Terminplanung ohne Exchange Server mit Tungle

Die meisten werden ihn kennen, den Exchange Server auf der Arbeit. Leider ist der insbesondere für spendenabhängige Organisationen oder kleine Clubs und Vereine meiste viel zu teuer. Steht dann wieder die Planung eines Termins an, gestaltet sich das mehr als schwierig alle Teilnehmer zu erwischen. Meist wird dann einfach irgendein Termin festgelegt und damit muss man dann leben oder absagen.

Beim Exchange Server wäre das anders: Die einladende Person kann sich die Frei/Gebucht Zeiten der gewünschten Teilnehmer anschauen und so einen Termin festlegen, an dem alle Teilnehmer oder ein Großteil der Teilnehmer können.

Eine Zwischenlösung für Privatleute bot Doodle. Der Service bietet die Möglichkeit mehrere Termine zur Auswahl zu stellen und diese dann allen Teilnehmern zuzusenden. Diese müssen wiederum ankreuzen, welcher Termin ihnen am besten passt. Zum Schluss wählt der einladende den Termin aus, an dem die meisten Leute können und legt ihn fest. Aber auch das kann ganz schön schwierig sein, denn bis alle abgestimmt haben vergeht meist auch einige Zeit, in der bei vielen schon wieder Termine hinzugekommen sind.

Tungle bietet nun eine Lösung der Terminplanung für Privatleute zu helfen. So stellt sich Tungle selber vor:

Letztendlich ist Tungle also eine Lösung zur Terminplanung in Gruppen ohne Exchange Server. Meiner Meinung nach ist die Umsetzung sehr gelungen und wir werden sehen, wie sich die Software weiter entwickelt. Ich habe nun erst mal mit Tungle angefangen, mal schauen, was das in der Realität wirklich taugt.

Beim der Frei/Gebucht Anzeige kann man selber wählen, welche Benutzer auch erfahren sollen, welcher Termin da ansteht. Interessant ist das z.B. für die Familie oder in einer Gruppe für die Teammitarbeiter (wenn man das z.B. beruflich nutzt). Alle anderen Personen erhalten lediglich die Information, dass da bereits ein Termin steht.

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Wie gespeicherte Suchen das Leben erleichtern

Mit Windows Vista wurde die Möglichkeit eingeführt, Suchanfragen zu speichern. Durch die Sofortsuche waren die jeweiligen Suchergebnisse auch sofort verfügbar. Gespeicherte Suchen sind daher so etwas wie virtuelle Ordner, deren Inhalt abhängig von den Suchkriterien automatisch aktualisiert wird. Von der Grundidee her eigentlich recht gut gedacht, nur bisher konnte ich damit gar nicht wirklich viel anfangen. Inzwischen verwende ich Windows 7 RC und dort ist die Funktion ebenfalls vorhanden. Hier habe ich sie nun das erste Mal auch genutzt, aber seht selbst:

Ich denke nach und nach werde ich noch weitere Fälle haben, in denen mir gespeicherte Suchanfragen behilflich sein werden. Jetzt kann ich sagen, dass dieses Feature auch wirklich nützlich sein kann. Wieder mal ein ganz klarer Geschwindigkeitsvorteil wenn man mit der Suche arbeitet. Mir persönlich geht es so, dass ich die Suche insgesamt noch viel zu selten nutze.

[Zum Video: Warum der Mauszeiger die ganze Zeit dieses komische Symbol ist kann ich nicht sagen – ist aber auch zu erkennen worauf ich klicke. Beim nächsten Mal versuche ich dann auch langsamer zu sprechen :) ]

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Firefox 3.5 optisch an Windows Vista / Windows 7 anpassen

Seit gestern ist die neue finale Version des Firefox verfügbar und wurde seitdem auch schon sehr oft heruntergeladen. Insgesamt ist das Credo eindeutig: Schneller, besser, stabiler, sicherer. Doch leider ist er optisch immer noch genauso, wie schon die Version 0.5 mit der ich angefangen habe: Grau.

Viele Leute sind der Meinung, dass Optik nicht unbedingt wichtig ist. Dieser Meinung war ich auch, bis Windows Vista rauskam. Ich habe damals gemerkt, dass auch die Optik zum Wohlfühlen am Rechner beitragen kann und empfinde den Look, der in Windows seit Windows Vista herrscht und mit Windows 7 verbessert wurde sehr angenehm. Daher lag es nahe, den Firefox möglichst an das Gesamtbild anzupassen. Das ist auch möglich, und dafür liebe ich den Firefox: Jeder kann aus ihm den Browser machen, den er gerne hätte. Hier ein Screenshot meines jetzigen Firefox:

Firefox

Die Transparenz der sonst grauen Fläche erhält man mit dem Plug-In All-Glass Firefox mod, based on Glasser. Danach ist der Look schon ziemlich gut – leider nimmt er aber auch ziemlich viel Platz ein. Firefox bietet aber ab dieser neuen Version (3.5) die Möglichkeit, das Aussehen von Firefox über eine CSS Datei zu verändern. Sehr interessant, also habe ich mir das näher angeschaut und ein bisschen Platz eingespart. Dafür muss eine Datei mit dem Namen userChrome.css im Unterverzeichnis chrome des Profilverzeichnisses erstellt werden. Sie hat bei mir folgenden Inhalt:

toolbarbutton{ margin: 0 !important; }
#PersonalToolbar{ height: 31px !important; }
tab{ height: 25px !important; }
tab:hover{ height: 26px !important; }
statusbar{ min-height: 18px !important; height: 18px !important; margin: 0px !important; }
#nav-bar{ height: 22px !important; }
menu{ height: 10px !important; }

Ich finde es toll und im direkten Vergleich gefällt mir die “neue” Version des Firefox doch erheblich besser:

Firefox ohne mod Firefox mit Mode

Schon alleine dadurch macht mir der Firefox 3.5 mehr Spaß :)

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