ist also ein richtiges PowerBook. Wie man an meinem kurzfristig gekauften eeePC sehen kann, benötige ich diese Power aber unterwegs überhaupt nicht. Ich werde das Gerät also verkaufen sobald ich es habe, dazu aber dann in einem gesonderten Beitrag mehr. Falls jemand Interesse hat, kann er sich aber auch schon jetzt bei mir melden.

Es wundert mich, dass MSI einen solchen Weg geht. Viele andere Hersteller tauschen lieber ein Teil zu viel, als eines zu wenig, um genau solchen Kulanzfällen aus dem Weg zu gehen und den Kunden auf jeden Fall zufrieden zu stellen. MSI anscheinend nicht.

Auch wenn das nun wirklich ein heftiges Entgegenkommen ist, werde ich MSI nicht mehr mit gutem Gewissen weiterempfehlen können. Für mich stand hier noch ein Desktop-Rechner und ziemlich schnell ein anderer Laptop als Dienstleister bereit. Für andere ist das Notebook aber das einzige Gerät, und das muss funktionieren und in der Not schnell repariert sein. Zwei Monate wartet niemand gerne ohne Ersatz auf eine erfolgreiche Reparatur.

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MSI Support: Auf zum dritten Mal

Zur Vorgeschichte:

Nun geht der Laptop also das dritte Mal an MSI. Diesmal wollen sie ihn aber nicht in Amsterdam haben, sondern in Frankfurt – direkt in der Zentrale.

In einer Email (obwohl der Telefonmensch irgendwas von Telefon sagte) wurde ich gebeten das Notebook mit Akku und Netzteil zu verpacken und eine ausführliche Fehlerbeschreibung abzugeben. Endlich! Endlich durfte ich den Fehler mal ausführlich beschreiben, was bei diesem Fehler ja auch wirklich Sinn macht. Bisher war nur immer so ein kleines Feldchen in einem Formular vorgesehen:

MSI Kundenformular

Für die meisten Anwendungsfälle mag dies ausreichen, aber für den komischen Fehler bei mir ist das etwas wenig. So habe ich den Fehler nun endgültig in seiner vollen Dimension auf über einer DIN A4 Seite beschreiben können. Diese ausführliche Beschreibung habe ich dem Paket beigelegt.

Morgen wird es dann abgeholt. Nun bin ich gespannt, was daraus wird, denn wie ich auch schon in der Fehlerbeschreibung zu Papier gebracht habe, tritt der Fehler sporadisch auf – immer dann, wenn man ihn nicht braucht. Als ich ihn im filmen wollte, hatte er einfach keine Lust. So habe ich leider kein Beweisvideo… Daher bin ich gespannt, wie die Techniker in diesem Fall damit umgehen. Ich werde euch sicher davon berichten.

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MSI Support: Nach der zweiten Reparatur

Über meine Erlebnisse habe ich bereits berichtet und wer die Story noch nicht kennt, kann gerne noch mal nachlesen, was los war:

Wie am Titel unschwer zu erkennen ist, ist das Notebook nun von der zweiten Reparatur zurück. Was soll ich sagen… Auf zur dritten Reparatur.

Auch in diesem Artikel gibt’s nun erst einmal meine Fehlerbeschreibung. Diesmal habe ich sie auf Englisch abgeliefert. Mein Englisch ist zwar nicht gut, aber eigentlich fast verständlich :)

Charger damage: Notebook charges sporadically only a part of the battery and get’s it’s power from the battery (even if it have power supply) until you remove the battery from the notebook.
Defective contact: If you work without battery, it happens that the notebook misses the power for a short a time and starts new.
Mousepad error: The mousepad doesn’t work.
LED connection failure: The LEDs are connected incorrect after previous repair

Was davon wirklich ankam kann ich nicht sagen, denn es wurden diesmal auch Fehler behoben, die nicht in der Problem Description auf dem Zettel standen (ihr erinnert euch noch an den Zettel vom letzten Mal?). Ich gehe daher davon aus, dass der Techniker von MSI den vollständigen Text digital gelesen hat und auf dem Ausdruck einfach die Hälfte fehlt. Ich präsentiere euch nun die Repair Remarks (also die Reperaturbemerkungen) wie sie auf dem Zettel, dem Begleitschreiben niedergeschrieben sind:

UPDATE BIOS AND SWAP TOUCH PAD CABLE

Wie man unschwer erkennen kann, wurden die Fehler wieder nicht alle behoben. Wieso das BIOS ein Update bekommen hat, weiß ich nicht, aber wenn’s dem Laptop gut tut, dann soll’s so sein. Das Kabel für’s Touch Pad wurde getauscht. Anscheinend wurde es bei der letzten Reparatur beschädigt, denn erst danach trat der Fehler auf. Den Kontaktfehler und den Ladeelektronikfehler hat man einfach nicht beachtet.

Das Resultat: Ich habe das Notebook ausgepackt und bereits nach fünf Minuten ist mir der Bildschirm wieder eingefroren. Als ich es dann mit Akku versuchen wollte, wurde dieser erst einmal komplett entleert, dabei klackte das Notebook sieben Mal und die Ladelampe für den Akku blinkte bei jedem Klacken kurz auf. Dann war es mir zu viel und ich griff mal wieder zum Telefonhörer um MSI zu kontaktieren.

Der Mensch am Telefon hörte sich meine Probleme an und bat mich das Notebook ein weiteres Mal einzuschicken. Kein Scherz. Aber diesmal geht’s nicht in die Niederlande, sondern direkt nach Frankfurt in die Zentrale von MSI. Ein Techniker von dort wird mich morgen kontaktieren. Der Telefonmensch machte mir Hoffnung auf einen Kompletttausch oder eine Rückzahlung. Da bin ich jetzt natürlich gespannt, was der Techniker am Telefon morgen zu meinem Problem sagen wird. Außerdem weiß ich schon jetzt, dass der Preis, den MSI mir für das Notebook bieten wird wahrscheinlich nicht unbedingt hoch liegen wird… Ich werde weiter berichten.

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MSI Support: Die zweite Reparatur beginnt

Falls du den ersten Teil dieser Serie noch nicht gelesen hast, dann solltest du das unbedingt nachholen.

Nachdem ich den Artikel am Freitag geschrieben habe, verfasste ich auch sofort meine Email an den Support, der telefonisch um die Uhrzeit nicht mehr für seine Kunden da war. Geduldig wartete ich auf eine Antwort, die aber bis zum heutigen Tag ausblieb.

Also versuchte ich heute erneut eine telefonische Kontaktaufnahme. Der Mitarbeiter am anderen Ende der Leitung hörte sich meine Beschreibung geduldig an. Nach meinen Ausführungen bat er mich dann darum, das Notebook einfach ein weiteres Mal einzusenden. Die Prozedur sei mir ja bereits bekannt. Kein Wort einer Entschuldigung, kein Entgegenkommen, nichts…

Das Formular habe ich nun ausgefüllt und ein weiteres mal an den Support gesendet. Die Fehlerbeschreibung steht nun auf englisch drauf. Sicher wird morgen oder übermorgen das Notebook abgeholt. In der nächsten Woche kann ich euch dann hoffentlich erzählen, wie viele Teile diese Serie noch haben wird. Ich bin jedenfalls sehr gespannt, ob ich das Notebook noch mal komplett repariert in meinen Händen halten werde.

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Vista auf den eeePC 1000H bringen

Nach meinem Dilemma mit MSI habe ich mir einen eeePC zugelegt. Der 1000H ist das erste für mich interessante Modell der Reihe, da es mit 160GB Festplatte kommt. Auch der 10” Bildschirm ist endlich ausreichend. Leider wird das Gerät mit Windows XP ausgeliefert, von dem ja immer noch viele überzeugt sind. Als erstes versuchte ich also, Vista auf das Gerät zu bringen. Weil das nicht so einfach war, gibt’s von mir hier eine kurze Installationsanleitung. Wichtig: Ich habe meinen eeePC für Vista mit 2GB Arbeitsspeicher beglückt. Das ist auch sehr empfehlenswert.

  1. Da der eeePC kein Laufwerk hat, muss man für jede Installation mit einem USB Stick arbeiten. In meinem Fall ist das ein 4GB USB-Stick, so groß muss er mindestens sein. Die DVD wird dann bei einem anderen PC ins Laufwerk gelegt und per xcopy kopiert. Also die Kommandozeile starten und den Befehl eingeben:
    xcopy (DVD-ROM-Laufwerksbuchstabe):\*.* /s/e/f (USB-Stick-Laufwerksbuchstabe):\ 
  2. Danach muss vom USB Stick gebootet werden. Falls der eeePC nicht so eingestellt ist, dass er automatisch erst mal nach bootbaren USB-Geräten sucht, muss beim Start die Taste ESC gedrückt werden.
  3. Die Installation selber läuft dann wie auf jedem anderen PC auch durch. Vom USB Stick dauert es vom Start der Installation bis zum ersten richtigen Desktop auf dem eeePC knapp 25 Minuten.
  4. Je nach Aktualität des Installationsmediums fehlen dann einige Treiber. Das Dilemma ist: Sowohl LAN, als auch WLAN Treiber fehlen. So gibt es keine Möglichkeit, dass Vista die Treiber über das automatische Update bezieht, denn dieses kann nur bei bestehender Internetverbindung ausgeführt werden. ASUS gibt die Treiber nur für XP raus. Nach einigem Suchen findet man den Hersteller, und auf der Herstellerseite auch WLAN Treiber für Vista. Während der Installation würde ich “Install driver only” auswählen. Das Tool zum Verbindungsaufbau zu WLAN Netzwerken von Windows Vista ist völlig ausreichend und muss daher nicht durch ein firmeneigenes Tool ersetzt werden.
  5. Nachdem WLAN installiert ist und der eeePC mit einem Netzwerk mit Internetzugang verbunden ist, sollten die automatischen Updates ausgeführt werden. Viele der Treiber und natürlich alle die Windows Updates werden gefunden und installiert. Dies kann je nach Aktualität des Windows Installationsmediums eine Weile dauern. Hier macht sich das erste mal der etwas träge Intel Atom Prozessor bemerkbar. Installationen dauern auf dem eeePC etwas länger als auf einem normalen Rechner.
  6. Nachdem die Updates installiert sind, muss der ACPI (Advanced Configuration and Power Interface Driver) Treiber installiert werden. Diesen findet man für XP auf der ASUS Webseite. Der XP Treiber funktioniert eingeschränkt auch unter Vista: Bei einem Neustart gibt es jedes Mal zwei Fehlermeldungen, die weggeklickt werden müssen. Zusätzlich funktioniert die Audiosteuerung über die Tasten auf der Tastatur nicht. Nach der Installation des ACPI Treibers lassen sich jedoch WLAN und Bluetooth ausschalten, was wichtig für die lange Akkulaufzeit ist. Der ACPI Treiber findet sich nach der Modellauswahl auf der ASUS Webseite in der Kategorie Others.
  7. Für die Kamera gibt es auf der ASUS Webseite das Programm ECAP. Dieses Tool dient dazu, Kameraaufzeichnungen und Fotos über die Webcam zu machen. Außerdem findet sich dort noch die ASUS Instant Key Utility, mit der man die zwei Schnellstarttasten mit Programmen belegen kann.
  8. Schaut man danach in den Gerätemanager, so fehlt nur noch ein Treiber für das Netzwerk. Dieser Treiber befindet sich auf der Homepage von ASUS. Die ZIP Datei extrahieren und dann über Treiber aktualisieren den Ordner auswählen. Damit ist der LAN Treiber auch installiert.
  9. Um etwas auf der Taskleiste zu sehen, sollte man sowohl die Schnellstartleiste als auch die Sprachenleiste oder wie die genau heißt deaktivieren. Des weiteren sollten alle nicht notwendigen Symbole im Tray ausgeblendet werden. Das ist aber nur ein persönlicher Tipp von mir.

Der eeePC ist danach betriebsbereit. Der Leistungsindex kann sich für solch ein kleines Gerät wirklich sehen lassen:

Leistungsindex

Eins sollte jedem klar sein: Zum Spielen taugt das Gerät nicht, und für Grafik schon alleine aufgrund des kleinen Bildschirmes auch nicht. Aber wer damit lediglich ein bisschen Surfen will, paar Dokumente unterwegs bearbeiten, paar Bilder anschauen und halt so Dinge, die nicht wirklich Leistung erfordern, der ist mit dem Gerät sehr gut beraten – auch und gerade unter Vista. Der Akku hält im Officebetrieb (Drahtlosverbindungen aus und Bildschirm relativ dunkel) so ca. sechs bis sechseinhalb Stunden. Im Normalbetrieb (WLAN an und Bildschirm so auf Mittel) sollte man immer noch auf viereinhalb bis fünf Stunden kommen, damit habe ich aber bisher noch nicht viel Erfahrung gesammelt.

Damit kann ich den eeePC nur empfehlen, auch für Leute, die ihn mit Vista verwenden wollen.

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MSI Support: Zurecht letzter im Vergleich

Im März diesen Jahres kaufte ich mir einen Laptop von MSI. Der MSI S262 sollte gute Dienste leisten als Zweitgerät. Der damals erste eeePC war meinen Ansprüchen nicht genügend und so griff ich zu dem 12-Zoll Gerät. Ich nutzte den Laptop lediglich unterwegs und die meiste Zeit an der FH. Zu Hause wurde nur mit dem Desktop abgeglichen und hin und wieder das Internet genutzt.

Anscheinend war das schon zu viel für das Gerät und so traten mit der Zeit einige Fehler auf. Dies führte zu einem ersten Kontakt mit dem Support von MSI. Dieser war so abenteuerlich, dass ich darüber berichten möchte.

Da ich in letzter Zeit öfter Notebooks für Freunde und Bekannte bestelle, schaue ich immer mal wieder auf notebooksbilliger.de. Dort gibt es ein Service-Ranking. In diesem Service-Ranking liegt MSI abgeschlagen auf dem letzten Platz. Für mich nur sehr schwer zu verstehen, denn eigentlich kann man ja nicht viel falsch machen – dachte ich.

Für den Garantiefall stellt MSI auf der Webseite ein Formular zur Verfügung, welches ich artig ausfüllte. Dieses Formular hat auch ein Feld für die Fehlerbeschreibung. Bei mir wurde dieses wie folgt ausgefüllt:

Ladeelektronik defekt: Notebook lädt sporadisch nur einen Teil des Akkus und bezieht dann den Strom nur über den Akku bis dieser entfernt wird. Erst dann ist es möglich den Strom wieder über das Netzteil zu beziehen.
Brenner defekt: CDs und DVDs lassen sich brennen, aber können danach nicht gelesen werden.
Lautsprecher defekt: linker Lautsprecher fällt sporadisch aus.

Eigentlich eine deutliche Fehlerbeschreibungen. Das Problem war lediglich der faule Mitarbeiter, der diese Beschreibung ins englische übersetzte. Da blieb dann nicht mehr viel von den eigentlichen Problemen übrig. Auf dem Begleitschreiben, was ich nun beim Erhalt des “reparierten” Notebooks fand, standen noch folgende Stichwörter.

Left Speaker damage ; CD-Rom read error ; Charger damage

Der ausführende Techniker machte draufhin folgende “Repair Remarks”:

SWAP Speaker ,CD-ROM IS GOOD , Charge is GOOD

Das einzige Problem was wirklich behoben wurde, war also der Austausch eines Lautsprechers. Der Rest der Fehler wurde gar nicht bearbeitet, da die Fehlerbeschreibung überhaupt nicht zutraf. Da kann auch der Techniker nichts für. Das Problem was ich mit dem Techniker habe: Der Techniker hat einen neuen Fehler verursacht! Beim Zusammenbau des Notebooks vertauschte er sämtliche Anschlüsse für die LEDs, die Auskunft über verschiedene Zustände geben:

P1030075

Von links nach rechts: NUM, Shift Lock, Rollen, Festplatte, Power On, Akku, Drahtlosverbindungen. Es ist nichts da, wo es hingehört. Die Drahtlosverbindung leuchtet dauerhaft grün (heißt eigentlich Bluetooth an) und wechselt auf Hellblau (heißt eigentlich Bluetooth und WLAN an) wenn der Akku geladen wird. Die Akkuanzeige leuchtet eigentlich entweder rot, wenn der Akku fast leer ist oder Grün wenn der Akku geladen wird. Momentan leuchtet sie rot und grün wenn WLAN aktiv ist. Die Festplattenleuchte und die Betriebsleuchte sind nun gekoppelt. Sie leuchten immer dunkel (als würden sie zu wenig Strom bekommen) wenn Bluetooth aus ist und leuchten hell, wenn Bluetooth aktiviert ist. Die anderen drei Leuchten fungieren nun als Festplattenleuchten. Außerdem leuchten sie dunkler wenn Shift Lock aktiv ist. Das ganze habe ich auch in einem kleinen Video festgehalten (für die Aufnahme habe ich meinen Makromodus im Weitwinkel genutzt um möglichst nah ran zu kommen, also sorry für die Verzerrungen):

Ich würde es verstehen, wenn der Fehler nicht so offensichtlich wäre, aber hier müsste jeder Techniker sehen können, dass er Mist gebaut hat. Laut seinem Test wie wir auf dem Begleitschreiben lesen können, war das Notebook ja OK. Der Test besteht übrigens aus dem Durchlauf von 3DMark03. Das weiß ich deswegen, weil der Ordner immer noch auf dem Desktop liegt. Was dieser Test über den Zustand der Hardware eines Notebooks aussagt, ist mir allerdings wirklich schleierhaft. Dafür gibt es meiner Meinung nach andere Benchmarks…

Über die Ereignisanzeige von Windows Vista lässt sich auch sehr gut nachvollziehen, was denn alles mit dem Gerät gemacht wurde. Ich möchte nicht lügen, aber so viele Einträge in der Ereignisanzeige für zwei Tage habe ich selten gesehen. Aus Prinzip wurden anscheinend alle Treiber neu installiert (auch daran gut zu erkennen, das der Leistungsindex nicht aktuell ist). Außerdem wurde das Notebook mehrere Male nicht ordnungsgemäß heruntergefahren. Danach habe ich aufgehört zu wühlen. Es hätte mich eh nur weiter geärgert.

Natürlich bin ich nun gezwungen das Notebook erneut einzuschicken und muss wieder längere Zeit darauf verzichten. Der eigentlich wichtigste Fehler, nämlich der Ladefehler, wurde ja auch nicht behoben und ist bereits wieder aufgetreten.

Traurig, dass man Kunden so bedient. Für mich steht nun eines ganz fest: Weder für mich, noch für meine Freund und Bekannten werde ich ein Notebook von MSI in Zukunft in Betracht ziehen. Ich liebäugelte zwar mit dem MSI Wind U100, jedoch werde ich mich nun ganz sicher für die Konkurrenz entscheiden.

Update vom nächsten Morgen: Gestern Abend wollte ich dann im Bett noch ein bisschen News lesen und stellte fest, dass das Touchpad ebenfalls ohne Funktion ist. Bis dahin hatte ich mit einer externen Maus gearbeitet. Außerdem leuchtet nach dem Ausschalten eine LED durchgehend weiter bis die Stromzufuhr unterbrochen wird (Akku/Stecker raus). Seeehr unbefriedigend.

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Festplattenerlebnis mit MSI Laptop

Gestern war es endlich so weit. Mein alter Laptop (fünfeinhalb Jahre) hatte ausgedient, und ein neuer trat den Dienst an. Dieser wurde durch mein Dasein als Student trotz meines Hauptgerätes nÖtig und so entschied ich mich nach einiger Zeit für ein Subnotebook der Marke MSI. Dieses kaufte ich bei dem Computerladen meines Vetrauens hier in der Stadt.

Das Notebook selber ist sehr einfach und bewusst günstig gehalten, weil ich es ja lediglich als Zweitgerät für Studienzwecke nutzen mÖchte. Die inneren Werte lassen sich trotz des niedrigen Preises bis auf die Grafikkarte eigentlich doch sehen:

  • Intel Dual-Core Prozessor
  • 2 GB DDR2 Arbeitsspeicher
  • 120GB SATA Festplatte
  • Gigabit LAN
  • 8 Zellen Akku (Laufzeit ca. 5 Stunden)
  • Laptopmaus + Tasche mitgeliefert

Leider sind neue Laptops immer so zugemüllt mit allen mÖglichen nutzlosen Programmen, dass sie von sich aus einfach langsam sind. Zudem unterstützte die vorinstallierte Windows Vista Home Premium Version von Windows Vista keine Offlinedateien. Diese sind aber bei einem Zweitgerät notwendig.

So kam es dazu, dass ich gestern Abend um ca. 20:30 Uhr versuchte, Windows Vista zu installieren. Im Setup lÖschte ich die vorhandenen Partitionen, doch eine Partition ließ sich über den Vista Setup nicht lÖschen. Sie war mit der GrÖße von 0MB angegeben und als primäre Partition auf der Platte. Ich versuchte eine Installation auf der restlichen Festplatte. Die Installation startete zwar, blieb aber bei dem ersten Neustart immer hängen – vermutlich, weil der MBR auf dieser nicht zu lÖschenden Partition nicht verändert werden konnte. Auch eine Repearturinstallation mit Versuch den MBR neu zu schreiben brachte keinen Erfolg.

Nach langer Internetsuche brachte mich ein um Hilfe gebetener Studienkollege auf die Idee, die Festplatte einfach mal Low Level zu formatieren. Nachdem ich das gemacht hatte (Dauer ca. eine Stunde) war die ominÖse Partition verschwunden. Der nun zur Verfügung stehende Speicherplatz machte deutlich, dass die GrÖße der Partition nicht 0MB, sondern ca 13GB betrug. Ich konnte also gegen 23:15 Uhr endlich mit der Installation von Windows Vista Business beginnen. Ich würde zu gerne wissen, was das war und wieso Hersteller wie MSI so etwas machen?

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Bluetooth funktionsfähig

Nach über einem Jahr mit Vista habe ich heute mal wieder versucht, mein Bluetooth Device dran zu stecken. Ich habe mir vor einigen Jahren so einen kleinen Dongle gekauft. Was soll ich sagen? Es hat natürlich mit der Vista-sucht-selbst-nach-Treibern-Einrichtung nicht funktioniert.

Ich habe trotzdem einfach mal die Internetseite von bluetooth dongleMSI aufgesucht und dort nachgeschaut, ob es nicht vielleicht einen Treiber gibt. Ich konnte es nicht wirklich glauben, aber da war ein Treiber vorhanden. Da die Abbildung aber nicht meinem Dongle entsprach, habe ich es bis zur Installation immer noch nicht geglaubt, dass es funktionieren wird. Tut es nun aber.

Das Gerät ist inzwischen ca. vier Jahre alt und funktioniert trotzdem mit Vista. Hier sieht man wieder ganz deutlich: Es ist alles eine Sache des Herstellers, ob ein Gerät funktionstüchtig ist oder nicht.

Das Bluetooth Dongle habe ich übrigens wegen meines neuen Handys rausgekramt. Zu dem gibt’s demnächst weitere Artikel. Die ersten Dateien wurden bereits über Bluetooth gesendet. Ist zwar langsamer, aber dann liegt hier nicht so ein Kabel rum. Mal schauen, ob ich die Geschwindigkeit vermissen werden.

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