Videos in PowerPoint einbinden

Da ich am Wochenende einen längeren Workshop mache, bereite ich momentan einige Präsentationen vor. Auch diesmal versuchte ich erneut, ein Video in PowerPoint einzubinden und hatte das gleiche Problem wie bisher schon so oft: Der Ton ist da, aber das Bild fehlt. Bereits bei der letzten Präsentation habe ich mich mit dem Thema länger auseinandergesetzt, aber keine Lösung dafür gefunden. Diesmal wollte ich es jedoch genau wissen und so versuchte ich es noch einmal. Und was soll ich sagen: Ich habe die Lösung gefunden.

Stein des Anstoßes war ein Video im Flash-Format (FLV). Dieses wollte ich in meine Präsentation einbinden und musste es dazu natürlich umwandeln. Die Umwandlung machte ich mit dem Programm Any Video Converter. Das Programm gibt es in einer kostenlosen Variante, die ihren Zweck sehr gut erfüllt. Ich wandelte das Video dann also in die unterschiedlichsten Formate um, aber bei PowerPoint bekam ich kein Bild.

Im Internet las ich dann in einem Forum:

Versuch einfach mal, das AVI- in ein MPG-File umzubenennen. In 90% der Fälle funktioniert es bestens.

Ich konnte es gar nicht glauben dass das die Lösung sein sollte. Gesagt getan – und was soll ich sagen? Es funktioniert. Einfach ein AVI File mit mpeg Kodieren und die Dateiendung in MPG ändern und schon spielt PowerPoint das Video ohne Murren ab.

Es geht sogar noch einfacher: Ist ein Video schon MPG-codiert, dann funktioniert das ebenso einwandfrei. Zum Test lud ich hierfür eine MP4-Datei aus dem Netz. Als MP4-Datei zeigte PowerPoint kein Bild. Erst nach einer Umbenennung der Datei in MPG funktionierte alles einwandfrei.

Für mich stellt sich die Frage, wo da wieder das Problem liegt? Schaut PowerPoint evtl. nur auf die Dateiendung und entscheidet dann, ob es funktioniert? Das wäre ja irgendwie schon etwas armselig…

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c’t Magazin habe ich besser in Erinnerung

Jeden Samstagmittag läuft im Fernsehen auf hr das c’t Magazin, das Magazin zur Computerfachzeitschrift. c’t genießt insgesamt einen relativ guten Ruf auch und gerade unter Leuten vom Fach. Früher habe ich mir auch gerne mal das Magazin angesehen, dann irgendwann habe ich jedoch vergessen, dass es diese Sendung überhaupt gibt.

Nun, nach langer Zeit habe ich vor zwei Wochen zufällig reingeschaltet und mich daran erinnert. Die Sendung vom letzten Samstag habe ich dann aufgenommen und heute morgen reingeschaut. Was soll ich sagen? So ganz konform war ich mit dem nicht, was dort geboten wurde. Es ging um das Thema kostenlose Software oder Geld ausgeben? Verglichen wurden folgende Programme:

Als Gesamtpreis wird für die Programme 210 EUR genannt. Der erste Punkt, den ich auf jeden Fall kritisieren muss. Norton AntiVirus kauft c’t anscheinend für 40 EUR ein. Ohne lange Suche finde ich bei Google sofort in den ersten drei Treffern das Programm für 20,62 EUR. Weiter mit Microsoft Office. Hier wird der Preis von 70 EUR für die Home and Student Version angegeben. Amazon liefert kostenlos für 75 EUR. Zusätzlich wird verschwiegen, dass diese Version auf drei Rechnern installiert werden darf. Der Preis pro Rechner liegt damit lediglich bei knapp 25 EUR. Auch beim letzten Programm ist der Preis völlig überzogen. Mit Versand gibt’s Adobe Photoshop Elements 7 für knapp 70 EUR im Internet. Von den 210 EUR bin ich nach meiner Recherche weit entfernt, denn ich komme auf einen Gesamtpreis von knapp 117 EUR je Rechner, das ist fast die Hälfte von dem in der Sendung genannten Betrag.

Auch der Vergleich der Programme hinkt teilweise sehr. AVG und Norton AntiVirus werden gar nicht verglichen. Hier wird nur gesagt, dass beide Programm vor Viren schützen. Kann deswegen das eine das andere ersetzen? Hier möchte ich noch kein Urteil fällen, jedoch war ich etwas enttäuscht, dass hier reine Preise verglichen werden. Bei OpenOffice wagt man dann die Aussage, dass sogar alles so ähnlich aussieht wie bei Microsoft Office. Da muss ich dann wirklich widersprechen. Wer einmal mit beiden Programmen (Microsoft Office 2007 und OpenOffice) gearbeitet hat kommt sehr schnell zu dem Ergebnis, dass Office 2007 um Längen voraus ist. Das fängt beim Ribbon Interface an und nimmt bei den Funktionalitäten seinen Lauf. Die beiden Programm nebeneinander zu stellen und als ebenbürtig zu beurteilen ist schlicht falsch, auch für Anwender mit wenig Anspruch. In meinem Freundeskreis habe ich mehrere Leute, die OpenOffice aus Kostengründen genutzt haben. Nun haben einige auf Microsoft Office umgestellt und sind begeistert. Sie würden das Geld auf jeden Fall wieder ausgeben. Und mal ehrlich: Was sind 22 EUR? Zu Picasa 3 mit Gimp im Vergleich mit Photoshop Elements will ich mich nicht äußern, da ich mit Photoshop Elements noch nicht gearbeitet habe. Es wird hier jedoch ohne Probleme ein Google Produkt empfohlen, ohne dabei auf Googles Marktposition und die damit verbundenen Gefahren hinzuweisen.

Insgesamt kann ich sagen, dass der Bericht einen eher negativen Beigeschmack hinterlässt. Hier wird einiges verschwiegen und Falschinformationen verbreitet, nur um kostenfreie Programme zu bewerben. Ob das der richtige Weg für Kundenzufriedenheit ist, bleibt dahingestellt.

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Formeleditor von Microsoft Word 2007

Wer mit Word 2007 schon einmal Formeln erstellt hat, wird schnell festgestellt haben, dass der neue Formeleditor eine wirkliche Bereicherung ist. Nahezu jede denkbare Formel lässt sich einfach und wirklich intuitiv erstellen. Lediglich an einer Stelle hatte ich bisher immer wieder Probleme: Griechische Buchstaben. Der Formeleditor liefert beim Start einige grundlegende mathematische Symbole mit, aber darunter sind nicht alle griechischen Buchstaben:

Grundlegende Mathematik

Um nun nicht aufgeführte griechische Buchstaben einzufügen, habe ich immer die Sonderzeichen aufgerufen und mir die Buchstaben von dort kopiert. Ich wusste nicht – wie alle mit denen ich bisher darüber gesprochen habe – dass Grundlegende Mathematik nur eines von mehreren Möglichkeiten ist, welche Symbole in der Auswahl gezeigt werden sollen. Klappt man die Symbole auf, so ist neben grundlegende Mathematik ein kleiner Pfeil. Kommt man dann noch auf die Idee darauf zu klicken (und auf die Idee kam ich irgendwann), so sieht das folgendermaßen aus:

Auswahl

Wählt man hier dann Griechische Buchstabend aus, so hat man alle Griechischen Buchstaben zur Verfügung:

Griechische Buchstaben

Eigentlich offensichtlich, aber doch gut versteckt erleichtert diese Funktion das Arbeiten deutlich.

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Felder vor dem Drucken aktualisieren

Wer größere Arbeiten in Word schreibt (zum Beispiel Ausarbeitungen für’s Studium) wird öfter Querverweise verwenden. Bei einem Querverweis kann auf einen anderen Abschnitt in der Arbeit verwiesen werden, beispielsweise für Sätze wie “Nähere Informationen dazu sind im Abschnitt 4.5 zu finden”. Klar könnte das auch von Hand da hin geschrieben werden, nur wer weiß ob sich die Abschnittszahl vielleicht noch ändert? Mit einem Querverweis, ändern sich die Abschnittszahl automatisch. Jedenfalls in der Theorie.

In der Praxis muss dazu das Feld aktualisiert werden. Steht man nun kurz vor dem Drucken, so sollten alle Felder (so wird Text in Word genannt, der sich automatisch ändert, wie z.B. Querverweise) aktualisiert werden. Leider habe ich gestern vergeblich nach einer entsprechenden Möglichkeit in Word gesucht. Es gibt nur eine kleine Option, die dies indirekt ermöglicht: “Felder vor dem Drucken aktualisieren”.

Word Optionen

Zu dem Dialog gelangt man auf zwei verschiedene Wege. Einmal kann man über Office-Button => Word-Optionen => Anzeigen dahin kommen und zum anderen direkt über das Druckmenü => Optionen. Im unteren Bereich des Dialoges finden sich die Druckoptionen.

Falls jemand weiß, wie man alle Felder aktualisieren kann, ohne das Dokument drucken zu müssen, würde ich mich natürlich über einen Hinweis freuen.

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Multifunktionsleiste minimieren

Mit Office 2007 hat Microsoft in vielen Programmen die neue Menüleiste eingeführt, die viele Funktionen mit maximal zwei Mausklicks erreichbar macht. Auf Bildschirmen mit geringer Auflösung, wie sie bei aktuellen Netbooks verbaut sind, macht es Sinn, diese Multifunktionsleiste für das Texten auszublenden.

Auf folgenden Screenshots ist auf der linken Seite Word mit eingeblendeter Multifunktionsleiste und rechts ohne eingeblendete Multifunktionsleiste. Der Raumgewinn ist eindeutig sichtbar und es wird klar, dass das Ausblenden der Multifunktionsleiste bei kleinen Bildschirmen eindeutig Sinn macht.

Word Word ohne Ribbon

Das Ausblenden der Multifunktionsleiste kann man über das Kontextmenü der Überschriftenleiste oder Tableiste (den genauen Namen kenne ich nicht) der Multifunktionsleiste vornehmen. Ein Rechtsklick in die schmale Leiste, auf der die Begriffe Start, Einfügen, Seitenlayout, … stehen ruft folgende Optionen auf:

Kontextmenü

Mit einem Klick auf Multifunktionsleiste minimieren verschwindet diese Multifunktionsleiste. Über den gleichen Weg kann sie auch wieder dauerhaft eingeblendet werden.

Nun gibt es bei der Bearbeitung eines Dokuments Phasen, in denen man die viele Formateinstellungen macht und Phasen, in denen man lediglich Text schreibt. Es kommt also öfter der Punkt, an dem die Multifunktionsleiste ein- oder ausgeblendet werden müsste, um den Arbeitsfluss zu optimieren. Da immer ein Rechtsklick erforderlich ist, nimmt dieser Vorgang eine überschaubare jedoch nicht zu unterschätzende Zeit in Anspruch.

Hier gibt es nun den Grund für diesen Artikel: Die Multifunktionsleiste lässt sich nämlich auch anders minimieren und maximieren. Ein simpler Doppelklick auf die gerade aktive Beschriftung (z.B. auf Start, falls gerade aktiv) minimiert die Leiste. Ein weiterer Doppelklick koppelt sie wieder dauerhaft an.

Die damit gewonnene Zeit kann nun für andere Dinge genutzt werden. Außerdem führt das dazu, dass die Multifunktionsleiste eingeblendet wird, sobald mehr als zwei Aktionen mit der Leiste durchgeführt werden sollen. Der Arbeitsfluss wird durch dieses Wissen und Anwenden meiner Erfahrung nach stark beschleunigt.

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PowerPoint Fernbedienung

Da las ich letztens in einem meiner abonnierten Blogs, dass es möglich ist, ein Windows Mobile basierendes Handy als Fernbedienung für PowerPoint einzusetzen. Genutzt wird dazu eine neu mit Windows Vista eingeführte Funktion: SideShow. SideShow ermöglicht es, ein kleines Display anzuschließen, um darauf Informationen anzuzeigen. Einsatzzwecke gibt es es viele, jedoch wird diese Funktionalität bisher kaum genutzt.

Nachdem man Windows Sideshow for Windows Mobile Developer Preview auf seinem Windows Mobile Gerät installiert hat, kann man das SideShow Gadget Office PowerPoint Remote installieren.

Öffnet man dann das Programm Windows SideShow in Vista, so öffnet sich folgendes Fenster:

SideShow

Das Fenster zeigt die verknüpften SideShow Geräte an und gibt die Möglichkeit, die Gadgets auf den Geräten zu aktivieren. Da zu dem Zeitpunkt kein Gadget aktiviert ist, sieht das unter Windows Mobile dann auch so aus, wie links abgebildet. Nach der Aktivierung sieht man das rechte Bild:

SideShow no gadgets Office PowerPoint Remote

Geöffnete PräsentationenÖffnet man eine Präsentation auf dem Rechner, so zeigt SideShow das auf  dem Gerät auch an. Mit einem Klick auf den Kasten, gelangt man zu einer Liste von geöffneten Präsentationen. Die Präsentationen lassen sich mit einem Klick auswählen und starten dann im Vollbild. Auf dem Screen werden dabei dann die aktuelle Folie und die folgende Folie angezeigt (untere Screenshots). Enthält die Folie Notizen, so sind diese ebenfalls auf dem Gerät lesbar (unten rechts).

 

Folienanzeige Folienanzeige mit Notizen

Die Navigation geschieht ganz einfach: Über das Steuerkreuz kann man mit rechts / links zwischen den Folien wechseln und mit oben / unten auf dem Bildschirm scrollen um z.B. alle Notizen zu lesen. Die Kombination aus Windows Vista und Windows Mobile ist also die perfekte Kombination für eine Präsentation, bei der der Laptop beim Beamer stehen kann und der Präsentierende das nicht tun muss. Ich werde es in den nächsten Tagen mehrmals ausprobieren können. Bin gespannt, ob ich dann immer noch begeistert bin. Das einzige, was ich vermisse: Es ist nicht möglich, auf den Folien einen Button zu “klicken” oder so. Man kann also immer nur Mausklick allgemein machen. Vielleicht wird das per Touchscreen noch nachgerüstet…

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Schwiegervater und der PC – Teil 5

Nun ist einige Zeit ins Land gegangen seit ich den letzten Beitrag geschrieben habe. Es sind natürlich wieder viele interessante Dinge passiert. Einige davon möchte ich euch heute erzählen.

Wer die Geschichte nicht kennt, kann folgende Beiträge lesen. Dieser Beitrag stellt die Fortsetzung der Serie dar.

Meine Schwiegereltern wollen in der nächsten Zeit nach Amerika und sind deswegen momentan verstärkt damit beschäftigt ihre neu erworbenen elektrischen Geräte kennen zu lernen, damit sie dort einigermaßen vernünftig damit arbeiten können. Mit elektrischen Geräten meine ich ihren Laptop und ihre Digitalkamera.

Die im letzten Beitrag bestellte Digitalkamera ist inzwischen schon längere Zeit angekommen. Mein Schwiegervater hat sie aber in n ersten Monaten ungenutzt gelassen. Es war im wichtig, erst seinen alten Film aus der analogen Kamera voll zu kriegen. Das Vorgehen zeichnete sich öfter ab: Dinge (Laptop und Digitalkamera) werden angeschafft, aber dann erst einmal nicht verwendet, weil andere Sachen wichtiger sind. Bis die Digitalkamera letztendlich zum Einsatz kam, sind Monate ins Land gegangen und der Preis ist in der Zwischenzeit natürlich wieder gesunken. Seit einem Monat beschäftigt er sich nun auch mit seiner Digitalkamera. Mit der kommt er überraschenderweise relativ gut klar. Das ist sichtlich ein Lob für Panasonic DMC-FZ18.

Momentan bereiten die beiden (Schwiegervater und Schwiegermutter) ihre Amerikareise vor. Mein Schwiegervater macht sich nun Gedanken, ob die vorhandene Speicherkapazität für die Fotos ausreichen wird. Er hat zwei 2GB Speicherkarten und seinen Laptop mit 120GB Festplatte. Auf eine 2GB Speicherkarte macht die DMC-FZ18 490 Fotos in bester Qualität. Er hat Angst, dass ihm seine Speicherkapazität nicht ausreicht und so kam er letztens zu einer Nachhilfestunde mit CDs. Ich solle ihm doch zeigen, wie man mit dem Laptop CDs und DVDs brennen könnte. Er hat Angst, dass der Speicher des Laptops nicht ausreicht. Es ist für ihn ziemlich schwierig zu erfassen, wie riesig der Speicherplatz ist und wie viele Fotos er darauf speichern kann, obwohl ich das bereits mehrfach erklärt habe. Interessant dabei ist auch, dass er bisher mit Filmen gearbeitet hat, die 36 Fotos fassen konnten. Nun hat er die Möglichkeit 490 Fotos zu machen und das sogar zwei mal (auf zwei Speicherkarten) und er macht sich Gedanken darüber, dass der Platz evtl. nicht reicht. Anscheinend spiegelt das einfach die Unsicherheit wieder, die er in der digitalen Welt noch hat. Wenn ein Film voll ist, geht man ins Geschäft und kauft einen neuen. Bei einer Speicherkarte wird das schon schwieriger. Er weiß zu wenig, um eine Speicherkarte selber anschaffen zu können. Also macht er sich die Gedanken vorher. Ich konnte ihn aber beruhigen und ihm versichern, dass er weder dritte Speicherkarte, noch zweiten Akku für den PC (er hatte Angst, dass der Akku in dem Moment, wo er Fotos überspielen möchte leer sein würde), noch CDs oder DVDs benötigen werde. Der Platz würde ausreichen.

Für ihre Amerikatour war es für sie auch wichtig, den Umgang mit USB Massenspeichern zu erlernen. Sie werden dort Freunde besuchen und wollen  automatische wiedergabevielleicht Daten austauschen. Dabei wollen sie wissen, wie das funktioniert und was sie machen müssen. Also haben wir in den letzten zwei Einheiten den USB Stick etwas näher betrachtet, haben Dateien von meinem auf ihren Laptop geschoben und den USB Stick sicher entfernt. Dabei sind zwei Dinge interessant gewesen. Das erste: Schließt man einen USB Stick an einen PC an, dann kommt die Automatische Wiedergabe (Screenshot links). Je nach gespeicherten Datentypen bietet dieses Fenster verschiedene Optionen. Da sich alle Programme in dieses Menü integrieren, kann es vorkommen, dass gleiche Aktionen mehrmals aufgeführt sind – halt für die unterschiedlichen Programme. So sieht man im Screenshot zwei mal die Option Bilder anzeigen. Einmal mit Windows und einmal mit Windows Live Fotogalerie. Für meine Schwiegereltern war das verwirrend. Wieso kann man Bilder doppelt anzeigen. Ist doch egal mit welchem Programm, Hauptsache die Bilder werden angezeigt. Es müsste eigentlich eine Möglichkeit geben, die Einträge aus diesem Autostartmenü zu entfernen um es älteren Personen möglichst einfach zu machen.

Nachdem ich ihnen also erklärt hatte, dass sie um Dateien hin und her zu kopieren einfach den USB Stick als Ordner öffnen mussten, konnten sie damit erst einmal leben. Schwierig wurde es dann, als es darum ging für das (meiner Meinung nach am einfachsten zu erlernende) Drag’n’Drop zwei Fenster nebeneinander zu bekommen. Der folgende Screenshot (klicken zum vergrößern) verdeutlicht dies:

Exploreransichten

Die Frage, die sich meine Schwiegereltern stellten: Woran erkenne ich denn nun, welches Fenster zum USB Stick gehört, und welches zum PC? Der einzige wirklich verlässliche Hinweis ist ganz klein und steht in der Adressleiste des Explorerfensters. Die Fenster sehen sonst identisch aus. Hier wäre es vielleicht interessant, einen USB Massenspeicher nicht mit dem Symbol einer ganz normalen Festplatte unten links im Fenster zu kennzeichnen, sondern deutlicher hervorzuheben, dass es sich um einen USB Stick handelt, bzw. um einen per USB angeschlossenen Massenspeicher.

Das in Teil 4 installierte Skype wurde in der Zwischenzeit so gut wie gar nicht verwendet, weil dafür so ziemlich alle Vorkenntnisse fehlen. Bis gestern dachte er sogar, dass mit Skype die Webcam gemeint sei, die er per USB an seinen Laptop anschließen muss, um per Video zu telefonieren. Sie haben gestern von sich aus gesagt, dass Skype noch schwer ist und sie das erst mal lassen wollen. Schön, langsam lernen sie sich selbst einzuschätzen.

Bisher haben wir zwar noch nicht viel mit Textverarbeitung gemacht, aber ich merke bereits jetzt immer wieder, dass OpenOffice für Anfänger überhaupt nicht geeignet ist. Der Writer von OpenOffice wurde eingesetzt, um Anleitungen zu schreiben und diese mit Screenshots zu versehen. Das Einfügen von Bildern und das Skalieren (Größe verändern) derselbigen entspricht aber einfach so überhaupt nicht den Erwartungen eines Anfängers. Fügt man ein Bild ein, so ist es erst mal als Block definiert. Der Text fließt drum herum. Ein Anfänger erwartet jedoch, dass sich ein Bild wie Text verhält. Außerdem erwartet ein Anfänger, dass beim Skalieren des Bildes die Seitenverhältnisse erhalten bleiben. Auch das ist nicht der Fall, wenn man nicht eine Zusatztaste auf der Tastatur drückt. Alles in allem ist der Einstieg auf jeden Fall sehr verwirrend, sodass ich bereits jetzt überlege, meinen Schwiegereltern zum Kauf von Microsoft Office zu raten.

Für heute war das erst mal wieder eine ganze Menge. Ich merke immer wieder, wie lange es noch dauern wird, bis meine Schwiegereltern ihren PC ohne fremde Hilfe verwenden können. Für mich, der ich mit diesem Gerät aufgewachsen bin, ist das sicherlich eine heilsame Erfahrung, da ich bisher immer davon ausging, dass PCs sehr einfach zu handhaben sind…

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Office holt jeden ein

Soviel auch über Microsoft Office in der Vergangenheit gemeckert wurde, so viel wird es momentan gelobt. Die meisten Nutzer (alle in meiner Umgebung), die ein aktuelles Windows Office (Office 2007) verwenden, sind durchaus sehr positiv davor angetan. Je länger man mit Office 2007 arbeitet, desto weniger möchte man es missen. Wer noch nie mit Office 2007 gearbeitet hat, sollte sich die Kurzvideos von Georg Binder anschauen.

Das ist soweit nichts neues, denn Office ist ja nun schon länger auf dem Markt. Jedoch erlebe ich gerade im Bekanntenkreis, dass Leute, die sonst immer gegen die Bürosoftware von Microsoft waren, diese nun für den Privatgebrauch doch selber anschaffen. Das liegt nicht daran, dass man ohne Office zwecks Kompatibilität nicht leben kann, denn Alternativen (teilweise sogar kostenlose) gibt es genug. Es liegt eher daran, dass die Leute erkennen, wie stark das aktuelle Office die Arbeit beschleunigt und wie viele Möglichkeiten es bietet.

Eine Mail, die ich gerade von meinem Bruder erhielt brachte mich dazu, nun darüber zu schreiben. Ich habe ihn gefragt, ob er sein Office, was er nun auf der Arbeit kennenlernt nicht langsam zu Hause vermisst. Seine Antwort:

Ja langsam fehlt zu Hause eine Menge, wird auf meinen PC alles kommen.

Inkl. Office – wahrscheinlich – denn es ist einfach nicht zu übertreffen, das ist der Wahnsinn.

Ich finde es toll, dass das neue Office die Nutzer doch wieder überzeugen kann. Das Dumme an der ganzen Sache: Die Produktivitätssteigerung, die man durch Office 2007 erleben kann, wird man nur feststellen, wenn man Office 2007 nutzt. Und dazu können sich viele (unter anderem wg. des hohen Preises) nicht durchringen.

Und nein, ich bekomme kein Geld für die Werbung, die ich immer wieder für das Office Paket mache. Diese Beiträge sind also aus eigener Überzeugung entstanden :)

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Die Entwicklung von Office 2007

Habe wieder mal einen Artikel gelesen, den ich sehr interessant fand. Tobbi verweist in Die Geschichte des Ribbon  in Office 2007 auf ein Video. Das Video handelt von einem Vortrag, den Jensen Harris auf der diesjährigen MIX gehalten hat. Ich schaue ihn mir gerade an und muss sagen, dass er teilweise sehr interessant ist. Wer Zeit hat, dem sei dieses Video empfohlen.

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Xobni – Outlook aufwerten

Ein auf den ersten Blick sehr ungewÖhnlicher Name, der aber so viel über das Plugin aussagt. Xobni ist Inbox nur Rückwärts geschrieben. Schon diese Idee ist sehr genial, wie auch das ganze Tool. Aber im einzelnen:

Der Lifehacker-Blog hat mich auf Xobni aufmerksam gemacht. Da Xobni noch in der Beta-Phase ist, basiert die Software noch auf dem Einladungsprinzip. Also habe ich mich bei Google auf die Suche nach Einladungen für Xobni gemacht. Leider fand ich nirgends was. In den Kommentaren eines Blogs habe ich eine Bitte hinterlassen, mir doch eine Einladung zuzusenden. Das war gestern. Heute bin ich Nutzer von Xobni. Die Einladung kam sogar von einer @xobni.com Adresse. Wie cool. Aber zum eigentlichen Programm:

Xobni ist eine Leiste, die sich in Outlook integriert und wertvolle Zusatzinformationen bietet. Hier ein Screenshot meines Outlook:

Outlook

Diese farblich nicht ganz passende Leiste ist Xobni. Xobni ist eigentlich immer sichtbar. Ist man in der Kategorie Emails, so zeigt Xobni wertvolle Informationen zur Person an, deren Email man gerade liest. Wechselt man dann zu Kontakten, Kalender oder Aufgaben, so zeigt Xobni die letzte gelesene Mail an. Sehr gut durchdacht. Auf die angezeigte Zusatzinformationen mÖchte ich nun etwas mehr eingehen.

Im oberen Teil finden sich Informationen zur Person: Das ist Edwin. Edwin ist mein Schwager und das Bild ist ihm sicherlich peinlich. Aber so wird er bei mir im Outlook angezeigt. Ich bekomme im ersten Abschnitt also InformatioEdwin2nen über die Anzahl der gesendeten Mails, sowie die Uhrzeiten, zu denen sie gesendet wurden. Außerdem wird anhand der Anzahl der Emails auch ein Rang festgelegt, wie häufig ich mit Edwin kommuniziere. Er hat nur Platz 68. Direkt darunter finden sich zwei bis drei Links. Zum einen wird direkt die Telefonnummer angezeigt (im Bild unkenntlich gemacht). Diese bezieht das Programm entweder aus den Kontaktinformationen, oder aber aus der Email (sehr gut und relativ zuverlässig). Falls keine Telefonnummer verfügbar ist, dann ist hier ein Link mit dem man die Telefonnummer hinzufügen kann. Darunter finden sich zwei Links um eine Mail an Edwin zu schreiben und einen Termin mit Edwin zu vereinbaren. Für einen Termin erstellt das Tool dann eine vorgefertigte Mail mit folgendem Inhalt (in meinem Fall):

Hi Edwin,

Here is my availability for the next few days. (All times are Mitteleuropäische Zeit, GMT+01:00.)

Sa 12 Januar, now to 18:30
So 13 Januar, 09:00 to 13:00, 16:00 +
Mo 14 Januar, all day
Di 15 Januar, 09:00 to 18:30
Mi 16 Januar, all day
Do 17 Januar, all day
Fr 18 Januar, 09:00 to 19:00

Best,

Thomas

Natürlich noch auf englisch, da nur in englisch verfügbar. Es zeigt jedoch schon das Potential. Für die Angaben nutzt das Tool meinen Kalender. Ich habe also für eine Woche alle freien Zeiten (habe meine Arbeitszeiten nicht eingetragen) bei mir aufgelistet und kann diese dann für einen Termin verschicken. Sehr genial.

Im nächsten Abschnitt geht es um Personen, mit denen ich Kontakt hatte Personen und bei denen Edwin auch mit im Verteiler war. Es ist also davon auszugehen, dass diese Personen etwas mit Edwin und mit mir zu tun haben. Hier ist es mÖglich jede einzelne der Personen anzuklicken und dann zum Profil dieser Personen zu kommen. Außerdem kann ich auf die Lupe rechts oben im Bild klicken, um zu nach einer bestimmten Person in der Liste zu suchen. So ein bisschen vergleichbar mit “Wer kennt wen?”. Der Kasten lässt sich mit Klick auf die überschrift so vergrÖßern, dass er die ganze Sidebar einnimmt.

Im dritten Kasten geht es dann um die Nachrichten, die ichnachrichten mir mit Edwin geschrieben habe. Diese sind gruppiert nach dem Betreff. Auch hier kann man natürlich wieder nach Nachrichten suchen über die Lupe am oberen Rand oder den Kasten auf die ganze Sidebar vergrÖßern. Zusätzlich kann ich einzelne überschriften anklicken und erhalte dann eine Auflistung der dazugehÖrigen Mails mit Textauszug. Der Textauszug ist in seiner Länge anhand eines Reglers skalierbar.

Im lDateienetzten Container geht es um die Dateien, die Edwin mir oder ich ihm geschickt habe. Natürlich gilt auch hier wieder das, was für die letzten beiden Container galt: Auf Sidebar vergrÖßerbar und durchsuchbar. Zusätzlich kann man die Dateien hier anklicken und direkt Öffnen. Auch sehr genial.

Xobni bietet zusätzlich auch eine Analyse über das Emailverhalten in einem bestimmten Zeitraum. Dieses Modul ist noch ein bisschen Buggy, weil der Zeitraum irgendwie bei mir nicht akzeptiert wurde und er deswegen immer nur den Standardzeitraum nimmt. Hier aber ein Screenshot des Analysetools:

MailTraffic 2007

Man sieht hier mein Mailaufkommen über die Monate Juni bis Dezember 2007. Blau ist das was reingeht an Mails und Grün sind die Mails, die ich verschickt habe. SchÖne kleine Spielerei. :)

Zum Abschluss gibt’s noch das Werbevideo von Xobni:

Das Tool kann man sich einfach so herunterladen, lediglich für Xobni Inside muss man eingeladen werden. Download: http://download.xobni.com/r2588/XobniSetup.exe Fünf Einladungen für Xobni Inside habe ich bekommen. Wer also Xobni Inside nutzen mÖchte, schickt mir einfach eine Email und die ersten fünf bekommen von mir eine Einladung. Ich werde einen Kommentar schreiben sobald die fünf Einladungen vergeben sind.

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