Das Smartphone als Fernbedienung nutzen

Vor einigen Tagen kam ich über meinen RSS Reader auf einen Artikel, der auf eine Software hinwies mit der man den Computer über das Smartphone steuern konnte. Dadurch, dass das Smartphone sowohl als Maus, als auch als Tastatur dient ist der PC nahezu ganz normal nutzbar. Die Software über die ich rede, besteht aus zwei Teilen und heißt Remote Control. Der eine Teil der Software wird auf dem PC installiert, der ferngesteuert werden soll, der andere Teil kommt auf ein Windows Mobile Smartphone. Die beiden Softwareteile kommunizieren über Netzwerk, womit eine Steuerung auch über Räume hinweg möglich ist.

Nach dem Start auf dem Computer wartet dieser auf eine Verbindung. Die Verbindung wird dann mit der Software auf dem Smartphone hergestellt. Mit verschiedenen Oberflächen kann der PC dann gesteuert werden. Die Verbindung kann mit einem Passwort geschützt werden.

Im Hauptmenü wählt man die Oberfläche aus, die verwendet werden soll:

Das Hauptmenü von Remote Control

Das Hauptmenü lässt erahnen, dass es für viele Anwendungsfälle vorgefertigte Oberflächen gibt. Außer dem Media Player habe ich schon mit jeder Oberfläche erfolgreich gearbeitet. Besonders gut gefallen mir die Benutzerbefehle. Hier die Oberflächen in der Übersicht:

Die Maus von Remote ControlDie Tastatur von Remote ControlDas Präsentationsmenü von Remote ControlDie Media Center Steuerung von Remote Control

Die Benutzerbefehle von Remote Control

Besonders gut gefällt mir die Implementation der Benutzerbefehle. Diese können am PC im Programm festgelegt werden und stehen dann über die Oberfläche des Smartphones zur Verfügung. Ich habe zwei Internetlinks abgelegt. So wird der Browser gleich mit der entsprechenden Seite geöffnet. Das Menü zur Konfiguration sieht folgendermaßen aus:

facebook link

Sehr einfach gehalten und vollkommen ausreichen. Man könnte hier sicherlich noch “Hyperlink öffnen” als Aktion integrieren, für die Benutzer, die die Syntax von iexplore.exe nicht kennen.

Die Nutzung dieses Programms hat dazu geführt, dass mein PC im Wohnzimmer nun nicht nur für das Media Center genutzt wird, sondern auch Dingen wie z.B. Facebook wohnzimmertauglich werden. Insgesamt ist das Programm also sehr empfehlenswert. Einige negative Punkte sind mir dennoch aufgefallen:

  • Die Drehung des Smartphones um 90° wird von dem Programm ignoriert. Sicher macht das auch nicht in jeder Oberfläche Sinn. Gerade bei der Maus würde das jedoch erheblich helfen, denn meist sind die Monitore im Querformat und nicht im Hochformat.
  • Die UAC sorgt unter Windows 7 dafür, dass jedes Programm nur mit eingeschränkten Rechten läuft. Lediglich Installationen werden mit erhöhten Rechten ausgeführt. Dafür müssen die Installationen aber autorisiert werden. Windows fragt also nach, ob das jetzt gerade gewollt ist. Hierbei muss der User mit der Maus auf einen Button klicken. Windows akzeptiert aus Sicherheitsgründen hier keine softwaregesteuerten Eingaben, was dazu führt, dass Remote Control an dieser Stelle aussetzt und sogar von Windows abgeschossen wird. Erst nach einem Neustart konnte ich die Software wieder nutzen.
  • Die Kommunikation über WLAN ermöglicht theoretisch die Steuerung des PCs über das Netzwerk egal aus welchem Raum. Manches Mal wäre es dabei sehr nützlich den aktuellen Bildschirminhalt (zumindest als Screenshot) einsehen zu können.
  • Eine Funktion zum Scrollen ist bisher nicht implementiert. Das führt dazu, dass bei der Benutzung eines Internetbrowsers immer am linken Rand gescrollt werden muss, was sehr mühsam ist. Ein Scrollen mit zwei Fingern auf der Mausoberfläche wäre sehr wünschenswert.
  • Ähnlich verhält es sich mit dem Zoom. Unter Windows 7 (keine Ahnung, ob das vorher auch schon so war) ist der Standardbefehl für Zoom Strg und + oder Strg und –. Diese Kombination könnte ausgeführt werden wenn man ähnlich wie beim Smartphone die Finger auseinanderzieht und wieder zusammenschiebt auf der Mausoberfläche.
  • Die Mauszeigergeschwindigkeit lässt sich nicht verändern. Da die Maus nicht wirklich als Maus fungiert, sondern die Software lediglich den Mauszeiger steuert sind die Einstellungen in der Maussteuerung ohne Auswirkungen. Die aktuelle Einstellung von Remote Control ist aber sehr langsam, so dass ich meinen Finger sicher min. fünf Mal von links nach rechts über den Bildschirm des Smartphones bewegen muss um von ganz links nach ganz rechts zu kommen.

Das alles hört sich jetzt sehr negativ an. Insgesamt ist die Software aber ein sehr großer Gewinn und wird sicherlich eine der meist genutzten Apps an meinem Windows Mobile Smartphone.

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Windows 7 startet selbstständig

Wer das Media Center in Windows 7 nutzt kann evtl. ebenfalls die Erfahrung machen, dass der PC eigenständig aus einem Energiesparmodus (Energie sparen / Ruhezustand) aufwacht. Schuld daran ist eine Aufgabe, die das Windows Media Center in der Aufgabenverwaltung erstellt.

Für jede Aufgabe kann in der Aufgabenverwaltung festgelegt werden, ob sie den PC aus einem Energiesparmodus aufweckt, damit die Aufgabe bearbeitet werden kann, oder nicht. Die Aufgabe „mcupdate_scheduled“ ist dabei genau so eingestellt: Sie weckt den PC aus einem Energiesparmodus auf. Die Ausführungszeit dieser Aufgabe kann variieren. Bei meinem PC war sie so eingestellt, dass die Aufgabe nachts um zwei Uhr ausgeführt werden sollte. Auf anderen PCs, habe ich aber auch schon andere Zeiten gesehen. Wenn dein PC während der Ausführungszeit sowieso läuft, bekommst du davon nichts mit.

Wird nun also der Haken in der Aufgabenverwaltung entfernt, so fährt der PC nicht mehr alleine hoch. Die Aufgabe wird trotzdem noch ausgeführt, denn zusätzlich ist sie so konfiguriert, dass sie nach einem verpassten Start so schnell wie möglich, also beim nächsten aktivieren des Systems, ausgeführt wird. In der Aufgabenverwaltung findet man die Aufgabe unter Aufgabenplanung (Lokal) > Aufgabenplanungsbibliothek > Microsoft > Windows > Media Center >mcupdate_scheduled

Die Aufgabe ist übrigens nur dafür zuständig, die Updates für das Media Center runterzuladen. Dass sie dafür den PC sogar nachts startet erscheint mir eher ein Versehen zu sein.

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Windows 7 RTM steht über MSDN-AA zur Verfügung

Windows 7 kommt mit großen Schritten immer näher. Nun sind alle MSDN-AA Nutzer betroffen, denn sie können nun aber heute auf Windows 7 RTM in Englisch zugreifen. Mithilfe des ebenfalls zur Verfügung gestellten Language Packs lässt sich Windows 7 RTM dann nach der Installation auf Deutsch umstellen. So kommt man bereits jetzt in den Genuss der endgültigen Version von Windows 7.

Ich bin gerade dabei, mir das Softwarepacket herunterzuladen und werde dann am morgigen Tage die Installation durchführen. Sollte es was bahnbrechend spannendes geben, werde ich sicher darüber berichten.

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Wie gespeicherte Suchen das Leben erleichtern

Mit Windows Vista wurde die Möglichkeit eingeführt, Suchanfragen zu speichern. Durch die Sofortsuche waren die jeweiligen Suchergebnisse auch sofort verfügbar. Gespeicherte Suchen sind daher so etwas wie virtuelle Ordner, deren Inhalt abhängig von den Suchkriterien automatisch aktualisiert wird. Von der Grundidee her eigentlich recht gut gedacht, nur bisher konnte ich damit gar nicht wirklich viel anfangen. Inzwischen verwende ich Windows 7 RC und dort ist die Funktion ebenfalls vorhanden. Hier habe ich sie nun das erste Mal auch genutzt, aber seht selbst:

Ich denke nach und nach werde ich noch weitere Fälle haben, in denen mir gespeicherte Suchanfragen behilflich sein werden. Jetzt kann ich sagen, dass dieses Feature auch wirklich nützlich sein kann. Wieder mal ein ganz klarer Geschwindigkeitsvorteil wenn man mit der Suche arbeitet. Mir persönlich geht es so, dass ich die Suche insgesamt noch viel zu selten nutze.

[Zum Video: Warum der Mauszeiger die ganze Zeit dieses komische Symbol ist kann ich nicht sagen – ist aber auch zu erkennen worauf ich klicke. Beim nächsten Mal versuche ich dann auch langsamer zu sprechen :) ]

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Virtuelle Computer in Windows 7

Bereits in den letzten Wochen wurde im Internet darüber berichtet, dass Windows 7 von Haus aus mit Windows XP als virtueller Computer ausgestattet kommt. So können Programme für Windows XP innerhalb von Windows 7 gestartet werden und es ist nur das aktive Programmfenster sichtbar. Um zu zeigen, wie das genau aussieht, habe ich einen Screenshot angefertigt, auf dem ich eine Instanz des Internet Explorer 6 unter einem virtuellen XP innerhalb von Windows 7 gestartet habe:

Kompletter Bildschirm

Diese Möglichkeit kann aber auch für andere Dinge verwendet werden. Ich habe nun den ersten Praxistest damit hinter mir und muss sagen, dass es ziemlich gut funktioniert. Mein Anwendungsszenario: Ich wurde von Microsoft als Tester für die Office 2010 Technical Preview ausgewählt. Damit ich diese nicht in meinem normalen System installieren muss, habe ich dafür ein weiteres Windows 7 RC als virtuellen Computer aufgesetzt und innerhalb dieses virtuellen Computers Office 2010 Technical Preview installiert. Wenn die Integrationsfeatures aktiviert sind, lassen sich die Anwendungen ganz normal aus dem Startmenü starten:

Startmenü

Das ist ziemlich praktisch und kann für die unterschiedlichsten Dinge eingesetzt werden. Logischerweise dauert der Start des Programmes dann etwas länger, da erst die virtuelle Maschine gestartet werden muss. Doch bereits der zweite Start eines Programmes braucht kaum mehr Zeit als ein normales Programm:

Auch der Zugriff auf die Dateien des eigentlichen Rechners in den Programmen des virtuellen Rechners ist super geregelt. Alle Laufwerke des echten Rechners werden einfach gemountet:

Office 2010 Speichern-Dialog im virtuellen ComputerNicht nur die Laufwerke werden gemountet, sondern auch auf die Drucker des PCs kann zugegriffen werden. In der Liste sieht man gut, die auf dem echten Rechner installierten Drucker Samsung ML-2010 und Canon MP510:

Druckeinstellungen Office 2010 im virtuellen Computer

Und zu guter letzt können auch USB Geräte an den virtuellen PC weitergeleitet werden. Dazu muss momentan leider noch der virtuelle PC gestartet werden. Dann kann über die Schaltfläche USB das Gerät ausgewählt werden, welches weitergeleitet werden soll:

USB Gerät anfügen bei einem virtuellen PC

Gut nutzbar ist dies z.B. wenn für bestimmte USB Geräte nur Windows XP Treiber verfügbar sind, so wie das bei mir bei einem USB Gerät der Fall ist (bzw. fehlen da 64-Bit Treiber). Das Gerät kann dann unter Windows XP genutzt werden. Ich hoffe, dass Microsoft da in Zukunft auch noch eine Grundlegende Einstellung für schafft, so dass solche Geräte direkt beim Start eines der Programme des virtuellen PCs weitergereicht werden.

Insgesamt ist diese Form der Nutzung von virtuellen PCs ein wesentlicher Fortschritt gegenüber dem, was bisher der Standard war. Die virtuellen Computer und die dort installierten Programme sind damit endlich richtig zu gebrauchen.

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Windows 7 ohne Internet Browser

Internet ExplorerSchon seit einigen Wochen nehmen die Meldungen um Windows 7 und den Internet Explorer einfach nicht ab. Die EU Kommission ist der Meinung, dass Microsoft mit dem vorinstallierten Browser einen Wettbewerbsnachteil für andere Browserhersteller schafft. Seit gestern ist nun von Microsoft bekannt gegeben, dass der Windows 7 in der EU wohl nur in der Version E verkauft wird: Ohne Internet Explorer.

Sehr Interessant: Ich kaufe mir also ein Betriebssystem und will damit ins Internet. Aber: Geht ja gar nicht, denn es ist kein Browser installiert. Ich kann mir nicht mal einen Browser herunterladen, weil ich ja keine Webseiten aufrufen kann. Irgendwie traurig komisch. Gehört ein Browser nicht zur Standardausstattung eines Betriebssystem? Und wieso wird bei Microsoft so gekämpft und bei Apple beschwert sich keiner? Ich verstehe das ehrlich gesagt nicht. Erwartet uns dann demnächst ein Werbespot von Apple, der sich darüber lustig macht, dass man mit Windows 7 nicht mal Webseiten aufrufen kann?

Soviel von mir persönlich. Es gibt unzählige weitere Beiträge im Netz darüber. Den meiner Meinung nach Besten hat mal wieder Georg Binder geschrieben: Wer N sagt kann auch E sagen: Win7 ohne IE.

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Das Windows Media Center in Windows 7

Ab Windows 7 wird das Windows Media Center in allen Windows Versionen ab Windows 7 Home Premium (kleinere Versionen würde ich sowieso nicht empfehlen) enthalten sein. Gegenüber Windows Vista ist dies eine Neuerung, denn bei Windows Vista fehlte das Windows Media Center in den Business Versionen (die in Windows 7 wieder wie das bei XP der Fall war Professional heißen werden). Für mich war dies ein Grund, mir das Media Center endlich genauer anzuschauen. Was soll ich sagen? Ich bin begeistert :)

Begrüßungsbildschirm des Windows Media Center Media Center 2

Das Windows Media Center ist in erster Linie eine Oberfläche für die Steuerung der Wiedergabe von Unterhaltungsmedien. Sie ist so gestaltet, dass sie mit einer Fernbedienung gesteuert werden kann und eignet sich dadurch hervorragend für die Wiedergabe von Medien am Fernseher im Wohnzimmer. Von Haus aus können Fotos wiedergegeben, Musik abgespielt, Filme angesehen und TV geschaut werden, die Funktionen können jedoch mit Add-Ins erweitert werden. Dabei spielt das Media Center Hand in Hand mit dem Betriebssystem und dessen Funktionen zusammen.

Das Hauptmenü ist übersichtlich gestaltet und teilt das Programm in seine Hauptbereiche auf. Meine Frau bemängelte an dieser Stelle sofort die blaue Farbe, die sich leider nicht umstellen lässt. Technisch tut dies dem Programm aber keinen Abbruch. Die Windows 7 Bibliotheken sind gleich als Zugriffsorte für die digitalen Medien definiert. Wird ein Ordner der Musikbibliothek hinzugefügt, so gehört er auch im Media Center zum Umfang der abspielbaren Musik. Ordner können aber auch im Media Center von der Wiedergabe wieder ausgeschlossen oder hinzugefügt werden.

Bildordner im Windows Media Center Bildübersicht im Windows Media Center

Auf den Bildern kann man gut sehen, dass die Bilder übersichtlich gehalten sind. Schnell ist das gesuchte Bild gefunden, oder die Diashow für Freunde gestartet. Die Bildbewertungen werden dabei auch aus dem Windows Explorer übernommen, können aber auch z.B. beim Abspielen der Diashow direkt über die Fernbedienung (Tasten 1-5) eingegeben werden. Aus den Bildbewertungen kann auch eine Diashow der besten Bilder erstellt werden. Bei dieser werden die Fotos erst in klein und Schwarz/Weiß gezeigt. Dann werden einzelne Fotos herangezoomt und die Farbe dazu eingeblendet. Sieht schon ein wenig spektakulär aus. Das Ruckeln im Video entstand bei der Aufnahme – die Animation wird eigentlich ruckelfrei abgespielt.

Was die Musik angeht, so werden  statt der Bilder in der Bildbibliothek die Cover der CDs in der Musikbibliothek angezeigt. Das Windows Media Center arbeitet dabei eng mit dem Windows Media Player zusammen. So kann die Musikbibliothek im Windows Media Player bearbeitet und die Änderungen dann im Windows Media Center genutzt werden. So ist es z.B. sehr viel einfacher eine Musikwiedergabeliste im Windows Media Player zu erstellen als im Windows Media Center. Diese kann dann im Windows Media Center genutzt werden. Auch hier können die Bewertungen über die Fernbedienung eingegeben werden.

Für die Filme kann man mithilfe des Programmes My Movies dann noch die entsprechenden Cover und Beschreibungen automatisiert hinzufügen lassen. My Movies arbeitet unbemerkt im Hintergrund. So entsteht eine umfangreiche Filmesammlung innerhalb des Media Centers. Bei Bedarf fügt My Movies auch einen eigenen Menüpunkt zu, über den Filme dann z.B. nach dem Schauspieler ausgesucht werden können.

Filme nach Schauspieler

Das Media Center eignet sich damit optimal fürs Wohnzimmer. Am sinnigsten ist dazu ein Media Center Extender, aber über den werde ich dann in den nächsten Tagen schreiben.

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Windows 7 Beta 1 auf den eeePC 1000H

Update (09.11.2009): ASUS stellt nun selber alle notwendigen Treiber für Windows 7 und den eeePC 1000H bereit. Damit sind viele Punkte dieser Anleitung überflüssig…

Meine Anleitung wie Vista auf den eeePC 1000H installiert werden kann wurde sehr gerne und oft gelesen. Hier nun also die logische Fortsetzung: Wie geht das mit der seit gestern Abend nun doch öffentlichen Windows 7 Beta 1? Da die ursprüngliche Downloadbeschränkung nun bis zum 24. Januar komplett aufgehoben wurde, und die Keys für alle Nutzer gleich sind, könnte ja noch der ein oder andere auf die Idee kommen Windows 7 ebenfalls auszuprobieren.

  1. Der erste Schritt ist genauso, wie auch bei der Installationsanleitung von Windows Vista. Der Installationsdatenträger muss auf einen USB-Stick kopiert werden. Für alle die, die über ein externes optisches Laufwerk verfügen entfällt dieser Schritt.
  2. Auch hier muss dann natürlich vom USB Stick gebootet werden. Um die Bootoptionen zu erhalten muss man beim Start während des Begrüßungsscreens die Taste ESC drücken (ruhig auch mehrmals). Es stehen dann alle erkannten Laufwerke als Bootmöglichkeit zur Auswahl.
  3. Die Installation ist sehr selbsterklärend. Im Vergleich zur Installation von Windows Vista hat sich bei Windows 7 nahezu nichts geändert. Alles ist noch ziemlich genauso wie beim Vorgänger. Vielleicht werden wir da im Zuge der Fertigstellung noch eine Änderung erleben, jedoch wüsste ich nicht, was noch geändert werden muss. Die Installation selber dauert vom USB-Stick ca. 20 Minuten. Nach der Installation belegt Windows 7 ca. 8GB Speicher der lokalen Festplatte (mit Auslagerungsdatei und Co).
  4. Die Windows 7 Beta 1 bringt viele Treiber mit. So sind nach der Installation auf dem eeePC 1000H nur drei Geräte nicht bekannt: LAN-Controller, WLAN-Controller und ACPI. Zuerst installiere ich den WLAN-Treiber. Dieser wird natürlich nicht von ASUS herausgegeben. Aber da Windows 7 für die meiste Hardware die gleiche Treiberstruktur verwendet, können die Vistatreiber meist problemlos mit Windows 7 verwendet werden. Auf der Herstellerseite des WLAN-Controllers finden sich die Treiber für Windows Vista. Dieses Packet runterladen und per USB-Stick auf das frisch aufgesetzt Windows 7 übertragen. Während der Installation “Install driver only” auswählen.
  5. Den ACPI Treiber gibt es für Windows Vista und den eeePC 1000H von offizieller Seite aus nicht. Wie ich aber bereits berichtet habe, hat ein findiger Entwickler erst den ACPI Treiber selbst geschrieben und dann rausgefunden, dass der ACPI Treiber eines anderen Notebooks verwendet werden kann. Die Datei stellt er auf Rapidshare zur Verfügung (seine Homepage). Nach dem Runterladen entpacken und die Datei Asus ACPI Driver ausführen.
  6. Für den LAN-Controller kann man wirklich den Windows XP Treiber direkt von der ASUS Homepage verwenden. Dieser funktioniert sowohl mit Windows Vista als auch mit Windows 7.
  7. Nach der Installation des ACPI Treiber wird nun früher oder später diese Meldung erscheinen:
    Meldung Auch dafür gibt es eine Lösung. Einfach den neuesten Grafiktreiber von Intel herunterladen und im Kompatibilitätsmodus für Windows Vista installieren (ohne Kompatibilitätsmodus schlägt die Installation fehl) und die Meldung von wegen älterer Grafiktreiber bestätigen. Neustart durchführen.
  8. Um nun die Zusatztasten über der Tastatur verwenden zu können, muss noch eine Applikation von ASUS installiert werden: Instant Key.
  9. Für die vollständige Nutzung der WebCam hält ASUS ebenfalls ein Programm bereit: ECAP.

Damit ist Windows 7 auf dem eeePC 1000H einsatzbereit. Der Leistungsindex ist zwar nicht besonders toll (max. Bewertung nun nicht mehr 5,9, sondern 7,9), aber zum unterwegs arbeiten reicht’s allemal:

Leistungsindex mit Windows 7

Die nächsten Tage gibt’s dann Berichte wie Windows 7 bei mir so läuft.

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Das Windows 7 Beta Debakel

Gestern war es soweit. Gegen 19:40 Uhr unserer Zeit wurde die Windows 7 Beta 1 online gestellt. Wie vorher bekannt war, würden lediglich 2,5 Millionen Downloads zur Verfügung stehen, danach sollte die Downloadmöglichkeit wieder entfernt werden. So kam es, wie es kommen musste. Weltweit versuchten die Leute natürlich einer dieser 2,5 Millionen Exemplare zu ergattern. Das ganze führte dazu, dass nichts mehr ging – gar nichts. Ich selber habe es auch versucht und bin daher sozusagen Augenzeuge.

Gegen 20:15 Uhr startete ich den ersten Versuch auf einen Download. Geschafft habe ich es auch nach zwei Stunden nur bis zu dem Punkt, wo ich meine Daten hinterlasse und der Download starten konnte. Spätestens dann bekam ich den Hinweis, dass die Server überlastet seien. Ich hätte wesentlich früher aufgegeben, wenn ich nicht gewusst hätte, dass die Anzahl der Downloads begrenzt ist – und so ging es wahrscheinlich vielen. Als ich es kurz vor dem Schlafengehen noch mal versuchte (ca. 0 Uhr) kam ich gar nicht mehr zum Download, sondern wurde direkt auf die Windows 7 Seite umgeleitet. Seit heute findet sich dort nun folgender Hinweis:

Thanks for your interest in the Windows 7 Beta. The volume has been phenomenal—we’re in the process of adding more servers to handle the demand. We’re sorry for the delay and we’ll re-post the Beta as soon as we can ensure a quality download experience.

Nun weiß man gar nichts. Es ist unklar, ob Microsoft evtl. die Beschränkung nun wieder aufhebt und genauso unklar ist, wann der Download zur Verfügung steht… Auf diversen Seiten wurden zwar Direktlinks für einen Download gepostet, jedoch bricht der Download irgendwann einfach ab. Ich hatte bisher max. 175MB.

Fast ein bisschen peinlich. Nachdem es so in der Presse verkündet wurde, war es fast klar, dass der Ansturm groß sein wird. Außerdem wollte durch die Beschränkung natürlich jeder unter den 2,5 Millionen sein… Mal schauen, wie diese Geschichte weitergeht.

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Windows 7 Beta 1 ab morgen für alle

Nur eine kurze Mitteilung: In den Weiten des Webs wurde es schon eine Weile gemunkelt, dass Windows 7 Beta 1 voraussichtlich am 7. Januar offiziell erscheinen wird. Das ist es auch – seit gestern steht es für alle Microsoft Partner zum Download bereit. Ab morgen ist der Download dann auch für den Rest der Welt freigegeben.

So kann die Windows 7 Beta 1 voraussichtlich in fünf Sprachen heruntergeladen werden unter denen auch Deutsch ist. Die bisherigen Berichte lassen darauf schließen, dass die Beta 1 bereits sehr stabil läuft, was nicht weiter verwunderlich ist, denn Windows 7 ist nichts weiter als Windows Vista im neuen Gewandt mit Änderungen im Detail. Nahezu alle Treiber von Windows Vista können auch für Windows 7 verwendet werden, so dass Treiber bei diesem Release von Windows nicht zum Problem werden.

Wie lange die Beta 1 genutzt werden kann, konnte ich nicht erfahren. Es ist jedoch wie bei den Beta Versionen zu Windows Vista zu erwarten, dass die Version nur so lange verwendet werden kann, wie Windows 7 noch nicht veröffentlicht ist. Kurze Zeit später wird die Betaversion dann nur noch mit Einschränkungen und irgendwann gar nicht mehr zu nutzen sein.

Ich freue mich auf den Download und werde Windows 7 Beta 1 auf meinem Testsystem (mein Netbook) installieren. Sicherlich werde ich dann hier auch das ein oder andere dazu schreiben.

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