My Movies auf dem Home Server und Media Center Extender

Nachdem ich mir nun einen Home Server angeschafft habe, habe ich auf die Filmverwaltung My Movies auf dem Home Server installiert. Dafür gibt es extra eine Home Server Version, die auch nahezu komplett über die Home Server Konsole gesteuert werden kann. Die Einrichtung und die Inbetriebnahme funktionierten einwandfrei und das Programm kann sich auch auf dem Home Server wirklich sehen lassen.

Als ich gestern Abend dann mit meiner Frau einen Film schauen wollte, bekam ich von meinem Media Center Extender im Wohnzimmer lediglich eine Fehlermeldung:

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Datei Verbindung fehlgeschlagen

My Movies konnte sich nicht mit dem Datei Speicher auf dem Server verbinden. Bitte das Collection Management Programm öffnen, um das Problem zu korrigieren.

Nachdem ich einiges ausprobiert habe, verstand ich dann das Problem: Der Media Center Extender legt einen eigenen Benutzer auf dem Windows Media Center Hauptrechner an (leider ist dies noch nicht der Home Server) und meldet sich dann auch mit diesem beim Home Server. Der jedoch kennt nur meinen PC als Benutzer. Nach weiterer Suche fand sich dann im My Movies Forum die Problemlösung: My Movies speichert auf “D:\My Movies\FileStorage” einige Dateien und genau diese sind in der Fehlermeldung mit dem “Datei Speicher” gemeint. Dieser Ordner ist von My Movies standardmäßig im Netzwerk freigegeben, jedoch nur für Windows Home Server Users. Durch das Hinzufügen dreier weiterer User für die Freigabe kann auch der Media Center Extender wieder darauf zugreifen und die Filme anzeigen. Mit Vollzugriff müssen folgende Nutzer hinzugefügt werden: Jeder, Benutzer, Windows Media Center. Leider führt die ursprüngliche Fehlermeldung von My Movies absolut ins Leere, denn das Collection Management Programm kann das Problem nicht lösen.

Ich wollte mit diesem Beitrag eine Erinnerung für mich hinterlassen und die Google Suche nach der Fehlermeldung ermöglichen, falls noch jemand vor dem gleichen Problem steht.

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Open Source DVD bringt dem Durchschnitt nichts

Ich muss mal wieder einen Mecker-Artikel schreiben. Über den Artikel Open Source verbessert Windows 7 von Thomas Lutz kam ich auf den Artikel von PC Welt, der unter der gleichen Überschrift angepriesen wurde. Ich würde sagen, dass mal wieder Leute schreiben, die den Durchschnittsanwender und auch das neue Windows schlecht kennen.

Insgesamt werden viele Open Source Anwendungen genannt, die mehr oder weniger bekannt sind. Den Beginn macht die Kategorie Datenschutz. Gleich das erste Programm ist für die Verschlüsselung gedacht: Ganz ehrlich: Welcher Durchschnittsanwender verwendet zu Hause eine Verschlüsselung? Es gibt Gründe, warum Microsoft das nicht in jeder Windows 7 Version anbietet. Der Heimanwender merkt die Verschlüsselung doch nur darin, dass sein PC für alle Dinge länger braucht.

In Teil 2 geht es dann um System Tools. Ich glaube nicht, dass der Durchschnitt mehr braucht als eine einfache Zip-Komprimierung. Unter dem Stichpunkt brennen wird sogar suggeriert, dass Windows keine ISO Images brennen könnte. Seit Windows 7 ist das aber sehr einfach von Haus aus möglich. Und mehr als Brennen möchte der Durchschnittsnutzer mit ISO-Images ja dann doch nicht, oder?

Unter der Sektion Video & Co bearbeiten meint der Autor, dass der Windows Media Player “nur” gängige Formate abspielt. Ganz ehrlich: Der Durchschnitt braucht nicht mehr als die gängigen Formate. Obwohl ich relativ viele Videos schaue, reicht für mich der Media Player vollkommen aus. Dazu kommt, dass kein externes Programm so gut in das System integriert ist, wie der Media Player. Nutzt man ihn, so kann man alle Multimediainhalte in gleicher Form über das Media Center und Media Center Extender im ganzen Haus verteilen. Wie macht ich das, wenn ich den im Artikel empfohlenen VLC nutze? Ganz einfach: Gar nicht. VLC kann sehr viel und er war mehr als ein Jahr mein Standardvideoplayer, aber er ist absolut nicht ins System integriert. Ein Beispiel: Wenn ich mir ein Video am Rechner anschaue und dann ins Wohnzimmer wechsel kann ich das Video ohne Spulen nicht exakt an der Stelle fortsetzen, wie das beim Media Center der Fall ist. Das nenne ich eine vernünftige Integration ins Gesamtsystem. Beim VLC wird man so etwas vergeblich suchen. Auch das Streamen in andere Räume oder übers Internet ist eher Fehlanzeige. Für den Durchschnitt empfiehlt es sich hier doch eher den Windows Media Player zu nutzen…

Dann geht es um das Mailen und Surfen. Auch hier frage ich mich welcher Durchschnittsbenutzer mit dem Begriff FTP überhaupt etwas anfangen kann, geschweige dass er Webspace hat, wo er etwas mit dem FTP Programm hochladen könnte.

Insgesamt sind viele Dinge in dem Artikel absolut überflüssig und bringen den Benutzer dazu, noch mehr Programme zu installieren, die er dann noch weniger braucht, die aber den Rechner noch langsamer machen. Ob das eine Verbesserung für Windows ist, lass ich mal offen. Meiner Meinung nach sollte man sich gut überlegen, ob man Ersatz für bestimmte Programme braucht oder ob es die Systemtools auch tun. Der Durchschnittsbenutzer ist durch diese DVD wohl eher dazu verleitet viel zu viele der 400 Programme zu installieren und viel zu wenig davon wirklich zu benutzen.

Nicht falsch verstehen: Ich habe absolut nichts gegen Open Source, aber man sollte sich gut überlegen, ob das der Anwender auch wirklich braucht. Ein Artikel darüber ist dann gut, wenn der Nutzer im Mittelpunkt steht und nicht die Software.

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Anti-Malware Lösung für umsonst von Microsoft

Microsoft hat vor wenigen Jahren mit Windows Live OneCare den ersten eigenen Virenscanner für den Homebereich im erschwinglichen Preissegment auf den Markt gebracht. Doch Windows Live OneCare hielt anscheinend besonders am Anfang nicht das, was es eigentlich versprach. In den Medien wurde es zumindest oft nicht positiv dargestellt, obwohl die Idee dahinter eigentlich gut war. Auch ich selber habe Windows Live OneCare bis zur Einführung von Windows 7 genutzt (unter Windows 7 ist das Programm nicht lauffähig).

Im Sommer diesen Jahres wurde dann bekannt, dass Microsoft Windows Live OneCare einstellen wird und dafür ein kostenloses Anti-Malware Produkt auf den Markt bringt: Microsoft Security Essentials. In einer Betaphase hatte ich dieses Produkt bereits auf meinem Rechner und habe nichts davon gemerkt – und genau so stelle ich mir ein Programm vor: Es soll sich dezent im Hintergrund halten und nur aktiv werden, wenn es eine Entscheidung des Benutzers erfordert.

Die verschiedensten Seite berichten momentan über die Einführung von Microsoft Security Essentials, deswegen möchte ich eigentlich eigentlich gar nicht mehr allzu viele Worte darüber verlieren, dafür aber Artikel listen, die es sich zu lesen lohnt.

Damit seid ihr ausreichend informiert und könnt euch die Software auch installieren. Da ich für meine Kunden momentan Norton AntiVirus 2010 teste, habe ich Microsoft Security Essentials nicht installiert, freue mich aber über Rückmeldungen von euch.

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PeaZip: Freeware für RAR-Dateien

Die meisten Leute wissen es nicht, oder es ist ihnen egal: WinRAR ist keine Freeware. Das Programm kann zwar einige Tage getestet werden, sollte aber danach gekauft werden – auch wenn es weiterläuft, als wäre nix gewesen. Ich versuche mich soweit möglich an solche Vorgaben zu halten und habe mich nun endlich aufgerafft und eine Alternative für WinRAR gesucht. Hauptsächlich ging es mir dabei darum, dass ich RAR-Dateien entpacken kann. Dabei habe ich das Programm PeaZip kennengelernt. Für alle, die ebenfalls so ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsgefühl haben, möchte ich das Programm hier kurz vorstellen.

PeaZip integriert sich ins Kontextmenü, wie ich es  auch von WinRAR bereits kannte.Kontextmenü Es bietet ebenfalls die beiden Einträge “Hier extrahieren” und “Extrahieren nach…”, die ich beide sehr nützlich finde. Schade war, dass dabei das Statusfenster per Voreinstellung von Hand geschlossen werden muss. In den Optionen bietet das Programm aber die Möglichkeit, dieses Verhalten zu ändern – eine der Einstellungen, die auf jeden Fall geändert werden mussten. In den Optionen kann auch die Sprache auf Deutsch gestellt werden.

Die Geschwindigkeit kann leider nicht ganz mit WinRAR mithalten. Dafür, dass man jedoch nichts bezahlt, bin ich mit dem Programm aber überaus zufrieden. Die Oberfläche bringt nichts neues. Auch hier erinnert sie mich doch irgendwie stark an WinRAR:

PeaZip

Schön: Beim Erstellen eines neuen Archivs müssen nicht alle Einstellungen zu Beginn getätigt werden. Es können in Ruhe alle Dateien hinzugefügt und dann aus den Optionen die gewünschten Merkmale ausgewählt werden:

Optionen

Meiner Meinung nach ein super Programm dass die Shareware WinRAR gut ersetzen kann. PeaZip läuft inzwischen auf allen meinen Rechnern. Auch mit der Windows 7 Beta hat das Programm keine Probleme.

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c’t Magazin habe ich besser in Erinnerung

Jeden Samstagmittag läuft im Fernsehen auf hr das c’t Magazin, das Magazin zur Computerfachzeitschrift. c’t genießt insgesamt einen relativ guten Ruf auch und gerade unter Leuten vom Fach. Früher habe ich mir auch gerne mal das Magazin angesehen, dann irgendwann habe ich jedoch vergessen, dass es diese Sendung überhaupt gibt.

Nun, nach langer Zeit habe ich vor zwei Wochen zufällig reingeschaltet und mich daran erinnert. Die Sendung vom letzten Samstag habe ich dann aufgenommen und heute morgen reingeschaut. Was soll ich sagen? So ganz konform war ich mit dem nicht, was dort geboten wurde. Es ging um das Thema kostenlose Software oder Geld ausgeben? Verglichen wurden folgende Programme:

Als Gesamtpreis wird für die Programme 210 EUR genannt. Der erste Punkt, den ich auf jeden Fall kritisieren muss. Norton AntiVirus kauft c’t anscheinend für 40 EUR ein. Ohne lange Suche finde ich bei Google sofort in den ersten drei Treffern das Programm für 20,62 EUR. Weiter mit Microsoft Office. Hier wird der Preis von 70 EUR für die Home and Student Version angegeben. Amazon liefert kostenlos für 75 EUR. Zusätzlich wird verschwiegen, dass diese Version auf drei Rechnern installiert werden darf. Der Preis pro Rechner liegt damit lediglich bei knapp 25 EUR. Auch beim letzten Programm ist der Preis völlig überzogen. Mit Versand gibt’s Adobe Photoshop Elements 7 für knapp 70 EUR im Internet. Von den 210 EUR bin ich nach meiner Recherche weit entfernt, denn ich komme auf einen Gesamtpreis von knapp 117 EUR je Rechner, das ist fast die Hälfte von dem in der Sendung genannten Betrag.

Auch der Vergleich der Programme hinkt teilweise sehr. AVG und Norton AntiVirus werden gar nicht verglichen. Hier wird nur gesagt, dass beide Programm vor Viren schützen. Kann deswegen das eine das andere ersetzen? Hier möchte ich noch kein Urteil fällen, jedoch war ich etwas enttäuscht, dass hier reine Preise verglichen werden. Bei OpenOffice wagt man dann die Aussage, dass sogar alles so ähnlich aussieht wie bei Microsoft Office. Da muss ich dann wirklich widersprechen. Wer einmal mit beiden Programmen (Microsoft Office 2007 und OpenOffice) gearbeitet hat kommt sehr schnell zu dem Ergebnis, dass Office 2007 um Längen voraus ist. Das fängt beim Ribbon Interface an und nimmt bei den Funktionalitäten seinen Lauf. Die beiden Programm nebeneinander zu stellen und als ebenbürtig zu beurteilen ist schlicht falsch, auch für Anwender mit wenig Anspruch. In meinem Freundeskreis habe ich mehrere Leute, die OpenOffice aus Kostengründen genutzt haben. Nun haben einige auf Microsoft Office umgestellt und sind begeistert. Sie würden das Geld auf jeden Fall wieder ausgeben. Und mal ehrlich: Was sind 22 EUR? Zu Picasa 3 mit Gimp im Vergleich mit Photoshop Elements will ich mich nicht äußern, da ich mit Photoshop Elements noch nicht gearbeitet habe. Es wird hier jedoch ohne Probleme ein Google Produkt empfohlen, ohne dabei auf Googles Marktposition und die damit verbundenen Gefahren hinzuweisen.

Insgesamt kann ich sagen, dass der Bericht einen eher negativen Beigeschmack hinterlässt. Hier wird einiges verschwiegen und Falschinformationen verbreitet, nur um kostenfreie Programme zu bewerben. Ob das der richtige Weg für Kundenzufriedenheit ist, bleibt dahingestellt.

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Neu bei Microsoft: Windows Live Sync

Windows Live Sync ist ein neuer Dienst aus dem Hause Microsoft, der zur Live Suite gehört. Mit der Installation der Windows Live Fotogalerie wird er mit installiert und steht danach zur Verfügung.SyncSymbol Völlig unscheinbar klinkt er sich in die Taskleiste ein und verrät auch bei einem Rechtsklick eher wenig über seine Aufgabe.

Der Name lässt aber bereits darauf schließen, dass dieses Programm etwas mit der Synchronisation zu tun hat. Die Idee dahinter ist einfach und sehr sinnvoll: Wenn sich ein Benutzer auf mehreren Computern mit seinem Account in die Windows Live Fotogalerie einloggt, ist davon auszugehen, dass er der Besitzer der Geräte ist. Folglich ist es für ihn interessant, dass seine Fotos auf beiden Geräten zur Verfügung stehen. Windows Live Sync soll genau das im Hintergrund tun: Ausgewählte Ordner sollen damit auf einfachste Art und Weise auf mehreren Rechnern synchron gehalten werden.

Die Beschränkung des Dienstes erfolgt dabei nicht über die Datenmenge, sondern über die Anzahl der Dateien und Ordner. Das kostenlose Angebot (noch gibt es keine kostenpflichtige Variante) gilt für 20000 Dateien in 20 Ordnern. Zur Aktivierung der Funktion genügt ein Klick auf Sync, danach legt das Programm los.

Schritt1

Um Ordner von der Synchronisation auszuschließen oder einzubeziehen wird die Windows Live Sync Webseite besucht. Dort kann übersichtlich konfiguriert werden, welche Ordner synchronisiert werden sollen. Dass die Datenmenge keine Rolle spielt, zeigt auch die Tatsache, dass der Ordner Videos Standardmäßig in die Synchronisation einbezogen wird. Bei mir sind da über 40GB an Daten drin.

Der Dienst wertet die Windows Live Fotogalerie weiter auf. Es wundert mich allerdings, dass Microsoft neben Live Mesh (mein Artikel über Live Mesh) nun noch einen weiteren Synchronisationsdienst ins Leben gerufen hat. Haben hier zwei Teams nebeneinander eine ähnliche Funktion entwickelt?

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Neue Beta von Live Fotogalerie 2009

Über die erste Beta der Windows Live Fotogalerie habe ich bereits berichtet. Nun wurde eine neue Beta der Live Fotogalerie herausgebracht. Auf den ersten Blick konnte ich kaum Veränderungen erkennen. Doch die stecken im Detail.

Besonders viele Verbesserungen wurden im Zusammenspiel mit der Onlineplattform gemacht. Hier lassen sich nun nicht nur Fotos hochladen, sondern zusätzlich in Gruppenalben und Ereignisalben sortieren. Außerdem spielen die Live Programme untereinander besser zusammen. So kann aus der Live Fotogalerie direkt auf Erstellen => Blogbeitrag geklickt werden und das Foto wird in einem neuen Beitrag in dem Windows Live Writer eingefügt.

Aber auch in der Fotobearbeitung wurde wieder ein kleines, aber immer wichtiger werdendes Detail hinzugefügt. Es findet sich unter der Gruppe “Detail anpassen” und wurde “Geräusche mindern” genannt.

Detail anpassen

Dieses Detail wird deswegen immer wichtiger, weil die Bilder ein immer größeres sogenanntes Bildrauschen aufweisen. Bildrauschen kann durch zwei verschiedene Gründe bedingt sein: Zum einen kann es daran liegen, dass ein schlechter Sensor verbaut ist. Schlechte Sensoren werden leider in heutigen Kameras immer häufiger verbaut, da bei immer kleinerer Bauweise immer mehr Megapixel erreicht werden wollen. Dafür werden immer kleinere Sensoren notwendig, die gerade im günstigen Preissegment ein sehr starkes Bildrauschen erzeugen. Bildrauschen entsteht auch, wenn Kameras immer höhere ISO Werte zulassen und damit Fotos auch bei geringem Licht ohne Blitz ermöglichen. Leider sind sich die wenigsten Nutzer bewusst, was für Auswirkungen hohe ISO-Werte (meist noch in Verbindung mit schlechten Sensoren) für ihr Bild haben. Viele heutige Digitalbilder sind daher leider stark verrauscht.

Bei mir entsteht Bildrauschen dadurch, dass ich versuche auch bei geringem Licht ohne Blitz zu arbeiten. Bilder mit Blitz sehen für mich immer unnatürlich aus und fangen die Stimmung nicht richtig ein. Meine Kamera kann bis ISO 1600 hoch geschraubt werden. Vom Bild ist dann allerdings nicht mehr viel übrig. Deswegen habe ich sie auf maximal ISO 400 begrenzt. Auch damit entsteht aber schon ein Bildrauschen, welches besonders bei Vergrößerung sichtbar wird:

Kegel unverbessert

Wenn man genau hinschaut ist zu sehen, wie die Kegel ein Muster aufweisen, das sogenannte Bildrauschen. Nun habe ich auf diesen Bildausschnitt mal die Option Geräusche mindern angewandt. Dies führt zu folgendem Ergebnis:

Kegel verbessert

Beim Vergleich der Bilder hat das Bildrauschen nach Anwendung der neuen Funktion stark abgenommen. Das ist auf den ersten Blick erfreulich, auf den zweiten Blick fällt aber auf, dass nicht nur das Bildrauschen, sondern auch die Bildschärfe abgenommen hat. Besonders bei Bildern die viele Details enthalten ist also von der Anwendung dieser Funktion dringend abzuraten. Sie eignet sich insbesondere dann, wenn ein kleines Detail groß aufgenommen wurde, oder wenn das Bild sehr viele gleichfarbige große Flächen hat. Dann ist diese Funktion sehr gut zu gebrauchen und macht das Bild wirklich schöner. Da der gezeigte Abschnitt stark vergrößert ist, kann das Gesamtbild immer noch genug Schärfe aufweisen:

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Insgesamt ist die Funktion als durchaus angebracht und macht in vielen Fällen wirklich Sinn und schönere Fotos. Wer die Windows Live Fotogalerie bis heute noch nicht ausprobiert hat, der sollte sich die aktuelle Beta Version unbedingt näher anschauen.

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ACPI Treiber für Vista auf dem eeePC

In meinem momentan viel besuchten Artikel Vista auf den eeePC 1000H bringen hat Roland einen Kommentar hinterlassen. Es gibt wie zu erwarten jemanden, der das ACPI Problem gefixt hat. Das habe ich soeben ausprobiert.

Nachdem die beiden Dateien in das Verzeichnis kopiert waren, funktionieren nun alle Funktionstasten, darunter auch die Soundsteuerung, die mit dem ACPI Treiber für XP wegen der Soundumstellung bei Vista eben nicht funktioniert hat. Auch die Fehlermeldungen, die bei einem Neustart verursacht durch den ACPI Treiber erschienen gehören damit der Vergangenheit an.

Für jeden, der Vista auf dem eeePC laufen lässt ist dieser Fix ein muss: Download ACPI Fix.

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Mein erstes Programm: WiiConnect

Heute habe ich mein erstes Programm veröffentlicht: WiiConnect. Das Programm ist so etwas wie ein Makro um das Verbinden von Wii Controller und PC zu beschleunigen. Es kommt mit einer grafischen Oberfläche:

WiiConnect

Genaue Infos über den Sinn und Zweck von WiiConnect könnt ihr der Downloadseite entnehmen.

WiiConnect ist auch der Grund, warum hier eine Stille war. Weil ich es schnell fertigstellen wollte, habe ich in den letzten Tagen jede freie Minute damit verbracht. Und da die letzten Tage sowieso voll waren… Naja, ihr wisst was ich sagen will :)

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Windows Live Fotogalerie – 2009 Beta

Gestern wurden Links für die Betaversionen der Windows Live 2009 Reihe bekannt. In Folge dessen hat Microsoft den Download offiziell gemacht und so kann die Betaversionen heruntergeladen werden. Da ich wirklich begeistern von einigen Produkten der Windows Live Reihe bin, habe ich das natürlich getan. Auf mein Lieblingsprodukt, die Windows Live Fotogalerie, möchte ich in diesem Beitrag näher eingehen und euch die Neuerungen zeigen.

Schon beim Start präsentiert sich die Windows Live Fotogalerie in neuen angenehmeren Farben und leicht verändertem Layout. Die Fotos haben nun alle einen leichten Schatten bekommen, was die Darstellung wesentlich angenehmer macht. Außerdem scrollen sie jetzt nicht mehr hart, sondern smooth.

Bildfenster

In neuem Gewandt erscheint auch die Leiste am oberen Bildschirmrand. Sie ist schmaler geworden, und gibt so mehr Platz für die eigentlichen Fotos frei. Außerdem ist die Farbgebung nicht mehr ganz so auffällig wie bisher. Eventuell ist sie auch schon ein Vorgeschmack auf die Farben in Windows 7, der Nachfolgeversion von Vista?

Menüleiste

Die Übersicht ist wesentlich besser gestaltet. Neue Funktionen sind hier nur im Detail enthalten. Z.B. kann man nun die Fotos in der Übersicht filtern nach Bewertung (siehe erster Screenshot). Außerdem lässt sich für die Sortierung nun “Automatisch anordnen” auswählen. Bisher konnte man lediglich nach Name, Aufnahmedatum und ähnlichem sortieren. Was die Funktion “Automatisch anordnen” nun genau macht, konnte ich bisher nicht herausfinden.

Wird ein Bild zum zum Bearbeiten und Anschauen geöffnet, zeigen sich einige Änderungen. Das Bild wird auch hier mit einem leichten Schatten angezeigt. Unter dem Reiter Info kann man nun nicht nur Beschriftungen vergeben, sondern Personenbeschriftungen hinzufügen.

Personenbeschriftungen sind ein neues Keyfeature von Windows Live Fotogalerie. Jedes Foto wird analysiert und nach Gesichtern durchsucht. Dieser Vorgang wird immer dann ausgeführt, wenn Windows Live Fotogalerie gestartet ist und noch nicht alle Fotos identifiziert sind. In der Statusleiste wird währenddessen der Text “Noch xxx Updates” angezeigt (bei mir aktuell noch 7822). Wurden Gesichter gefunden, so werden die Personen als gefunden angezeigt. Man kann diese dann identifizieren. Auf dem Bild werden sie beim überfahren mit der Maus herausgehoben:

Personen

Wie weit diese Funktion wirklich geht ist mir noch unklar, weil ich damit noch nicht viel gemacht habe. Evtl. führt das ja dazu, dass die Personen automatisch identifiziert und getaggt werden? Ebenfalls spannend ist, inwieweit dieses Personentagging mit dem Adressbuch verknüpft wird. Es ergeben sich auf jeden Fall viele interessante mögliche Anwendungsszenarien. Hat Windows Live Fotogalerie die Gesichter nicht identifiziert, so besteht die Möglichkeit über “Personenbeschriftung hinzufügen” selbst einen Kasten im Bild zu ziehen und die Person zu benennen.

Auf dem Screenshot ebenfalls gut sichtbar ist das neue Infofenster, was rechts unten eingeblendet wird. Es enthält alle wichtigen und interessanten Informationen zu dem Foto. Unter anderem bietet es die Möglichkeit einen Autor hinzuzufügen.

Neue Funktionen Der Reiter Reparieren wurde umbenannt in Bearbeiten, was auch wesentlich besser passt. Hier sind ebenfalls zwei neue Funktionen hinzugekommen, die das Leben leichter machen: “Foto ausrichten” und “Schwarzweißeffekte”.

Über Foto ausrichten lässt sich das Foto drehen. Es wird dabei automatisch so beschnitten, dass es in seinem Ursprungsformat bleibt. Bisher musste ich das oft über GIMP manuell machen.

Über Schwarzweißeffekte lässt sich das Foto in verschiedenen Farbvarianten einfärben. Im Screenshot gut ersichtlich sind die Farbvariationen: Grau in vier Helligkeitsstufen, gelblich und bläulich.

In der Menüleiste gibt es ebenfalls zwei interessante Neuerungen: Schon in der bisherigen Version gab es den Menüpunkt “Veröffentlichen => Weitere Dienste”. Dort fand sich jedoch immer nur “Auf Flickr veröffentlichen”, was überflüssig war, da es im Menü “Veröffentlichen” auch schon enthalten war. So konnte man schon darauf schließen, das hier noch etwas passiert. In der Beta sieht man nun den Eintrag “Plug-In hinzufügen” unter “Weitere Dienste”. Es ist also nun möglich, Plug-Ins für die Fotogalerie zu schreiben, mit denen man die Fotos auch auf anderen Plattformen veröffentlichen kann. Sicherlich ist es nur eine Frage der Zeit bis es ein Plug-In gibt, mit dem sich die Fotos in den WordPress-Blog hochladen lassen… Ein ersten Plug-In existiert bereits für die Foto-Plattform SmugMug.

Die zweite interessante Neuerung in der Menüleiste findet sich unter Extras. Dort gibt es den Menüpunkt “Create a Photosynth”. In der sonst komplett übersetzten deutschen Version der Windows Live Fotogalerie ist dies der einzige englische Menüpunkt. Wahrscheinlich wurde er kurzfristig integriert. Schön, nun gibt es auch eine Photosynth Integration.

Die Beta von Windows Live Fotogalerie zeigt sehr deutlich, dass Microsoft großes Potential hat und wir in der Zukunft noch viel erwarten dürfen. Für mich ist die neue Version von Windows Live Fotogalerie erneut eine Bestätigung, dass dieses Programm auf jeden PC gehört. Der Anfänger kommt damit klar und auch der Experte kann seine Fotos damit schnell aufbessern.

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