Das Smartphone als Fernbedienung nutzen

Vor einigen Tagen kam ich über meinen RSS Reader auf einen Artikel, der auf eine Software hinwies mit der man den Computer über das Smartphone steuern konnte. Dadurch, dass das Smartphone sowohl als Maus, als auch als Tastatur dient ist der PC nahezu ganz normal nutzbar. Die Software über die ich rede, besteht aus zwei Teilen und heißt Remote Control. Der eine Teil der Software wird auf dem PC installiert, der ferngesteuert werden soll, der andere Teil kommt auf ein Windows Mobile Smartphone. Die beiden Softwareteile kommunizieren über Netzwerk, womit eine Steuerung auch über Räume hinweg möglich ist.

Nach dem Start auf dem Computer wartet dieser auf eine Verbindung. Die Verbindung wird dann mit der Software auf dem Smartphone hergestellt. Mit verschiedenen Oberflächen kann der PC dann gesteuert werden. Die Verbindung kann mit einem Passwort geschützt werden.

Im Hauptmenü wählt man die Oberfläche aus, die verwendet werden soll:

Das Hauptmenü von Remote Control

Das Hauptmenü lässt erahnen, dass es für viele Anwendungsfälle vorgefertigte Oberflächen gibt. Außer dem Media Player habe ich schon mit jeder Oberfläche erfolgreich gearbeitet. Besonders gut gefallen mir die Benutzerbefehle. Hier die Oberflächen in der Übersicht:

Die Maus von Remote ControlDie Tastatur von Remote ControlDas Präsentationsmenü von Remote ControlDie Media Center Steuerung von Remote Control

Die Benutzerbefehle von Remote Control

Besonders gut gefällt mir die Implementation der Benutzerbefehle. Diese können am PC im Programm festgelegt werden und stehen dann über die Oberfläche des Smartphones zur Verfügung. Ich habe zwei Internetlinks abgelegt. So wird der Browser gleich mit der entsprechenden Seite geöffnet. Das Menü zur Konfiguration sieht folgendermaßen aus:

facebook link

Sehr einfach gehalten und vollkommen ausreichen. Man könnte hier sicherlich noch “Hyperlink öffnen” als Aktion integrieren, für die Benutzer, die die Syntax von iexplore.exe nicht kennen.

Die Nutzung dieses Programms hat dazu geführt, dass mein PC im Wohnzimmer nun nicht nur für das Media Center genutzt wird, sondern auch Dingen wie z.B. Facebook wohnzimmertauglich werden. Insgesamt ist das Programm also sehr empfehlenswert. Einige negative Punkte sind mir dennoch aufgefallen:

  • Die Drehung des Smartphones um 90° wird von dem Programm ignoriert. Sicher macht das auch nicht in jeder Oberfläche Sinn. Gerade bei der Maus würde das jedoch erheblich helfen, denn meist sind die Monitore im Querformat und nicht im Hochformat.
  • Die UAC sorgt unter Windows 7 dafür, dass jedes Programm nur mit eingeschränkten Rechten läuft. Lediglich Installationen werden mit erhöhten Rechten ausgeführt. Dafür müssen die Installationen aber autorisiert werden. Windows fragt also nach, ob das jetzt gerade gewollt ist. Hierbei muss der User mit der Maus auf einen Button klicken. Windows akzeptiert aus Sicherheitsgründen hier keine softwaregesteuerten Eingaben, was dazu führt, dass Remote Control an dieser Stelle aussetzt und sogar von Windows abgeschossen wird. Erst nach einem Neustart konnte ich die Software wieder nutzen.
  • Die Kommunikation über WLAN ermöglicht theoretisch die Steuerung des PCs über das Netzwerk egal aus welchem Raum. Manches Mal wäre es dabei sehr nützlich den aktuellen Bildschirminhalt (zumindest als Screenshot) einsehen zu können.
  • Eine Funktion zum Scrollen ist bisher nicht implementiert. Das führt dazu, dass bei der Benutzung eines Internetbrowsers immer am linken Rand gescrollt werden muss, was sehr mühsam ist. Ein Scrollen mit zwei Fingern auf der Mausoberfläche wäre sehr wünschenswert.
  • Ähnlich verhält es sich mit dem Zoom. Unter Windows 7 (keine Ahnung, ob das vorher auch schon so war) ist der Standardbefehl für Zoom Strg und + oder Strg und –. Diese Kombination könnte ausgeführt werden wenn man ähnlich wie beim Smartphone die Finger auseinanderzieht und wieder zusammenschiebt auf der Mausoberfläche.
  • Die Mauszeigergeschwindigkeit lässt sich nicht verändern. Da die Maus nicht wirklich als Maus fungiert, sondern die Software lediglich den Mauszeiger steuert sind die Einstellungen in der Maussteuerung ohne Auswirkungen. Die aktuelle Einstellung von Remote Control ist aber sehr langsam, so dass ich meinen Finger sicher min. fünf Mal von links nach rechts über den Bildschirm des Smartphones bewegen muss um von ganz links nach ganz rechts zu kommen.

Das alles hört sich jetzt sehr negativ an. Insgesamt ist die Software aber ein sehr großer Gewinn und wird sicherlich eine der meist genutzten Apps an meinem Windows Mobile Smartphone.

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Wie gespeicherte Suchen das Leben erleichtern

Mit Windows Vista wurde die Möglichkeit eingeführt, Suchanfragen zu speichern. Durch die Sofortsuche waren die jeweiligen Suchergebnisse auch sofort verfügbar. Gespeicherte Suchen sind daher so etwas wie virtuelle Ordner, deren Inhalt abhängig von den Suchkriterien automatisch aktualisiert wird. Von der Grundidee her eigentlich recht gut gedacht, nur bisher konnte ich damit gar nicht wirklich viel anfangen. Inzwischen verwende ich Windows 7 RC und dort ist die Funktion ebenfalls vorhanden. Hier habe ich sie nun das erste Mal auch genutzt, aber seht selbst:

Ich denke nach und nach werde ich noch weitere Fälle haben, in denen mir gespeicherte Suchanfragen behilflich sein werden. Jetzt kann ich sagen, dass dieses Feature auch wirklich nützlich sein kann. Wieder mal ein ganz klarer Geschwindigkeitsvorteil wenn man mit der Suche arbeitet. Mir persönlich geht es so, dass ich die Suche insgesamt noch viel zu selten nutze.

[Zum Video: Warum der Mauszeiger die ganze Zeit dieses komische Symbol ist kann ich nicht sagen – ist aber auch zu erkennen worauf ich klicke. Beim nächsten Mal versuche ich dann auch langsamer zu sprechen :) ]

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Funktioniert die Systemstartreparatur?

Also bei mir nicht. Bereits zum zweiten Mal mache ich nun die Erfahrung, dass die Reparaturoptionen der Windows Vista Boot-DVD zwar schick sind, aber einfach nicht funktionieren.

Beim ersten Erlebnis wechselte ich von normalem SATA auf RAID. Der Wechsel gestaltete sich wahnsinnig schwierig und führte zum Schluss nach vielen vergeblichen Versuchen, die Treiber einzubinden zu einer Neuinstallation des Betriebssystems. Das ist gerade erst vier Monate her… Heute nun das gleiche Problem. System hängt sich beim Laden der Datei crcdisk.sys nach Mainboardwechsel auf. Mainboardwechsel war nötig, da das bisherige Mainboard den Geist aufgegeben hat und nun eingeschickt werden musste. Die verbleibenden Wochen bis zum Wechsel des Board brauchte ich jedoch eine Lösung des Problems, daher das neue Board. Nach dem Wechsel sollte ja doch wohl die Systemstartreparatur helfen können. Kann sie aber einfach nicht. Es werden zwar Fehler festgestellt, aber die können auch nach ellenlanger Rechnerei des Systems (ca. 30 Minuten) nicht behoben werden. Das Netz ist voll von Leuten, die in den verschiedensten Situationen ebenfalls Probleme mit der crcdisk.sys hatten und bei denen nur eine Neuinstallation geholfen hat. Eigentlich habe ich die Treiber hier, aber die will Vista bei seinen Reparaturversuchen gar nicht haben. Tja, es bleibt also nichts als eine Neuinstallation.

Was mich nun aber doch interessieren würde: Funktioniert die Systemstartreparatur überhaupt bei irgendjemanden? War sie irgendwann schon mal nützlich und nicht zeitraubend?

Alle wichtigen Dateien lassen sich ja zum Glück über die  Eingabeaufforderung in den Computerreparaturoptionen noch schnell auf ne andere Platte schaufeln. Aber dann stehe ich wieder unweigerlich davor und muss eine Neuinstallation durchführen. Lust und Zeit dafür sind eigentlich nicht vorhanden.

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Windows Vista Sidebar = CPU Fresser

Ich bin wahrlich erstaunt, darüber, dass die Sidebar von Vista eine solche CPU Leistung verschlingen kann. Seit geraumer Zeit wundere ich mich darüber, dass meine CPU im Idle (also ohne dass irgendein Programm aktiv ist und ohne dass eine Aktivität ausgeführt wird) bei ca. 20% CPU Last liegt. Nachdem ich nun alle Hintergrundanwendungen und Dienste geschlossen und beendet hatte blieb nur noch die Sidebar. Und wirklich – nach dem Beenden der Sidebar lag die CPU Last lediglich bei 0-3%.

Zur Verdeutlichung habe ich einen Screenshot gemacht. Zu Beginn des Verlaufs war die Sidebar deaktiviert. Dann (das kann man am Verlauf der Auslastung des Arbeitsspeicher ganz gut sehen) schaltete ich die Sidebar für eine bestimmte Zeitdauer dazu. Die Auslastung während dieser Zeit lag bedeutend höher. Sie ist übrigens auch nach sehr langer Zeit nicht niedriger – es liegt also nicht daran, dass die Sidebar gerade gestartet wurde.

TaskManager

Was mich dabei wundert: Wie können solche kleinen Hilfsmittelchen und Tools 20% an Rechenleistung verschlingen? Das kann doch eigentlich nur daran liegen, dass sie schlecht programmiert sind, oder ist die Sidebar wirklich so kurzsichtig in das System integriert?

Die Folge der ganzen Aktion ist nun natürlich, dass ich die Sidebar auch an meinem Desktop PC abschalte (beim eeePC habe ich das schon getan – da machte es sich sehr stark bemerkbar). Ein oder zwei der Tools werde ich wahrscheinlich wirklich vermissen, aber damit muss ich dann wohl leben.

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Nützliche Gadgets für die Vista Sidebar

Gerade in den letzten Tagen höre ich von vielen Leuten, dass sie mit der Sidebar in Windows Vista nichts anfangen können. Ehrlich gesagt liefert Microsoft auch nicht viele Anreize, um die Sidebar sinnvoll zu nutzen. Da es aber recht einfach sein soll, Gadgets für die Sidebar zu programmieren, sind andere Leute sehr fleißig dabei, diese zu erstellen.

Einen davon möchte ich heute verlinken, denn er entwickelt viele Gadgets, die ich als sehr nützlich erachte. Christian ist Anwendungsentwickler und schreibt auf OrbLog über Entwicklungen, die aus seiner Hand stammen. Für Sidebar Gadgets gibt es inzwischen eine eigene Kategorie.

Da ich den Zustand meines PCs gerne beobachte, haben es einige seiner Gadgets auf Dauer in meine Sidebar geschafft:

  • Nvidia GPU Temp. Das Gadget ist für alle die Nutzer interessant, die eine Grafikkarte von Nvidia verwenden. Es zeigt das Modell der Grafikkarte und die aktuelle Temperatur in der Sidebar an.
    Grafik
  • Memory Usage. Der Verlauf der Nutzung des Arbeitsspeichers kann als Graph und in nackten Zahlen in der Sidebar beobachtet werden.
    Memory
  • Quad / Dual Core Usage. Was vorher für den Arbeitsspeicher galt, ist mit diesem Gadget für die CPU möglich. Alle (bis zu vier) Kerne können als Graph beobachtet werden. Gezeigt werden die letzten zwei Minuten.
    cpu
  • Volume Control Reloaded. Hier geht’s um die Soundsteuerung. Auch wenn das Gadget auf den ersten Blick nur den Anschein macht, als könne man darüber die Lautstärke steuern, ist es sehr mächtig und macht bei mehr als zwei Lautsprechern durchaus Sinn. Die Lautstärke jedes einzelnen Lautsprechers kann eingestellt und in Profilen abgelegt werden. Super sinnvoll.
    audio
  • Network Traffic. Nachdem man bereits Arbeitsspeicher und CPU Auslastung beobachtet, kann hier der Netzwerkverkehr mitgeschnitten werden.
    network

Das sind immerhin fünf Gadgets eines einzigen Entwicklers, die ich als sinnvoll erachte. Wer weitere interessante gefunden hat, kann dies gerne in den Kommentaren posten.

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Bluescreen wegen acedrv08.sys

Vor kurzem habe ich mir wegen der 4GB SDHC Karte für meine Kamera ein Kartenlesegerät geholt. Seitdem litt ich immer wieder unter Bluescreens wegen eines Treibers: Die Datei acedrv08.sys machte einen auf PAGE_FAULT_IN_NON_PAGED_AREA. Nach kurzer Recherche fand ich heraus, dass meist Kartenlesegeräte diesen Treiber nutzen und er unter Windows Vista 64bit Probleme macht. Leider fand ich nur den Hinweis, den Treiber über den Gerätemanager zu entfernen. Das einzige Problem dabei: Sobald man das Kartenlesegerät anschließt, wird der Treiber wieder installiert und der Kreis beginnt von vorne. Da ich mich damit nicht zufrieden geben wollte, setze ich mich eines Abends an eine ausführlichere Recherche und fand dann auch in einem Forum einen Hinweis auf ein Treiberupdate. Die Seite war in dem Moment nicht erreichbar, aber im Google Cache konnte ich sie öffnen.

Das Treiberupdate hat dann den Erfolg gebracht. Seitdem ich es installiert habe, hatte ich keinen weiteren Bluescreen. Ich habe extra mit dem Schreiben dieses Artikels noch einige Tage gewartet, aber es funktioniert.

Somit habe ich nun mein erstes Vista 64bit Problem erfolgreich gelöst.

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PowerPoint Fernbedienung

Da las ich letztens in einem meiner abonnierten Blogs, dass es möglich ist, ein Windows Mobile basierendes Handy als Fernbedienung für PowerPoint einzusetzen. Genutzt wird dazu eine neu mit Windows Vista eingeführte Funktion: SideShow. SideShow ermöglicht es, ein kleines Display anzuschließen, um darauf Informationen anzuzeigen. Einsatzzwecke gibt es es viele, jedoch wird diese Funktionalität bisher kaum genutzt.

Nachdem man Windows Sideshow for Windows Mobile Developer Preview auf seinem Windows Mobile Gerät installiert hat, kann man das SideShow Gadget Office PowerPoint Remote installieren.

Öffnet man dann das Programm Windows SideShow in Vista, so öffnet sich folgendes Fenster:

SideShow

Das Fenster zeigt die verknüpften SideShow Geräte an und gibt die Möglichkeit, die Gadgets auf den Geräten zu aktivieren. Da zu dem Zeitpunkt kein Gadget aktiviert ist, sieht das unter Windows Mobile dann auch so aus, wie links abgebildet. Nach der Aktivierung sieht man das rechte Bild:

SideShow no gadgets Office PowerPoint Remote

Geöffnete PräsentationenÖffnet man eine Präsentation auf dem Rechner, so zeigt SideShow das auf  dem Gerät auch an. Mit einem Klick auf den Kasten, gelangt man zu einer Liste von geöffneten Präsentationen. Die Präsentationen lassen sich mit einem Klick auswählen und starten dann im Vollbild. Auf dem Screen werden dabei dann die aktuelle Folie und die folgende Folie angezeigt (untere Screenshots). Enthält die Folie Notizen, so sind diese ebenfalls auf dem Gerät lesbar (unten rechts).

 

Folienanzeige Folienanzeige mit Notizen

Die Navigation geschieht ganz einfach: Über das Steuerkreuz kann man mit rechts / links zwischen den Folien wechseln und mit oben / unten auf dem Bildschirm scrollen um z.B. alle Notizen zu lesen. Die Kombination aus Windows Vista und Windows Mobile ist also die perfekte Kombination für eine Präsentation, bei der der Laptop beim Beamer stehen kann und der Präsentierende das nicht tun muss. Ich werde es in den nächsten Tagen mehrmals ausprobieren können. Bin gespannt, ob ich dann immer noch begeistert bin. Das einzige, was ich vermisse: Es ist nicht möglich, auf den Folien einen Button zu “klicken” oder so. Man kann also immer nur Mausklick allgemein machen. Vielleicht wird das per Touchscreen noch nachgerüstet…

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Jetzt mit 64bit unterwegs

Schon seit längerem spielte ich mit dem Gedanken, Windows Vista 64bit zu installieren, jedoch fehlte mir jeder Grund dazu. Mein 32bit System tat seinen Dienst einwandfrei und so wollte ich die für eine Neuinstallation benötigte Zeit für andere Dinge verwenden.

Einen ersten Grund für 64bit machte ich mir selber vor einiger Zeit, als ich mir weitere 2GB RAM zulegte und meinen PC damit auf 4GB Arbeitsspeicher brachte. Diese können mit 32bit nicht mehr vollständig verwaltet werden, und so war ich trotz physikalischen 4GB nur mit 3,2GB nutzbarem Arbeitsspeicher unterwegs. Das Aufrüsten des Arbeitsspeichers hat sich trotzdem schon gelohnt gehabt. Die Live Suche war danach wesentlich schneller. Windows Vista verfügt über eine intelligente Speicherverwaltung, die den installierten Speicher versucht effektiv zu nutzen. Es scheint, als läge seit der Aufrüstung auf 4GB der Index im Arbeitsspeicher, denn die Ergebnisse erscheinen wahnsinnig schnell.

Der zweite Grund kam dann von ganz alleine als meine Festplatte plötzlich nach einem Jahr erste Ermüdungserscheinungen aufwies. Nach einem Festplattentausch musste ich das System dann sowieso neu aufsetzen. Im Zuge dessen sattelte ich gleich auf 64bit um.

Meine ersten Erfahrungen sind sehr positiv. Bis auf eines sind für alle Geräte Treiber für 64bit verfügbar. Bei diesem einen Gerät handelt es sich um ein MIDI auf USB Adapter, mit dem ich mit meinem Klavier Musik in den PC als Noten einspielen kann. Der Wandler hat mich vor Jahren ca. 40 EUR gekostet und kann nun auch gerne ersetzt werden.

Demnächst muss mein Laptop zur Reparatur. Wenn er zurück kommt, werden sie dort sicherlich die Festplatte platt gemacht haben (das ist immer das erste, was die Heinis vor Ort dort machen). Das wird für mich ein Grund sein, auch dort gleich Vista 64bit zu installieren.

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Ungültiges Laufwerk bei Installation

In letzter Zeit haben zwei Programme bei der Installation von neueren Versionen eine Fehlermeldung gebracht. Bei mir waren das die Programme Adobe Reader und iTunes. Beide brachten die identische Fehlermeldung “Ungültiges Laufwerk D:” und brachen damit die Installation ab.

Der Hintergrund ist der Folgende: Weil ich einen Desktop PC habe und einen Laptop, arbeite ich mit Offlinedateien, um die Dateien synchron zu halten. Offlinedateien stellen mir Netzwerkdaten auch dann zur Verfügung, wenn ich mich gar nicht im Netzwerk befinde. Dies geschieht in Form einer virtuellen Festplatte (bei mir D:). Damit ich in Windows Vista diese Offlinedateien sinnvoll nutzen kann, habe ich meine Verzeichnisse Dokumente und Musik auf das virtuelle Laufwerk verwiesen und Vista hat den Laufwerkspfad brav in die Registry geschrieben. Allerdings nicht als Netzwerkpfad, sondern als Laufwerksbuchstaben. Der Eintrag lautete also: “D:\Dateien von Thomas”. Genau das war der Fehler, denn das Laufwerk D existiert ja rein virtuell. Manche Installer neuerer Programme kommen nun plötzlich (iTunes ließ sich bisher immer ohne Probleme installieren) damit nicht klar und bringen die Fehlermeldung, dass das Laufwerk ungültig sei.

Um den Fehler zu beheben muss man sich nun manuell als Administrator in die Registry begeben. Dort findet man die Einträge für die Verzeichnisse unter

  • HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Shell Folders
  • HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\User Shell Folders

In beiden Ordnern muss man die Schlüssel nun so anpassen, dass sie der Uniform Naming Convention (UNC) entsprechen. In meinem Fall lautet der Pfad zu den Dokumenten nun also: “\\lipperts\daten\Dateien von Thomas”.

Die Installationen beider Programme (Adobe Reader und iTunes) haben so einwandfrei geklappt. Ich bin gespannt, ob nun andere Probleme auftreten werden.

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Ein überflüssiger Dialog

Es kommt bei mir sehr häufig vor, dass ich den Computer in den Modus “Energie sparen” versetze, also in den Standy-Modus, insbesondere dann, wenn ich weiß, dass ich ihn nur für eine kurze Zeit (< 30 min) nicht benötige. Vista bietet die Option, aus diesem Modus mithilfe einer Mausbewegung wieder zu erwachen. Ab und an passiert es mir jedoch, dass ich auf dem Schreibtisch beim Erledigen anderer Dinge gegen die Maus stoße während sich der Computer im Standy-Modus befindet. Richtig: Der PC geht dann ungewollt wieder an. Es erscheint folgender Dialog:

Energie sparen

Mit einem Klick auf “Benutzer wechseln” gelangt man dann zu einem anderen Dialog:

Benutzer wechseln

Erst hier hat man die Möglichkeit mittels dem Knopf rechts unten den Computer wieder in den Modus “Energie sparen” oder einen anderen gewünschten Modus zu versetzen.

Nun meine Frage: Warum erscheint der zweite Dialog (Benutzer wechseln) nicht sofort? Er bietet mir doch wesentlich mehr Möglichkeiten (Als anderer Benutzer einloggen und den Computer in verschiedene Modi versetzen). Für mich ist der obere Dialog vollkommen überflüssig und ich würde mir wünschen nach dem Zustand “Energie sparen” sofort auf den “Benutzer wechseln” Dialog umgeleitet zu werden. Kann man das vielleicht irgendwo einstellen?

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