Dauerwerbesendung im Finale von GNTM

Gestern Abend lief das Finale von Germanys Next Top Model 2009 im Fernsehen und ich gehörte mit meiner Frau auch zu den 3,72 Millionen 14-49 jährigen Zuschauern, die der Sendung zum Platz eins der Einschaltquoten am gestrigen Abend verhalf. Insgesamt schalteten 4,61 Millionen das Programm von pro7 ein und schauten sich die Sendung an.

Germanys Next Topmodel Press Conference

Leider wurde man während der ganzen Sendung das Gefühl nicht los, dass es sich um eine Dauerwerbesendung handeln würde. Parallel bediente ich mich gestern der Twitter Suche und auch dort waren die Leute eifrig am schimpfen. So meint jntns:

so,dann wäre das jetzt also auch durch, fazit des abends, 3 stunden werbung und worum gings da überhaupt? germany’s next werbungsqueen #gntm

Auch balliever hatte eine ähnliche Meinung:

#Pro7 #GNTM schnarch.. ich gucks ne halbe Stunde und hab mehr Werbung als Heidi auf Helium gesehn.. macht hinne, gleich fängt #PB an <3 #RTL

Andere versuchten das ganze etwas humorvoller auszudrücken:

kann man denn bitte nicht wenigstens einmal in Ruhe Werbung schauen ohne dass die Klum alle 10 Minuten 2-3 Saetze sagt?? #gntm

Ich konnte mich der Allgemeinheit nur anschließen und war auch ganz schön genervt. Darum habe ich mir heute morgen mal die Zeit genommen und genauer hingeschaut. In Excel hab ich ne Liste aufgemacht, auf der ich die einzelnen Abschnitte der Sendung in Nonsense, Inhalt, Rückblick und Werbung eingeteilt habe. Was soll ich sagen? Der Eindruck trügt nicht wirklich. 28,5% der Sendung waren Werbung, das ist jede 4. Minute. Die Ergebnisse im Detail:

Nonsense 00:28:24 Std. 16,81 %
Inhalt 01:11:55 Std. 42,57 %
Rückblick 00:20:31 Std. 12,14 %
Werbung 00:48:07 Std. 28,48 %

Als Nonsense habe ich alles Gelaber und Anmoderation der Werbung usw. gewertet.

Ausführlich Auswertung

Mich persönlich hat der doch noch große Inhaltsanteil doch ein wenig erstaunt. Hätte mit noch weniger Inhalt gerechnet.

Aufgefallen ist meiner Frau auch, dass wir die Fotos des so ambitionierten Fotografen in der Sendung gar nicht gesehen haben. Haben wir was verpasst? Allgemein weißt vieles darauf hin, dass die Entscheidungen schon vor der Ausstrahlung fest standen. Zwei Tweets, die ich dazu auf die schnelle gefunden habe:

nichtstefanraab: Hat der Raab drei Versionen, der Top-Model-Moderationen produziert, oder bei der Aufnahme schon gewußt, dass es Sara wird? #gntm

VictoriaHamburg: #Sara = Siegerin. Seit gestern berichtet #PRO7 ständig über Naomi Campbell. Ist das Zufall? Meine Nerven sind gespannt wie Bratseile. #gntm

Gestern las ich noch einen Tweet, wo jemand im Teletext von RTL schon fünf Minuten vor Bekanntgabe des Ergebnisses gelesen haben soll, dass Sara Germanys Next Top Model 2009 wird. Auch die Organisation der ganzen Sendung deutet darauf hin, dass es von Anfang an fest stand. Nun ja, sicher wissen wir es wohl nie…

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Das Raidsonic IB-NAS4220B hat versagt

Dieser Artikel spiegelt meine persönliche Meinung wider. Ich kann natürlich nicht für die Allgemeinheit sprechen. Eventuell handelt es sich hier wirklich um einen Einzelfall. Nun zum eigentlichen Inhalt.

Eine kleine Firma braucht einen Fileserver, der wirklich nur als Dateiablage dient. Es geht nicht um zentrale Nutzerverwaltung, Rechtemanagement und Server-Client Szenarien, sondern um einen ganz einfachen Fileserver. Was liegt da näher, als eine Netzwerkfestplatte einzusetzen. Sie hat gegenüber einem PC mit Linux oder einem Windows Server Betriebssystem viele Vorteile:

  • Die Bauform ist wesentlich kleiner
  • Der Stromverbrauch ist geringer
  • Die Verwaltung ist sehr einfach über eine HTTP-Oberfläche
  • Die Kosten sind gering

Eigentlich spricht in der Theorie nichts gegen eine solche Variante, leider griff ich anscheinend ins Klo. Da ich zu Hause bereits eine externe Netzwerkfestplatte der Firma Raidsonic verwendete und gute Erfahrung damit machte, griff ich zum IB-NAS4220B, ein Netzwerkfestplattengehäuse für zwei SATA Festplatten das RAID unterstützt. Das System war schnell gekauft und mit zwei Western Digital Festplatten bestückt. Auch das RAID ließ sich schnell einrichten und die Dateien super überspielen. Es sah alles sehr gut aus, zumindest ca. 2 Wochen. Nach zwei Wochen stieg eine der beiden Festplatten aus. Die Oberfläche zeigte folgendes Bild:

Fehler

Klare Sache: Eine der beiden Festplatten war defekt und musste getauscht werden. Dachte ich…

Also wurde eine neue Festplatte beschafft, eingebaut und der RAID Verbund wieder hergestellt. Die Wiederherstellung war nicht erfolgreich. Auch diese Festplatte wäre angeblich kaputt. Nun prüfte ich die erste Festplatte und sie war in einwandfreiem Zustand. Irgendwas war also mit dem Gerät nicht in Ordnung. Also Datensicherung und Firmwareupdate. Danach RAID einrichten, Daten drauf usw. Viele Stunden an Arbeit und zum Schluss stand das RAID – für 2 Wochen. Nach ungefähr der gleichen Zeit wie schon beim ersten Mal stieg wieder eine Festplatte aus. Diesmal nahm ich Kontakt mit dem Support auf und die wollten das Gehäuse eingeschickt haben.

Damit war das Gehäuse nun zur Reparatur und kam da auch nicht so schnell wieder. Was soll ich sagen. Der Fehler trat natürlich auch nach der Reparatur erneut auf. Diesmal reagierte ich nicht ganz so schnell und es kam wie es kommen musste: Das System hatte auch kein Bock mehr auf die zweite Festplatte und blockierte den Zugriff. Beim Ausbau waren alle Daten auf den Festplatten vorhanden, nur das System mit dem das Gehäuse lief hatte anscheinend Macken.

Nachdem ich mich nun knapp 6 Monate mit dem Gerät rumgequält hatte und die Mitarbeiter der Firma von den Umständen schon reichlich genervt waren wurde nun doch wieder auf einen richten Server umgestellt. Auch wenn die Mitarbeiter von Raidsonic fest davon überzeugt sind, dass der Fehler bei den Festplatten liegt kann ich nur sagen, dass die Festplatten einwandfrei funktionieren, auch heute noch. Wenn sich wirklich alle IB-NAS4220B genauso verhalten, würde ich von dem Kauf abraten.

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Die Enttäuschung mit Freetoy

Okay, ich gebe hiermit offen zu, dass ich mich wohl habe reinlegen lassen, aber damit kann ich wenigstens den ein oder anderen davor warnen – hoffe ich zumindest.

Vor knapp einem halben Jahr habe ich mit der reißerischen Überschrift Kostenloser iPod Touch Freetoy vorgestellt und erklärt, wie das mit Freetoy funktioniert. Auf meiner Hompeage habe ich Werbung dafür gemacht und versucht Neukunden zu gewinnen, um letztendlich ein Produkt kostenlos zu erhalten. Das lief auch ganz gut, und so hatte ich bereits Anfang Januar acht Neukunden geworben:

Freetoy.de - Mitgliedsbereich

(Ich habe extra die Nummern zu Beginn abgeschnitten, denn das sind die Kundennummern der Leute.) Wie man hier bereits erkennen kann, wurde angeblich von keinem der von mir geworbenen Neukunden ein Angebot wahrgenommen. Das ist aber nicht richtig: Von mindestens zwei Personen wusste ich, dass sie ein Angebot wahrgenommen haben, weil es Freunde von mir sind. Also irgendwas läuft da gehörig schief.

Mein eigener Status änderte sich irgendwann auf “Angebot wahrgenommen”. Anfang Januar bekam ich dann aber auch Post von Freetoy, die mich dann dazu brachte, das Experiment vorerst abzubrechen und abzuwarten. Ich sollte eine Kopie eines amtlichen Dokuments an Freetoy senden. Das wollte ich aber ungern machen. So entfernte ich die Werbung von meiner Seite und schaut, ob sich der Status bei Freetoy ändern würde. Das hat er sich aber nicht – bis heute. Ich erkläre das Experiment also heute für gescheitert und rate davon ab, Freetoy zu verwenden.

Kann jemand von anderer Erfahrung berichten?

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Neues Videoportal von pro7

Videoportale liegen voll im Trend: Nahezu jeder große TV-Sender hat mittlerweile eines. Die einen sind besser gemacht und die anderen schlechter. Während ZDF mit der Mediathek ein Vorzeigeportal auf die Beine gestellt hatte und auch RTL seine Videos durchaus vernünftig zur Verfügung stellte, gab es bei pro7 lange Zeit nur Ausschnitte von TV-Sendungen und das in so schlechter Qualität, dass ich die Plattform so gut wie nie genutzt habe. Doch damit ist Schluss. Anscheinend hat auch pro7 gemerkt, dass da was nicht stimmt.

Vor einer Woche bemerkte ich dann das neue Videoportal von pro7, das mich durchaus begeisterte. Ich möchte es euch also hier gerne kurz vorstellen. Beim Besuch der Seite www.pro7.de/video erwartet einen folgende Übersicht:

Vidoeportal Pro7 Übersihct

Aufgelistet sind die Sendungen nach Datum und Sendung. Bei längeren Sendungen wie z.B. Germanys next TopModel ist die Sendung in mehrere einzeln abrufbare Clips unterteilt. Oben rechts können Filter zugeschaltet werden: Filtern kann man nach Zeit oder nach Sendung. Die Filterung nach Sendung ist sehr gut gestaltet:

Videoportal Auswahl nach Sendung

Auch grafisch hat man sich ins Zeug gelegt: Wenn eine Auswahl erscheint, wird der Hintergrund verschwommen angezeigt. Das sieht sehr gut aus. Ich habe für mein Beispiel die Sendung taff ausgewählt. Danach habe ich auf eine Sendung geklickt. Um nun die Videos in hoher Qualität anschauen zu können muss (zumindest im Firefox) ein Plug-In installiert werden. Dies ist jedoch sehr lohnenswert und sollte unbedingt gemacht werden. Zuerst wird einem das Video in einem eher kleinen Bild angezeigt:

Video klein

Nach Installation können die Videos aber in recht guter Qualität auch im Vollbildmodus betrachtet werden, der sehr gut gestaltet ist:

Video Vollbildmodus

Am unteren Rand des Vollbilds finden sich alle Navigationsmöglichkeiten. Toll gemacht: Die einzelnen Beiträge einer Newssendung können direkt per Klick angewählt werden. Auch bei längeren Sendungen wie z.B. Germanys next TopModel können die einzelnen Abschnitte direkt per Klick aufgerufen werden. Das macht z.B. auch dann Sinn, wenn eine Sendung aus Zeitgründen nicht ganz angeschaut werden kann. Beim nächsten Mal kann man sehr schnell dahin navigieren, wo man stehen geblieben ist. Meiner Meinung nach ist das wirklich Top.

Auch gut gemacht ist das Ausnutzen der Bandbreite. Nachdem das Plug-In für höhere Qualität installiert ist, wird das Video zu Beginn mit 236kbps gestreamt und geht dann je nach verfügbarer Bandbreite bis auf knapp 1400kbps hoch. Die Qualität nimmt dabei merklich zu. Auch das finde ich sehr gut gelöst.

Insgesamt kann ich das Videoportal nur loben. Hier hat jemand wirklich mitgedacht, das merkt man. Mir gefällt das und ich werde es sicher des Öfteren mal nutzen.

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Der Vorzug aktueller Techniken

Diese Woche habe ich seit Dienstag mein Bett kaum verlassen. Ich bin krank. Inzwischen geht’s mir aber schon wieder etwas besser und ich hoffe, dass ich morgen mein Bett endlich mal wieder für längere Zeit verlassen kann.

Diese Woche standen leider aber eigentlich einige Termine an. Ein paar davon ließen sich verschieben, andere fanden auch ohne mich statt :) . Für die FH mussten Gruppenarbeiten fertig gestellt werden und die Vorlesungen fanden natürlich auch statt. Ich habe also diese Woche versucht, so viel wie möglich trotzdem von meinem Bett aus mitzubekommen, obwohl ich nicht vor Ort war. Dank unserer technisierten Welt war auch so einiges möglich. Da mich das wirklich begeistert hat, möchte ich euch davon erzählen.

Telefonflatrate

So fing es am Mittwoch an. Die erste Vorlesung rief ich einfach einen Kommilitonen an und der legte sein Handy auf den Tisch. Ich konnte der Vorlesung relativ gut folgen. Manko dabei: Es war leider oft relativ schwer zu verstehen und teilweise wäre es von Vorteil auch zu sehen, was vorne passiert. Momentan läuft auch eine Vorlesung, in der es kein Internet gibt, und so hat ein Kommilitone ebenfalls eine Handyübertragung angeboten. Nach den ersten 15 Minuten musste ich nun aber abbrechen, weil die Aufnahmequalität insgesamt eher ungeeignet für diesen Einsatzzweck war. Der Dozent stand einfach zu weit weg vom Mikro.

Aber möglich ist es zumindest, und für die zu erledigenden Gruppenarbeiten hat das Telefon seinen Einsatzzweck wirklich erfüllt. Ich konnte dem Gespräch folgen und mich daran beteiligen.

Bei dieser Nutzung ist es sehr von Vorteil wenn das Mikro des Telefons deaktiviert werden kann. So konnte ich meine Nase putzen ohne gleich Gefahr zu laufen, dass der ganze Vorlesungssaal das mitbekommt.

Videotelefonie

Skype ist der wohl bekannteste Vertreter der Videotelefonie. Am Donnerstag kam ich dann also in den Genuss der Videoübertragung einer Vorlesung. Ein Kommilitone hat seine Webcam einfach nach vorne ausgerichtet und so hatte ich nicht nur eine hervorragende Sprachübertragung, sondern auch ein Bild. Das Bild war zwar nicht geeignet den Tafelinhalt abschreiben zu können, jedoch half es sehr dabei, dem Vortrag inhaltlich besser als am Vortag folgen zu können.

Überrascht hat mich die Tonqualität. Ich bin mir nicht sicher, ob es an Skype oder am verwendeten MacBook Pro lag, aber das Mikro passte sich automatisch den Umgebungsgeräuschen an. So wurde der Pegel beim Vortrag so weit erhöht, dass ich die Dozentin sehr gut und deutlich verstehen konnte. Bei Zwischenfragen oder Nebengesprächen senkte sich der Pegel automatisch ab, sodass es keinen Peak gab oder so. Also die Sprachqualität hat sehr begeistert. Skype würde ich wohl einer Handyübertragung ganz klar vorziehen.

TeamViewer

Auf das Programm TeamViewer hatte ich in meinem Artikel Rechner fernwarten – Zeiterspranis, für den sich das Entwicklungsteam per Kommentar bedankt hat, bereits hingewiesen. Das Programm kann noch mehr als nur Rechner fernwarten. Es eignet sich auch dazu, den eigenen Bildschirm jemand anderem zu präsentieren. Dieser kann dann nur sehen, was passiert, kann aber nicht eingreifen.

Diese Möglichkeit haben ich diese Woche ebenfalls zu schätzen gelernt. Bei einer gemeinsamen Gruppenausarbeitung saßen zwei Kommilitonen an der FH vor dem Rechner und haben mir ihren Bildschirm über TeamViewer verfügbar gemacht. Über Telefon war ich dann auch stimmlich einbezogen und so konnten wir zusammen arbeiten, als säße ich vor Ort.

Microsoft Word

Auch Microsoft Word gehört hier rein. Die spezielle Funktion habe ich zwar schon des öfteren genutzt, aber sie war gerade diese Woche wieder sehr hilfreich: Änderungen nachverfolgen. Damit ist es möglich, alle Änderungen, die an einem Dokument gemacht werden für jemand anderen sichtbar hervorzuheben. Derjenige kann dann selber entscheiden, ob er die Änderungen annehmen möchte, oder lieber doch verwirft. So kann an einer Gruppenarbeit sehr gut nachvollzogen werden, was in Abwesenheit geändert wurde.

nachverfolgen

Fazit

Alles in allem hilft die Technik doch sehr gut dabei, trotz physischer Abwesenheit alles Wichtige mitbekommen zu können, bzw. sogar an Besprechungen teilzunehmen, als wäre man vor Ort. Die Technik dafür ist in viele aktuelle Notebooks und PCs sogar eingebaut und die notwendigen Programme sind kostenlos. Ich war diese Woche jedenfalls sehr dankbar für die ganze Technik. Die Nacharbeit in der nächsten Woche hält sich dadurch auf jeden Fall in Grenzen.

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Magix schickt kostenlose neues Programm

Wie ich erzählt hatte, habe ich mit dem Support von Magix in letzter Zeit öfter Mal Kontakt gehabt. Es handelte sich bei allen Supportanfragen um die Software Magix Music Studio 2007 deluxe. Insgesamt habe ich von Magix zu den auftretenden Problemen im Zusammenhang mit dieser Software seit dem 09.07.2007, also etwas mehr als ein Jahr, 25 Emails erhalten. Die “besten” Ratschläge in diesen Emails waren:

Nun hat man anscheinend gemerkt, dass man so irgendwie nicht weiter kommt. Ein großes Problem war in dem Zusammenhang wahrscheinlich Windows Vista. In Windows Vista wurde viel rund um Sound geändert. Das Programm war wahrscheinlich nicht dafür programmiert und so gab’s zwar einen Patch, aber viel geholfen hat das nicht.

Der Text der letzten Email war nun folgender:

Sehr geehrter Herr Lippert,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wir senden Ihnen umgehend kostenfrei ein Exemplar des Samplitude Music Studio 15 zu, damit sollte das Problem nicht auftreten.

Das war natürlich sehr erfreulich, denn ich hatte sowieso ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, mir den Nachfolger zu holen, um Magix eine letzte Chance zu geben. Das Versprechen in der Email haben sie gehalten und so habe ich inzwischen wirklich per Post das Samplitude Music Studio 15 zugesendet bekommen.

Im Samplitude Music Studio 15 wurde vieles wirklich verbessert. Über die Software an sich werde ich mich aber dann noch mal in Ruhe auslassen in einem gesonderten Beitrag. Das ursprüngliche Problem hat das Programm jedoch trotzdem nicht behoben. Ich musste alle Audiofiles in ein neues Projekt importieren. Dann erst war ich das Problem los.

Ich möchte mich bei Magix auf jeden Fall für dieses entgegenkommen Bedanken. Nach meinen Serviceerlebnissen der letzten Zeit ist dies ein weiterer Lichtblick. Auch wenn es lange gedauert hat, so habe ich nun endlich eine Software mit der ich arbeiten kann.

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Support rät: UAC abschalten

Wieder ein Supportlacher… In letzter schreibe ich hier fast nur über meine Erlebnisse mit Supportmitarbeitern, aber heute ist mal wieder der Gipfel erreicht. Bereits vor einem Jahr habe ich Kontakt mit dem Support von Magix gehabt, wegen eines Produktes, welches nicht richtig funktionieren wollte. Schon damals musste ich über mein Erlebnis berichten: Support rät: Indexdienst ausschalten

Nun ein Jahr später habe ich mit dem gleichen Produkt (mit dem ich selten arbeite) wieder Probleme. Audiowiedergabe oder Audioexport enthält ein Störgeräusch. Einer der Ratschläge aus der Mail vom Support:

In hartnäckigen Fällen bitte die Benutzerkontensteuerung ausschalten.

Das klappt über das Sicherheitscenter von Vista. Die Fehlermeldungen am Start, Computer unsicher wegen deaktivierter Benutzerkontensteuerung, bitte ignorieren.

Enthalten war ein Link mit ausführlicher Beschreibung, wie man die Benutzerkontensteuerung deaktiviert. Das ist definitiv keine gute Idee. Warum muss ich hier nicht erzählen, dass haben andere bereits häufig und ausführlich getan:

Dies sollte als kleine Sammlung genügen. Es schockiert mich immer wieder welche Lösungen so mancher Support vorschlägt. Wenn es wirklich ein Problem mit der UAC und dem Programm geben würde, dann wäre es hier wesentlich sinnvoller ein Patch für das Programm rauszugeben. Und wenn man die UAC deaktivieren möchte, dann doch bitte nur für dieses eine Programm und nicht global…

Zum Schluss schimpft leider niemand über den Supportmitarbeiter, sondern über Vista.

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Auszug aus der Inbox

Nachdem ich das Wochenende unterwegs war, kam ich heute dazu, meinen Posteingang näher zu überprüfen. Dort fand ich unter anderem folgende Emails:

Online TC Recorder versendet Mailsx

22 Mails, die alle den gleichen Inhalt haben. onlinetvrecorder.com hat eine neue Funktion eingeführt und diese gleich mal für alle User aktiviert. Das Problem dabei: Die Email ging bisschen oft raus. Die Funktion wurde daraufhin von mir sofort deaktiviert. Vielleicht hätte es gereicht, auf die neue Funktionalität hinzuweisen. Der User hätte dann selbstständig die Entscheidung treffen können, ob er die Emails empfangen möchte, oder nicht.

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Zufriedener Kunde von o2

Vor einiger Zeit habe ich meinen Vertrag bei o2 nun das dritte mal verlängert (oder war es schon das vierte Mal?). Ich bin während dieser Zeit schon oft vom Kundenservice von o2 positiv überrascht worden. Gestern habe ich nun wieder erlebt, wie ein Kundenservice mit Ärgernissen richtig umgeht (nicht so wie MSI…).

Bei meiner Vertragsverlängerung versprach man mir monatlich 100 Frei-SMS, da ich ja noch Student bin. Ich musste nur meine Studentenbescheinigung einreichen. Das habe ich getan. Auf der folgenden Rechnung waren die SMS noch berechnet und auch auf der Rechnung danach änderte sich daran nichts. Also setze ich mich telefonisch mit o2 in Verbindung. Der Kundenservice erklärte mir, dass der o2 Partnershop keine Studentenbescheinigung eingereicht hätte. Ich könnte diese nachreichen und würde dann meine Frei-SMS erhalten. Ich sandte also meine Studentenbescheinigung an die Kundenbetreuung von o2.

Viele ahnen jetzt wahrscheinlich schon richtig: Es passierte nichts. Auch auf der Rechnung für den letzten Monat waren noch Kosten für die SMS aufgeführt. Es handelt sich hier zwar um kleine Beträge, denn ich schreibe nur so ca. 10 SMS im Monat, aber dennoch sind das bei 24 Monaten knapp 50 EUR. Also meldete ich mich gestern dann nochmal beim Kundenservice. Nachdem ich meine Lage erklärt hatte, entschuldigte man sich für die Unannehmlichkeiten. Ab heute habe ich nun meine 100 Frei-SMS. 10 EUR gibt’s noch mal als Entschädigung für die bereits gezahlten SMS (ohwohl’s nur 6 EUR waren…).

Meiner Meinung nach ist das der richtige Umgang mit Kunden. MSI könnte sich da ruhig noch was von abgucken :)

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Neues „Handy“: o2 xda Comet

Alle zwei Jahre wieder läuft mein Vertrag aus, und da ich inzwischen eine ziemlich lange Zeit bei o2 bin, werden die Konditionen für ein neues Handy von Mal zu Mal besser für mich. Diesmal schenkte mir o2 sogar 290 EUR (PK03).

Aber von Anfang an: Bereits Anfang des Jahres begannen meine Recherchen auf dem aktuellen Handymarkt. Meine Anforderungen standen von Anfang an fest:

  • Windows Mobile als Betriebssystem
  • Vollständige Tastatur (QWERTZ)
  • Schnelles Internet über UMTS
  • Kostenloses Internet über WLAN
  • Keine Kamera

Ich dachte eigentlich, dass diese Ansprüche nicht sehr hoch sein, sollte doch jedes Businesshandy diesen Funktionsanforderungen gerecht werden. Wie ich schnell feststellen musste war ich damit aber weit weg von der Realität.

Die erste Verwunderung trat auf, als selbst die Oberklasse-Business Handys alle über eine Kamera verfügten. Eigentlich ging ich davon aus, dass nicht nur Volkswagen ein Verbot von Kamerahandys auf der Arbeit hat. Was machen die ganzen Businessleute denn? Gleichen die ihr Handy nicht mit Outlook ab? Ganz ehrlich, auf die Kamera kann ich verzichten. Leider ging das nicht. Der aktuelle Handymarkt sieht eine solche MÖglichkeit nicht vor. Da ich aber die nächsten drei Semester wieder studiere und eher selten im Werk bin, habe ich mich diesmal dann dazu durchringen kÖnnen, ein Kamerahandy zu kaufen. Außerdem hat meine Frau mir in Aussicht gestellt, mein Handy in einem Jahr zu übernehmen. Ich kÖnne mir dann ein neues suchen. Mal schauen, wie der Markt dann aussieht.

Leider waren auch die noch übrig bleibenden Anforderungen zu hoch. Es gibt zwar einige Ankündigungen im Internet für Handys, die mich durchaus interessierten, aber leider sind die so gut wie gar nicht zu erhalten, und auch der Preis ist dann ungewiss. Drei Handys hatte ich dabei im Auge: das HTC TyTN II, das i-Mate Ultimate 9502 und das Toshiba Portégé G910. Das HTC TyTN II schien am vielversprechensten was die Verfügbarkeit anging, aber selbst das konnte man mir nicht besorgen.

So musste ich einen weiteren Kompromiss eingehen: Entweder kein UMTS (o2 xda Terra), oder keine vollständige Tastatur (o2 xda Comet). Für mich stellte sich dabei dann die Frage welches der beiden Features einfacher nachrüstbar wäre und genau das stelle ich mir bei UMTS schwerer vor als bei der vollständigen Tastatur. Ich werde mich also jetzt auf die Suche machen und entweder eine Bluetooth- oder USB-Tastatur suchen, die mit meinem Handy funktioniert. Gerade für längere Bahnfahrten ist das ideal zum beantworten von Emails (das konnte ich mit meinem bisherigen Communicator schon ganz gut testen).

So landete ich letztendlich beim xda Comet, einem sehr vielversprechenden Gerät, dass viele der Versprechen nach erstem Anschein auch hält. Seit drei Tagen habe ich es jetzt und werde mich in einem weiteren Post in den nächsten Tagen noch einer ausführlichen Beschreibung und Kritik bezüglich Windows Mobile xda Cometwidmen. Auch über UMTS werde ich noch mal schreiben. Was das Handy angeht, so sprechen die Daten für sich:

  • 624 Mhz Prozessor
  • UMTS mit HSDPA (Internet mit bis zu 3,6 Mbit)
  • 1 GB interner Speicher
  • 64 MB Arbeitsspeicher
  • 320 x 240 Pixel auf 2,7 Zoll
  • Windows Mobile 6
  • 11 Mbit WLAN
  • Videotelefonie mÖglich durch zweite Kamera
  • Eigenes Media Center mitgeliefert

Bereits jetzt kann ich aber sagen, dass der Arbeitsspeicher zu klein geraten ist. Da Windows Mobile die Eigenart hat, geÖffnete Programme im Hintergrund weiterhin geÖffnet zu lassen nachdem man sie schließt, ist der Speicher relativ schnell voll. (Diese Eigenart lässt sich durch Zusatzprogramme beheben.) Man kann ihn aber über den Task-Manager leeren. Das WLAN arbeitet gut und lässt sich leicht einrichten. Ich habe es bereits in drei verschiedenen Netzen ausprobiert ohne Probleme. Auch die Reichweite ist OK.

über die Funktionen an sich gibt’s in den nächsten Tagen einen gesonderten Artikel. Ich bin gespannt, wie mich das Handy weiter überraschen wird. Bisher bin ich sehr positiv gestimmt.

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