Das Smartphone als Fernbedienung nutzen

Vor einigen Tagen kam ich über meinen RSS Reader auf einen Artikel, der auf eine Software hinwies mit der man den Computer über das Smartphone steuern konnte. Dadurch, dass das Smartphone sowohl als Maus, als auch als Tastatur dient ist der PC nahezu ganz normal nutzbar. Die Software über die ich rede, besteht aus zwei Teilen und heißt Remote Control. Der eine Teil der Software wird auf dem PC installiert, der ferngesteuert werden soll, der andere Teil kommt auf ein Windows Mobile Smartphone. Die beiden Softwareteile kommunizieren über Netzwerk, womit eine Steuerung auch über Räume hinweg möglich ist.

Nach dem Start auf dem Computer wartet dieser auf eine Verbindung. Die Verbindung wird dann mit der Software auf dem Smartphone hergestellt. Mit verschiedenen Oberflächen kann der PC dann gesteuert werden. Die Verbindung kann mit einem Passwort geschützt werden.

Im Hauptmenü wählt man die Oberfläche aus, die verwendet werden soll:

Das Hauptmenü von Remote Control

Das Hauptmenü lässt erahnen, dass es für viele Anwendungsfälle vorgefertigte Oberflächen gibt. Außer dem Media Player habe ich schon mit jeder Oberfläche erfolgreich gearbeitet. Besonders gut gefallen mir die Benutzerbefehle. Hier die Oberflächen in der Übersicht:

Die Maus von Remote ControlDie Tastatur von Remote ControlDas Präsentationsmenü von Remote ControlDie Media Center Steuerung von Remote Control

Die Benutzerbefehle von Remote Control

Besonders gut gefällt mir die Implementation der Benutzerbefehle. Diese können am PC im Programm festgelegt werden und stehen dann über die Oberfläche des Smartphones zur Verfügung. Ich habe zwei Internetlinks abgelegt. So wird der Browser gleich mit der entsprechenden Seite geöffnet. Das Menü zur Konfiguration sieht folgendermaßen aus:

facebook link

Sehr einfach gehalten und vollkommen ausreichen. Man könnte hier sicherlich noch “Hyperlink öffnen” als Aktion integrieren, für die Benutzer, die die Syntax von iexplore.exe nicht kennen.

Die Nutzung dieses Programms hat dazu geführt, dass mein PC im Wohnzimmer nun nicht nur für das Media Center genutzt wird, sondern auch Dingen wie z.B. Facebook wohnzimmertauglich werden. Insgesamt ist das Programm also sehr empfehlenswert. Einige negative Punkte sind mir dennoch aufgefallen:

  • Die Drehung des Smartphones um 90° wird von dem Programm ignoriert. Sicher macht das auch nicht in jeder Oberfläche Sinn. Gerade bei der Maus würde das jedoch erheblich helfen, denn meist sind die Monitore im Querformat und nicht im Hochformat.
  • Die UAC sorgt unter Windows 7 dafür, dass jedes Programm nur mit eingeschränkten Rechten läuft. Lediglich Installationen werden mit erhöhten Rechten ausgeführt. Dafür müssen die Installationen aber autorisiert werden. Windows fragt also nach, ob das jetzt gerade gewollt ist. Hierbei muss der User mit der Maus auf einen Button klicken. Windows akzeptiert aus Sicherheitsgründen hier keine softwaregesteuerten Eingaben, was dazu führt, dass Remote Control an dieser Stelle aussetzt und sogar von Windows abgeschossen wird. Erst nach einem Neustart konnte ich die Software wieder nutzen.
  • Die Kommunikation über WLAN ermöglicht theoretisch die Steuerung des PCs über das Netzwerk egal aus welchem Raum. Manches Mal wäre es dabei sehr nützlich den aktuellen Bildschirminhalt (zumindest als Screenshot) einsehen zu können.
  • Eine Funktion zum Scrollen ist bisher nicht implementiert. Das führt dazu, dass bei der Benutzung eines Internetbrowsers immer am linken Rand gescrollt werden muss, was sehr mühsam ist. Ein Scrollen mit zwei Fingern auf der Mausoberfläche wäre sehr wünschenswert.
  • Ähnlich verhält es sich mit dem Zoom. Unter Windows 7 (keine Ahnung, ob das vorher auch schon so war) ist der Standardbefehl für Zoom Strg und + oder Strg und –. Diese Kombination könnte ausgeführt werden wenn man ähnlich wie beim Smartphone die Finger auseinanderzieht und wieder zusammenschiebt auf der Mausoberfläche.
  • Die Mauszeigergeschwindigkeit lässt sich nicht verändern. Da die Maus nicht wirklich als Maus fungiert, sondern die Software lediglich den Mauszeiger steuert sind die Einstellungen in der Maussteuerung ohne Auswirkungen. Die aktuelle Einstellung von Remote Control ist aber sehr langsam, so dass ich meinen Finger sicher min. fünf Mal von links nach rechts über den Bildschirm des Smartphones bewegen muss um von ganz links nach ganz rechts zu kommen.

Das alles hört sich jetzt sehr negativ an. Insgesamt ist die Software aber ein sehr großer Gewinn und wird sicherlich eine der meist genutzten Apps an meinem Windows Mobile Smartphone.

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Omarket – der wirkliche Windows Mobile AppStore

Nachdem es für alle möglichen Handybetriebssysteme AppStores gibt, hat auch Microsoft mit dem Windows Marketplace einen AppStore etabliert. Den Überblick über die vorhandenen Programme hat man aber recht schnell, da die Anzahl an Applikationen stark begrenzt ist. Zudem sind viele der Applikationen mit mehr als fünf Euro wirklich teuer. Auf meiner Suche nach kostenlosen Applikationen für Windows Mobile bin ich dann auf Omarket gestoßen.

Omarket 1.1Omarket ist eine Applikation, die meiner Meinung nach den wirklichen Windows Mobile AppStore darstellt. Mehr als 6000 Programme warten nach eigenen Angaben dort darauf, auf das Handy geladen zu werden. Darunter ist natürlich viel Mist, aber auch das ein oder andere wirklich gute Programm. Die Aufmachung ist recht einfach: Am oberen Bildschirmrand gibt es drei Kategorien. Neue Applikationen, die beliebtesten Applikationen und vorgestellte Applikationen. Die Kategorie What’s New gibt schnell Überblick über neu dazugekommen Programme. Nahezu täglich finden neue Programme den Weg in den Marktplatz.

Am unteren Bildschirmrand kann dann noch über Kategorien durchsucht, oder direkt über Suchworte die Auswahl gefiltert werden. Ganz rechts unten findet sich der Button My Apps über den man einen Überblick über die bereits installierten Applikationen erhält. Sollte für eine der Applikationen ein Update bereit stehen, so wird durch eine kleine Nummer auf die Anzahl an aktualisierten Programmen aufmerksam gemacht.

Die Speicherung der installierten Programme funktioniert natürlich nur, wenn der Zugang personalisiert ist. Um den Omarket nutzen zu können, muss man sich auf der Internetseite einmalig registrieren und kann sich dann auf dem Handy mit den gleichen Daten einloggen. Ich musste bereits feststellen dass auf der Internetseite bereits weitere Applikationen bereits stehen, die auf dem Handy nicht gezeigt werden. Warum, weiß ich nicht.

Hat man sich für ein Programm entschieden, so gibt es per Klick eine kurze Zusammenfassung, ein Bild und Kommentare und Bewertungen von anderen Nutzern. So wird schnell ersichtlich, ob die Applikation wirklich etwas taugt.

AKToggleWiFi 1.00 Reviews

Ich habe über diese Anwendung bereits mehrere Applikationen gefunden, die mein Leben erleichtern und mit denen Windows Mobile noch mehr Spaß macht. Den Omarket kann ich daher nur empfehlen. Meiner Meinung nach ein Pflichtprogramm für Windows Mobile. Und das Gute daran: Alle Applikationen sind kostenlos.

Ein kurzes Video zeigt wie es funktioniert:

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Akkulaufzeit nur teils OS abhängig

Vor einigen Tagen ging die PDC (Professional Developer Conference) zu Ende. Auf der Konferenz gab es viele interessante Vorträge. Auf dem Windows 7 Entwicklerblog wurden die Links zu den Vorträgen zu Windows 7 gepostet. So ist es jedem möglich, sich die Vorträge in aller Ruhe anzuschauen, obwohl man nicht dabei war. Einige Themen sind dabei wirklich interessant und sicher werde ich mir mit der Zeit noch den einen oder anderen Vortrag ansehen.

Der erste Vortrag, der es geschafft hat, mein Interesse zu wecken war “Extending Battery Life with Energy Efficient Applications”. In dem Vortrag ging es darum, wie man mit eigenen Anwendungen die Energieaufnahme des Rechners beeinflusst. Der Redner hat über einige Details darauf hingeführt, dass die Akkulaufzeit nur zu kleinen Teilen vom verwendeten Betriebssystem abhängt. Das betrifft auch die aufgenommene Leistung im Standby (unter Vista “Energie sparen”). Mir war das überhaupt nicht klar und daher fand ich das super interessant. Ich versuche zusammenzufassen. So wie ich das verstanden habe, gibt es zwei große Einflussmöglichkeiten auf den Energieverbrauch:

  1. Ein Prozessor hat zwei Energiezustände: Zum einen bis ca. 35% Last einen Sparmodus, in dem er wahnsinnig wenig Energie verbraucht und zum anderen darüber einen Modus, in dem sehr viel mehr Energie verbraucht wird. Ziel sollte es sein, den Prozessor dabei so gut wie immer in dem Bereich zu halten, in dem er wenig Energie verbraucht. Steht zum Beispiel eine Aufgabe an, die im Normalfall bei 60% Last ausgeführt wird, so sollte versucht werden, die Last lieber auf 100% zu erhöhen und die Aufgabe damit schneller abzuarbeiten, damit der Prozessor möglichst bald wieder unter die 35% Lastgrenze zurück geht.
  2. Für bestimmte Programme oder Funktionen ist es wichtig, Systemzustände abzufragen. Windows macht das per Default alle 15,6ms. Nun gibt es Entwickler, die meinen, dass diese Zeit zu lang eingestellt ist, und diese daher in ihrem Programm auf bis zu 1ms runter stellen. Das kann für bestimmte Anwendungen sinnvoll sein, sollte dann aber nur für einen kurzen benötigten Zeitraum geschehen. Jeder kann sich auch ohne weitere technische Ausführungen sicherlich gut vorstellen, dass dieses Vorgehen nicht positiv für die Energieaufnahme sein kann.

Praktisches Beispiel: Auf meinem Handy läuft Windows Mobile. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht, bis auf die Akkulaufzeit. Ich musste das Handy zum Schluss jeden Tag aufladen. Das führte ich auf meine Nutzung von UMTS zurück. Nach diesem Vortrag habe ich das Gerät zurückgesetzt. Gerade als ich das Gerät neu hatte habe ich viele Anwendungen ausprobiert. Nach dem Rücksetzen ist die Akkulaufzeit nun auf drei Tage gestiegen. Ich gehe stark davon aus, dass die Architektur bei Windows Mobile sehr ähnlich aufgebaut ist und da ebenfalls ein Programm war, das den Prozessor (auch im Standby) durch Runtersetzen der Abfragezyklen stärker belastet hat.

Bei Windows 7 werden hier viele Vorkehrungen getroffen, damit man die Akkulaufzeit weiter verlängert, indem man z.B. Aufgaben sammelt und sie dann gesammelt abarbeitet. Damit bleibt der Prozessor insgesamt länger im Energiesparmodus. Viele Dinge also, die lediglich unter der Haube geändert werden und von denen der Anwender wenig mitbekommt.

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PowerPoint Fernbedienung

Da las ich letztens in einem meiner abonnierten Blogs, dass es möglich ist, ein Windows Mobile basierendes Handy als Fernbedienung für PowerPoint einzusetzen. Genutzt wird dazu eine neu mit Windows Vista eingeführte Funktion: SideShow. SideShow ermöglicht es, ein kleines Display anzuschließen, um darauf Informationen anzuzeigen. Einsatzzwecke gibt es es viele, jedoch wird diese Funktionalität bisher kaum genutzt.

Nachdem man Windows Sideshow for Windows Mobile Developer Preview auf seinem Windows Mobile Gerät installiert hat, kann man das SideShow Gadget Office PowerPoint Remote installieren.

Öffnet man dann das Programm Windows SideShow in Vista, so öffnet sich folgendes Fenster:

SideShow

Das Fenster zeigt die verknüpften SideShow Geräte an und gibt die Möglichkeit, die Gadgets auf den Geräten zu aktivieren. Da zu dem Zeitpunkt kein Gadget aktiviert ist, sieht das unter Windows Mobile dann auch so aus, wie links abgebildet. Nach der Aktivierung sieht man das rechte Bild:

SideShow no gadgets Office PowerPoint Remote

Geöffnete PräsentationenÖffnet man eine Präsentation auf dem Rechner, so zeigt SideShow das auf  dem Gerät auch an. Mit einem Klick auf den Kasten, gelangt man zu einer Liste von geöffneten Präsentationen. Die Präsentationen lassen sich mit einem Klick auswählen und starten dann im Vollbild. Auf dem Screen werden dabei dann die aktuelle Folie und die folgende Folie angezeigt (untere Screenshots). Enthält die Folie Notizen, so sind diese ebenfalls auf dem Gerät lesbar (unten rechts).

 

Folienanzeige Folienanzeige mit Notizen

Die Navigation geschieht ganz einfach: Über das Steuerkreuz kann man mit rechts / links zwischen den Folien wechseln und mit oben / unten auf dem Bildschirm scrollen um z.B. alle Notizen zu lesen. Die Kombination aus Windows Vista und Windows Mobile ist also die perfekte Kombination für eine Präsentation, bei der der Laptop beim Beamer stehen kann und der Präsentierende das nicht tun muss. Ich werde es in den nächsten Tagen mehrmals ausprobieren können. Bin gespannt, ob ich dann immer noch begeistert bin. Das einzige, was ich vermisse: Es ist nicht möglich, auf den Folien einen Button zu “klicken” oder so. Man kann also immer nur Mausklick allgemein machen. Vielleicht wird das per Touchscreen noch nachgerüstet…

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Fragen zum o2 XDA / Windows Mobile

In dem Artikel Übers Handy mit dem Laptop ins Netz stellt Anxy in den Kommentaren einige Fragen, die ich nicht in den Kommentaren beantworten möchte, weil sie nicht unbedingt zum ursprünglichen Thema gehören, daher widme ich mich den Fragen hier etwas ausführlicher.

Kann man unterschiedliche Profile (laut / leise Umgebung usw.) einstellen?

Es ist nicht möglich, verschiedene Profile Capture030vorzuwählen. Dies hat mich im ersten Moment auch  sehr überrascht. Ehrlich gesagt vermisse ich es nun aber nicht. Es sind seitlich am Gerät zwei Tasten vorhanden, mit denen man im Gespräch die Hörerlautstärke einstellen kann, beim Freisprechen die Lautsprecherlautstärke und wenn man nicht telefoniert die Lautstärke der Töne des PDA (also auch der Klingeltöne). Wie man links im Screenshot sehen kann, gibt es dabei fünf Lautstärkestufen und die Optionen Vibration und Lautlos. Diese Einstellungen ist über die seitlichen Tasten wirklich schnell zu erreichen und reicht eigentlich aus. Es stört mich also nicht, dass sowas wie Profile nicht vorhanden sind.

Geht der Wecker auch, wenn das Handy ausgeschaltet ist? Und Terminwarnungen usw.?

Da es sich bei diesem Gerät um einen PDA handelt, ist das Gerät selber immer eingeschaltet. Man kann lediglich das Modul Telefon (also die Datenverbindung) ein- und ausschalten, aber der PDA selber ist immer an. Ob der Wecker und Terminerinnerungen dann wirklich auch erscheinen liegt nur noch daran, wie die Lautstärke des PDAs konfiguriert ist (s.o.).

Kann man einstellen, dass der Screensaver (oder was auch immer) nur nach PIN-Eingabe verschwindet?

Es ist möglich eine Sperre für das Gerät einzurichten. Ich habe mich damit aber noch nicht weiter beschäftigt. Man kann dabei festlegen, nach wie vielen Minuten Inaktivität die Sperre anschlägt und was sie fordert: Entweder PIN oder ein selbst wählbares Passwort.

Lassen sich unterschiedlichen Anrufern oder Gruppen unterschiedliche Klingeltöne zuordnen?

Ja, auch dies ist sehr einfach möglich. Musste gerade erst mal selber schauen, da ich diese Option noch nicht genutzt habe, aber bei den Einstellungen eines Kontaktes (also Name, Nummern, etc.) gibt es auch die Möglichkeit, einen eigenen Klingelton für den Anrufer auszuwählen. Die Möglichkeit Anrufer in Gruppen zu gruppieren gibt es meines Wissens nach nicht.

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Übers Handy mit dem Laptop ins Netz

Seit ich mein Windows Mobile PDA von O2 habe (XDA Comet), bin ich daran interessiert, meinen Datentarif auch dazu zu nutzen, um mit dem Laptop übers Handy ins Internet zu kommen. Immer mal wieder habe ich einen Anlauf gemacht, das hin zu bekommen, aber bin auch immer wieder daran gescheitert.

Gestern nun hat mich eine Werbeemail von O2 wieder auf das Thema gebracht. Da ich demnächst unterwegs sein werde und dort kein Internet habe, wollte ich mich sowieso mal wieder damit auseinandersetzten. Ich durfte feststellen, dass das eigentlich super einfach und der von O2 beworbene Connection Manager nicht erforderlich ist. Hier eine Anleitung für alle die, die es bisher auch noch nicht geschafft, oder noch nicht versucht haben.

Internetfreigabe Windows MobileProgramme bei Windows MobileIn den Programmen von Windows Mobile (Screenshot links) findet man das Programm Internet-Freigabe (Screenshot rechts). Dort lässt sich konfigurieren, ob die Verbindung zum Laptop über USB oder über Bluetooth hergestellt wird. Mit einem Klick auf Verbinden wird die Internetverbindung hergestellt und über die angegebene Verbindung freigegeben. Im Folgenden gehe ich davon aus, dass das Handy mit dem Laptop über Bluetooth verbunden ist.

Bluetooth PCDas Handy ist nun soweit eingerichtet, um die Verbindung freizugeben. Nun gilt es dem Laptop mitzuteilen, dass man über diese Verbindung surfen möchte. Dafür macht man einem Klick auf das Bluetooth Symbol in der Taskleiste und wählt aus dem Menü “Einem PAN beitreten” (siehe Screenshot rechts).

pangeräte Es folgt ein Menü (Screenshot links), in dem man das Gerät auswählen kann. Ist das gewünschte Gerät nicht aufgeführt, so kann es über den Button Hinzufügen hinzugefügt werden. Das gewünschte Gerät wird dann ausgewählt und über den Button Verbinden wird die Verbindung hergestellt. Die Verbindung mit dem Handy ist damit hergestellt und man kann die Internetverbindung des Handys als Zugang zum Internet mit dem Laptop verwenden. Um die Verbindung wieder zu Trennen, muss die Verbindung im Programm Internetfreigabe von Windows Mobile mit einem Klick auf Trennen getrennt werden.

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Zufriedenheit mit xda Comet

Jens schrieb in meinem Artikel Neues “Handy”: o2 xda Comet folgenden Kommentar:

Hallo Thomas,

wie zufrieden bist du denn bisher mit deinem xda comet ? Wie sieht es bzgl. der Akkulaufzeit aus ? Wie einfach oder kompliziert ist es eine SMS / MMS zu verfassen ?

Ansonsten sind deine Artikel wenigstens etwas mehr als nur das tausendfach kopierte Marketing-Blabla im Netz zu diesem Gerät…

Danke im Voraus für deine Antwort.

Viele Grüße, Jens

Auf diesen Kommentar mÖchte ich nun etwas eingehen und die gestellten Fragen etwas ausführlicher beantworten.

Generelle Zufriedenheit

Generell kann ich sagen, dass ich mit dem Gerät sehr zufrieden bin. Vieles funktioniert exakt so, wie ich es mir vorgestellt habe. Vieles ist wirklich gut durchdacht und man findet sich schnell in die Benutzung von Windows Mobile ein. Das Handy ist gut verarbeitet und macht bisher auf mich einen sehr soliden Eindruck. Obwohl das Gerät über einen Reset Knopf verfügt, musste ich diesen nur am Anfang beim Ausprobieren von Software ab und an benutzen. Nun habe ich ihn schon eine ganze Weile nicht mehr genutzt, weil das Gerät stabil läuft.

Natürlich gibt es auch Dinge, die mich stÖren. So habe ich bis heute keine MÖglichkeit gefunden, Programme beim Schließen auch gleich aus dem Speicher zu entfernen. (Es soll dafür Freewareprogramme geben, nur fand ich diese nicht.) Es hat natürlich Vorteile dass Programme so lange wie mÖglich im Speicher bleiben, denn dann sehen sie beim nächsten Aufruf genau so aus, wie ich sie verlassen habe. Wenn ich mir aber z.B. einen Film anschaue und diesen schließe, dann mÖchte ich nicht, dass er im Hintergrund weiterläuft. Genau das passiert aber. Außerdem wird bei jeder Verbindung mit dem PC synchronisiert. Auch das mag Sinn machen, nervt aber, wenn man nur kurz eine Datei rüberladen mÖchte.

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit ist stark davon abhängig, was man mit dem Gerät macht. In meinem Fall nutze ich den xda als Organizer, gehe mobil ins Internet, meine Frau nutzt das Gerät zum spielen und ab und an hÖre ich Musik drüber. Bei einer solchen Nutzung reicht mir der Akku ca. zwei Tage. Dann muss er geladen werden. Bei Dauernutzung gibt das Gerät selbst eine Nutzungsdauer von fünf bis sechs Stunden an (je nach Bildschirmhelligkeit und verwendeten Verbindungen wie z.B. Bluetooth, WLAN, GPRS). Das reicht, um unterwegs einen Film zu gucken.

Da ein Handelsüblicher USB Anschluss (der gleiche wie an vielen Kameras) vorhanden ist, lässt sich das Gerät an jedem beliebigen USB-Port laden. Das mitgelieferte Ladegerät ist auch lediglich ein Transformator mit USB-Anschluss. über das Ladegerät lädt der PDA jedoch wesentlich schneller, da dort eine hÖhere Leistung abgegeben werden kann als über die USB Buchse. Die Ladezeit liegt geschätzt bei ca. 2,5 Stunden. Gemessen habe ich diesen Wert jedoch noch nicht.

Schreiben

Man kann mit dem Gerät auch SMS schreiben :) Das ist eigentlich ziemlich einfach und meine Bedenken hinsichtlich der fehlenden Tastatur sind inzwischen ausgeräumt. Eine Bluetooth Tastatur kann zwar nachgekauft werden, mir war sie aber keine 60 EUR wert. Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Eingabemodi: Buchstabenerkenner, Strichzugerkenner, Tastatur, Transcriber. Die zwei von mir genutzten mÖchte ich kurz Vorstellen.

Der Tastaturmodus zeigt auf dem Display eine Tastatur an. TastaturmodusDiese ist mit einem Stift bedienbar. Es gibt Programme, die eine Bedienbarkeit mit Hand nachrüsten, jedoch hat mir das nicht gefallen. Während man Worte schreibt, wird eine Vervollständigung der Worte vorgeschlagen. Dabei ist das System intelligent: Es lernt aus dem, was man schreibt. Nach einer erste Einarbeitungsphase, die man definitiv braucht, um mit dem System vernünftig arbeiten zu kÖnnen, kann man ziemlich schnell mit dem Tastaturmodus tippen. Der Tastaturmodus ist der am meisten von mit genutzte Modus momentan.

Es gibt einen weiteren Modus, der ebenfalls interessant für den ein oder Transcribermodus anderen sein mag: Der Transcriber. Bei diesem Modus schreibt man mitten auf dem Display sein Wort hin. Dieses wird erkannt und in Buchstaben umgewandelt. Auf dem Bild sieht man, wie ich gerade noch einmal Blogeintrag angefangen habe zu schreiben. Um diesen Modus wirklich zu verstehen, muss man ein Video sehen. Bei youtube habe ich gesucht und auch eines gefunden. Hatte leider nicht die Zeit  selber eines zu erstellen. Sonst hätte ich euch gezeigt, wie es wirklich funktioniert. :D

Falls ihr weitere Fragen habt, kÖnnt ihr die gerne Stellen. Ich werde versuchen im Rahmen meiner MÖglichkeiten zu antworten. Diese Fragen wurden so ausführlich beantwortet, weil ich sowieso über diese Dinge schreiben wollte.

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Windows Mobile – ein erster Eindruck

Seit ein paar Tagen habe ich einen xda von o2 mit Windows Mobile als Betriebssystem. Dies mÖchte ich euch im folgenden etwas vorstellen und zeigen, wie umfangreich das Betriebssystem ist. Meiner Meinung nach gibt es auf dem Markt momentan nichts besseres. In Verbindung mit Outlook ist Windows Mobile unschlagbar.

Homescreen

Windows Mobile hat einen Homescreen, den ich euch bereits vorgestellt habe. Auf dem Homescreen sammeln sich Datum, Uhrzeit, Homezone, Aufgaben, Termine, Verbindungsstatus, … Den Homescreen kann man sich selber zusammenstellen, so finden dort nur die Informationen Platz, die man dort gerne hätte. Viele der Bereiche sind aktiv, d.h. klickt man z.B. auf den Bereich Kalender, so gelant zum Kalender. Jedes einzelne Element hat wieder weitere Optionen. So kann ich beim Kalender z.B. einstellen, ob ich nur ein nächstes Event oder alle nächsten Events anzeigen mÖchte. Beginnt der letzte Termin des Tages, so zeigt Windows Mobile auf dem Homescreen auch die Termine des nächsten Tages an. Was die Aufgaben angeht, so gibt es hier die Unterscheidung in aktive Aufgaben (anscheinend alle Aufgaben, die gerade bearbeitet werden), überfällige Aufgaben, Aufgaben mit hoher Priorität und Aufgaben die heute anfallen. Diese Daten werden alle in dem Bereich Aufgaben angezeigt. Man sieht hier bereits, dass die MÖglichkeiten wirklich bis ins kleinste Detail durchdacht sind und dem Endbenutzer eine mÖglichst gute übersicht bieten.

Startmenü

Wie bei allen Windows Versionen gibt es auch Startmenübei Windows Mobile ein Startmenü konfigurierenStartmenü. Dieses setze sich aus bis zu sieben frei definierbaren Programmen, den fünf zuletzt gestarteten Programmen und den zwei festen Menüpunkten Programme und Einstellungen zusammen. Das Startmenü ist aus jeder Anwendung aufrufbar. Es lässt sich  über einen Button am Handy starten, so kann das Startmenü auch aufgerufen werden, wenn Anwendungen beispielsweise im Vollbildmodus aufgerufen werden.

Ich mÖchte nun einige kleine Ausschnitte aus dem Funktionsumfang von Windows Mobile vorstellen. Dafür werde ich erst einmal die Programme meines Startmenüs zeigen.

Office Mobile

Der erste Menüpunkt ist Office Mobile. Office MobileOffice Mobile umfasst drei Office Programme: Excel, PowerPoint, Word. SchÖn: Office Mobile versteht auch schon die Office 2007 Formate DOCX, PPTX und XLSX. Natürlich handelt es sich bei dem Mobilen Office um eine ziemlich abgespeckte Variante, die aber fähig ist, Dateien zu Öffnen und diese Word Mobile darzustellen. Zur Bearbeitung von Dateien stehen einem die einfachsten Funktionen zur Verfügung. So kann man Text formatieren und ausrichten. Außerdem kann man Aufzählungen erstellen. Der Rest muss dann im Nachhinein am Bildschirm erledigt werden. ähnlich einfach sind auch die anderen Office Programme integriert, weswegen es hier keiner weiteren Darstellung bedarf. Trotz des sehr abgespeckten Funktionsumfangs sind diese Programme doch wichtig und ich habe sie bereits zum Anschauen von Dokumenten verwendet. Die wenigsten Leute werden jedoch über Office Mobile Dokumente erstellen. Für das mobile Büro ist ein Laptop daher immer noch notwendig.

Internet Explorer Mobile

Internet Explorer Mobile Als Internet Browser ist in Windows Mobile der Internet Explorer Mobile integriert. Leider ist das eine große Schwachstelle des Systems. Der Internet Explorer ist im Verstehen von der Struktur von Internetseiten derart schlecht, dass er die Internetseiten auch nicht wirklich vernünftig für das mobile Endgerät anpassen kann. Ich habe ein halbes Jahr Opera Mini genutzt und habe daher einen guten Vergleich. Einzig gute Funktion: Vollbildmodus. Leider sieht es da bei alternativen Browsern eher schlecht aus: Opera Mini ist für Windows Mobile erst in der Version drei erhältlich (aktuell Version vier). Dort wird das Ausblenden der Operaeigenen Menüleisten noch nicht unterstützt. Die Windows Mobile Menüleisten werden ebenso nicht ausgeblendet, sodass ein sehr kleiner Viewport übrig bleibt, der zum surfen nicht wirklich ausreichend ist. Hier hoffe ich auf minimo, ein Webbrowser von Mozilla, den ich ausprobieren werde. Das Surfen ist mit dem Internet Explorer zwar nicht unmÖglich, macht aber nur auf für das mobile Endgerät optimierten Seiten wirklich Sinn.

Kalender

KalenderDer Kalender ist eine der Kernfunktionen von Windows Mobile, daher steckt hier viel Liebe im Detail. So gibt es viele verschiedene Ansichten. Die am meisten von mir genutzte Ansicht findet sich im rechten Bereich: Die Tagesordnung. Alle am Tag anfallenden Termine werden in einer übersicht dargestellt. Kleine Symbole geben dabei sofort in der übersicht wichtige Details preis. Am oberen Rand der Tagesordnung befindet sich ein Zeitstreifen, der 7-18 Uhr anzeigt. Dabei werden die belegten Zeiten farblich markiert. Sehr gut gemacht und total übersichtlich. Kalender WocheWem das Kalender Tag nicht gefällt, der bekommt  weitere Ansichten. Zwei davon sind für die Terminplanung auf dem kleinen Bildschirm noch interessant: Die Tagesansicht und die Wochenansicht. Beide bieten gute MÖglichkeiten zur Terminfindung. Farblich wird in der Wochenansicht dargestellt, zu welchen Zeiten bereits Termine vorliegen. Die Tagesansicht bietet eine ausführliche übersicht über die freien Termine des Tages. Super gemacht und man gewÖhnt sich sehr schnell an den gewonnen Luxus in der Terminplanung.

Kontakte

Kontakte Ein nächster wichtiger Bestandteil sind die Kontakte. Als Standardnummer wird die Handynummer angegeben, wie in dem Screenshot gut erkennbar ist. über die Namenseingabe gelangt man schnell zu dem gewünschten Kontakt. Hier kann man die von Outlook gewÖhnten Details einstellen. Diese werden einem für jeden Kontakt so Kontakte Einzelansichtpräsentiert, dass man damit optimal arbeiten kann. So kann man den Kontakt sofort anrufen, eine SMS schreiben, eine Email schreiben oder die Webseite besuchen. Alles nur einen Klick entfernt. Diese Integration gefällt mir schon fast besser als die Kontaktintegration in Microsoft Office.

Messaging

Bei dem Punkt Messaging gibt es dann die Messaging Unterscheidung in einzelne Konten. So sind die Standard SMS und MMS vertreten. Zudem kommt das synchronisierte Outlook Konto hinzu. Manko hier: Man kann über das Outlook E-Mail Konto lediglich die PC-Syncronisation vornehmen. Unterwegs kann man die in Outlook eingerichteten Konten nicht abrufen. Und so muss man jede Mailadresse, die man unterwegs abrufen mÖchte einzeln hinzufügen. Für diese Emailadressen lassen sich dann aber auch die Intervalle einstellen, in denen der Abruf erfolgen soll. So ist mein Handy so konfiguriert, dass es sich automatisch jede Stunde die Emails holt, falls vorhanden. Bei einem Volumentarif halten sich die Kosten dafür stark im Rahmen, um nicht zu sagen, sie sind vernachlässigbar.

Notizen

NotizenWeiter in meinem Startmenü finden sich die Notizen. Windows Mobile erlaubt das Anlegen von Notizen. Dabei kann eine Notiz aus drei verschiedenen Elementen stehen: Schrift, Zeichnung und Audioaufnahme. So ist jede beliebige Notiz denkbar und den Fantasien sind kaum grenzen gesetzt. SchÖn wäre, wenn man hier auch noch Fotos hinzufügen kÖnnte. Dafür ist aber wahrscheinlich einfach die AuflÖsung noch zu gering. Gut gemacht: Ist Microsoft OneNote auf dem PC installiert so kann man die Notizen auch mit OneNote abgleichen. Standardmäßig werden Notizen aber mit Microsoft Outlook abgeglichen.

Telefon

Da das ja eigentlich ein Handy ist, kann man mit dem Gerät auch noch Telefonieren telefonieren :) Die Telefonfunktion ist dabei meiner Meinung nach sehr gut durchdacht. So sind die Tasten so groß, dass man sie auch mit dem Finger gut bedienen kann. Außerdem werden Namen aus dem Telefonbuch gesucht, indem man einfach die Zahlen eingibt. Die zwei steht dabei für A, B oder C. Windows Mobile kombiniert automatisch die in Frage kommenden MÖglichkeiten. Im Beispiel rechts habe ich die 8 und die 4 eingegeben. In meinem Telefonbuch bleiben dabei nur noch die MÖglichkeiten Vi, Th, Ti. Alle Personen, deren vor oder Nachname damit beginnt werden so in der Liste angezeigt. Sehr schnell und sehr gut. Außerdem kann ich über die Anrufliste sehen, welche letzten Anrufe ankamen und getätigt wurden. Klickt man auf einen Namen, so erhält man alle Telefonate der letzten Zeit mit der Person. Hier wäre es noch schÖn, wenn sich in diese Liste auch Emails und SMS mit eingliedern würden.

Verbindungseinstellungen

VerbindungenWindows Mobile liefert auch eine gute übersicht über alle mÖglichen Datenverbindungen. Diese lassen sich über das Menü verwalten und per Klick an und ausschalten. Außerdem gibt es für Windows Mobile auch einen SecureW2 Client, der für die Benutzung an der FH wichtig ist. Das Netzwerk ist dort verschlüsselt und der SecureW2 Client wird benÖtigt, um Zugriff auf das Netzwerk zu erhalten.

Weitere Programme

Nun mÖchte ich noch einige Programme vorstellen, die so nicht im Funktionsumfang enthalten waren, aber die ich sehr gut für Windows Mobile finde.

ICQ mit QIP

icq QIP ist ein ICQ Programm für Windows Mobile. Links im Bild sieht man eine Konversation, die ich gerade mit meinem Bruder führte. Das Tippen ist zwar etwas mühsam, aber ich finde toll, dass es funktioniert. So habe ich gestern Abend im Bett vor dem Schlafengehen ohne großen Laptop noch mal schnell mit jemandem etwas klären kÖnnen. Finde ich genial. Leider funktioniert QIP anscheinend nur über WLAN. über UMTS ist QIP daher noch nicht nutzbar. Mal schauen, wann das kommt. Windows Mobile liefert aber natürlich den Windows Messenger mit, der ja der Microsoft Pendant zu ICQ ist. Den habe ich aber noch nicht ausprobiert.

Videos

video Auch das anschauen von Videos ist mÖglich. Hier ein Screenshot von der After Show Party des ECHO. Videos werden dabei auch im Vollbild dargestellt. Um die Videos auf die richtige GrÖße zu bringen, gibt es ein kostenloses Programm. Je Stunde Video dauert der Umwandlungsvorgang je nach PC ca. 20 Minuten. Danach ist die Stunde Video ca. 110 MB groß und kann auf das Handy übertragen werden. Für unterwegs im Zug oder so eine super Sache. Davon ist sogar meine Frau begeistert ;)

GPRS Monitor

GPRS Monitor o2 liefert mit dem Handy ein Programm, das nicht zum Funktionsumfang von Windows Mobile gehÖrt, aber super Dienste erledigt. Ich habe einen Datentarif von 200MB im Monat. Das Programm loggt jede Verbindung mit und kann mir daher detailliert Auskunft darüber geben, wie viel ich noch nutzen kann von meinem Datentarif. Außerdem habe ich so schnell Zugriff auf die GPRS Monitor ausführlich Helligkeitseinstellung und die Akkuleistung. Zudem kann ich eine ausführliche Ansicht der Daten erhalten. Da kann ich dann sehen, wie viel gesendet und empfangen wurde. Da ich die letzten Tage noch viel mit meinem anderen Handy unterwegs war, sieht es momentan noch etwas leer aus. Das wird sich aber sicher bald ändern. Wäre mein Datentarif zeitbasiert, so kÖnnte ich hier auch eine Auswertung darüber erhalten, wie viel Geld mich mein Mobiles Internet in diesem Monat schon gekostet hat. Diese Applikation gehÖrt zu den von mir am meisten genutzten bisher. Schon alleine wg. dem schnellen Zugriff auf die Helligkeitsumstellung.

Schlusswort

Soweit mein erster Eindruck von Windows Mobile. Der Artikel ist zwar etwas länger geworden, gibt aber denke ich einen guten überblick über das Betriebssystem und die MÖglichkeiten, die es mitbringt. Sicherlich wird mir das ein oder andere einfallen, was mir verbesserungswürdig erscheinen mag, doch dazu ein gesonderter Artikel in der nächsten Zeit. Ich mÖchte erst noch ein wenig weiter testen.

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Bluetooth funktionsfähig

Nach über einem Jahr mit Vista habe ich heute mal wieder versucht, mein Bluetooth Device dran zu stecken. Ich habe mir vor einigen Jahren so einen kleinen Dongle gekauft. Was soll ich sagen? Es hat natürlich mit der Vista-sucht-selbst-nach-Treibern-Einrichtung nicht funktioniert.

Ich habe trotzdem einfach mal die Internetseite von bluetooth dongleMSI aufgesucht und dort nachgeschaut, ob es nicht vielleicht einen Treiber gibt. Ich konnte es nicht wirklich glauben, aber da war ein Treiber vorhanden. Da die Abbildung aber nicht meinem Dongle entsprach, habe ich es bis zur Installation immer noch nicht geglaubt, dass es funktionieren wird. Tut es nun aber.

Das Gerät ist inzwischen ca. vier Jahre alt und funktioniert trotzdem mit Vista. Hier sieht man wieder ganz deutlich: Es ist alles eine Sache des Herstellers, ob ein Gerät funktionstüchtig ist oder nicht.

Das Bluetooth Dongle habe ich übrigens wegen meines neuen Handys rausgekramt. Zu dem gibt’s demnächst weitere Artikel. Die ersten Dateien wurden bereits über Bluetooth gesendet. Ist zwar langsamer, aber dann liegt hier nicht so ein Kabel rum. Mal schauen, ob ich die Geschwindigkeit vermissen werden.

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Neues „Handy“: o2 xda Comet

Alle zwei Jahre wieder läuft mein Vertrag aus, und da ich inzwischen eine ziemlich lange Zeit bei o2 bin, werden die Konditionen für ein neues Handy von Mal zu Mal besser für mich. Diesmal schenkte mir o2 sogar 290 EUR (PK03).

Aber von Anfang an: Bereits Anfang des Jahres begannen meine Recherchen auf dem aktuellen Handymarkt. Meine Anforderungen standen von Anfang an fest:

  • Windows Mobile als Betriebssystem
  • Vollständige Tastatur (QWERTZ)
  • Schnelles Internet über UMTS
  • Kostenloses Internet über WLAN
  • Keine Kamera

Ich dachte eigentlich, dass diese Ansprüche nicht sehr hoch sein, sollte doch jedes Businesshandy diesen Funktionsanforderungen gerecht werden. Wie ich schnell feststellen musste war ich damit aber weit weg von der Realität.

Die erste Verwunderung trat auf, als selbst die Oberklasse-Business Handys alle über eine Kamera verfügten. Eigentlich ging ich davon aus, dass nicht nur Volkswagen ein Verbot von Kamerahandys auf der Arbeit hat. Was machen die ganzen Businessleute denn? Gleichen die ihr Handy nicht mit Outlook ab? Ganz ehrlich, auf die Kamera kann ich verzichten. Leider ging das nicht. Der aktuelle Handymarkt sieht eine solche MÖglichkeit nicht vor. Da ich aber die nächsten drei Semester wieder studiere und eher selten im Werk bin, habe ich mich diesmal dann dazu durchringen kÖnnen, ein Kamerahandy zu kaufen. Außerdem hat meine Frau mir in Aussicht gestellt, mein Handy in einem Jahr zu übernehmen. Ich kÖnne mir dann ein neues suchen. Mal schauen, wie der Markt dann aussieht.

Leider waren auch die noch übrig bleibenden Anforderungen zu hoch. Es gibt zwar einige Ankündigungen im Internet für Handys, die mich durchaus interessierten, aber leider sind die so gut wie gar nicht zu erhalten, und auch der Preis ist dann ungewiss. Drei Handys hatte ich dabei im Auge: das HTC TyTN II, das i-Mate Ultimate 9502 und das Toshiba Portégé G910. Das HTC TyTN II schien am vielversprechensten was die Verfügbarkeit anging, aber selbst das konnte man mir nicht besorgen.

So musste ich einen weiteren Kompromiss eingehen: Entweder kein UMTS (o2 xda Terra), oder keine vollständige Tastatur (o2 xda Comet). Für mich stellte sich dabei dann die Frage welches der beiden Features einfacher nachrüstbar wäre und genau das stelle ich mir bei UMTS schwerer vor als bei der vollständigen Tastatur. Ich werde mich also jetzt auf die Suche machen und entweder eine Bluetooth- oder USB-Tastatur suchen, die mit meinem Handy funktioniert. Gerade für längere Bahnfahrten ist das ideal zum beantworten von Emails (das konnte ich mit meinem bisherigen Communicator schon ganz gut testen).

So landete ich letztendlich beim xda Comet, einem sehr vielversprechenden Gerät, dass viele der Versprechen nach erstem Anschein auch hält. Seit drei Tagen habe ich es jetzt und werde mich in einem weiteren Post in den nächsten Tagen noch einer ausführlichen Beschreibung und Kritik bezüglich Windows Mobile xda Cometwidmen. Auch über UMTS werde ich noch mal schreiben. Was das Handy angeht, so sprechen die Daten für sich:

  • 624 Mhz Prozessor
  • UMTS mit HSDPA (Internet mit bis zu 3,6 Mbit)
  • 1 GB interner Speicher
  • 64 MB Arbeitsspeicher
  • 320 x 240 Pixel auf 2,7 Zoll
  • Windows Mobile 6
  • 11 Mbit WLAN
  • Videotelefonie mÖglich durch zweite Kamera
  • Eigenes Media Center mitgeliefert

Bereits jetzt kann ich aber sagen, dass der Arbeitsspeicher zu klein geraten ist. Da Windows Mobile die Eigenart hat, geÖffnete Programme im Hintergrund weiterhin geÖffnet zu lassen nachdem man sie schließt, ist der Speicher relativ schnell voll. (Diese Eigenart lässt sich durch Zusatzprogramme beheben.) Man kann ihn aber über den Task-Manager leeren. Das WLAN arbeitet gut und lässt sich leicht einrichten. Ich habe es bereits in drei verschiedenen Netzen ausprobiert ohne Probleme. Auch die Reichweite ist OK.

über die Funktionen an sich gibt’s in den nächsten Tagen einen gesonderten Artikel. Ich bin gespannt, wie mich das Handy weiter überraschen wird. Bisher bin ich sehr positiv gestimmt.

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