Der perfekte PC fürs Wohnzimmer

Einige Monate hatte ich nun bereits einen Media Center Extender im Wohnzimmer stehen. Vom Prinzip her funktioniert dieser auch nach meinen Wünschen, jedoch gab es gehäuft Probleme. Mal funktionierte die Netzwerkverbindung nicht (angeblich weil es halt Draft n war…), dann schon, aber mit Unterbrechungen. Zudem ist der Prozessor sehr langsam, was das navigieren im Media Center manchmal zur Geduldsprobe machte. Außerdem unterstützt der Extender keinen H.264 Codec. Nach einiger Zeit des Leidens war klar: Hier muss ein vernünftiger PC her, der dann lediglich als Media Center dient.
Spätestens nach der Anschaffung eines Home Servers sind die Voraussetzungen in meinem Heimnetzwerk dafür geschaffen, denn die Multimediadaten liegen zentral auf dem Server und müssen so nicht entweder auf jedem PC liegen oder von einem anderen PC (der dann ebenfalls laufen muss) bezogen werden. Mit der Unterstützung von WLAN N sollte die Verbindung auch schnell genug für Full HD Videos sein.
So setzte ich mich also an einem Abend hin und machte mir über meine Anforderungen Gedanken und lotete die Möglichkeiten mit einer Internetrecherche aus. Meine Anforderungen konnte ich relativ klar definieren:

  • Da der PC ins Wohnzimmer kommt, sollte er möglichst leise sein, am besten lautlos.
  • Da meine neue Kamera Videos in Full HD aufnehmen kann, sollte das Gerät Videos in Full HD ohne Probleme abspielen können.
  • Da der PC häufig laufen wird (Musik abspielen, Fotos anschauen, Videos gucken) soll der Stromverbrauch möglichst gering sein.
  • An die Festplatte werden keine großen Ansprüche gestellt, da nur das Betriebssystem auf dem Rechner liegt. Die Multimediainhalte werden über WLAN bezogen, woraus die nächste Anforderung resultiert:
  • Der PC muss über WLAN N verfügen.
  • Als Betriebssystem wird Windows 7 aufgrund des Media Centers eingesetzt.
  • Als letzte Anforderung sollte der PC über HDMI mit dem Fernseher verbunden werden, weil dadurch zwischen Fernseher und PC nur eine Leitung für Audio und Video notwendig ist.

Im Internet versuchte ich Blogs zu finden, die über einen Zusammenbau eines solchen Rechners berichteten, aber alle setzten auf Prozessoren mit mehr Leistung und hatten dementsprechend auch Lüfter mit an Board. Also muss ich mir alle Teile selber zusammen suchen. Das führte zu einer Bauzeit von knapp einem Monat.

Mit den genannten Anforderungen stößt man prozessortechnisch relativ schnell auf den Intel Atom N330 mit dem ION Chipsatz (kurz auch Intel ION genannt). Der Prozessor ist energiesparend und daher von der Wärmeentwicklung eher unkritisch. Außerdem kommt mit dem ION auch eine halbwegs vernünftige Grafikleistung in Form der Nvidia GeForce 9400m, die mit Full HD und BlueRay keine Probleme hat.

Nachdem die Frage der Plattform also geklärt war, galt es ein Board zu finden, dass diesen Ansprüchen gerecht wird. Beeindruckt hat mich dabei das ZOTAC ION ITX-A, welches neben der ION Plattform auch noch WLAN N und ein lüfterloses Kühlsystem bietet. Zusätzliches Highlight: Der Strom wird über ein externes Netzteil bezogen. Das interne Netzteil und der damit verbundene Netzteillüfter entfällt. Überzeugt hat mich auch der ausführliche Bericht & Test von computerbase.de zum ZOTAC ION ITX-A.

Um Kosten zu sparen habe ich mich in einem ersten Versuch (insgesamt gab es drei Versuche) für eine ecoGreen Festplatte von Samsung entschieden. Die 5400 Umdrehungen sollten dazu beitragen Vibrationen zu vermeiden und so die Lautstärke zu minimieren. Das Gehäuse habe ich mir im ersten Versuch von der Firma Antec bestellt. Ich kannte die Firma vorher überhaupt nicht. Die Konzepte ihrer Gehäuse haben mich aber absolut überzeugt und inzwischen habe ich mir mehrere Gehäuse angeschaut. Das NSK 2480-EC war zwar etwas groß, überzeugte mich aber aufgrund des Dreikammersystems, mit welchem Festplatte, Mainboard und Netzteil / optische Laufwerke in verschiedenen Kammern verteilt sind und die Wärmeentwicklung daher gezielt beeinflusst werden kann.

Mit dem Board, dem Gehäuse, der Festplatte und 2GB DDR2 Speicher war damit das System zusammengestellt und bestellt. Bereits bevor alle Teile bei mir zu Hause angekommen waren, bemerkte ich, dass ZOTAC auch ein Nettop bereithält, was genau meine Spezifikationen erfüllt. In einem Test von einer Hardwarezeitschrift wurde das Nettop von der Lautstärke her sogar als zweitleisestes Nettop bezeichnet (das Leiseste hatte keinen N330 und nur eine GMA950 GPU und war damit für Full HD und BlueRay nicht geeignet). Also wurden alle Teile zurückgeschickt und das Komplettsystem bestellt. Bestechend dabei war natürlich auch die Größe: Mitgeliefert wird eine Halterung mit der das System hinter einem Bildschirm montiert werden kann.

Nach einem längeren Bestellvorgang bei pcspezialist.de, deren System mir keine Auskunft über den aktuellen Stand der Bearbeitung gibt, hatte ich das Gerät zu Hause. Die Kundenkommunikation von pcspezialist.de kann ich hier nur als negativ bezeichnen, aber das würde den Artikel sprengen. Ebenfalls negativ war gleich von Anfang an die Lüfterlautstärke des ZOTAC MAG HD-ND01. Ich schob das Pusten des Lüfters erst einmal auf die Einrichtung des Gerätes, die dem Prozessor ja schon einiges abverlangte. Nachdem ich also einige Stunden Einrichtung hinter mir hatte und das Gerät dann in den Raum brachte, in dem es letztendlich genutzt werden sollte hatte ich keinen WLAN Empfang. Die Empfangsleistung des Nettops reichte nicht aus. Gemeinsam mit dem wesentlich zu lauten Lüftergeräusch war das für mich Grund genug, das System zurückzusenden.

Am gleichen Abend wurden also die bisherigen Teile wieder bestellt, mit zwei Veränderungen. Als Festplatte entschied ich mich nun aufgrund der Lautstärke für eine SSD von Intel mit 40GB Speicher und beim Gehäuse wurde ich eine Nummer kleiner mit dem NSK 1380-EC. Nachdem das Gehäuse dann am angestammten Platz Probe stand, wurde es als zu groß befunden und wieder zurück geschickt. Letztendlich blieb ich aber bei Antec und bin nun mit dem ISK 310-150 wirklich glücklich. Es passt von der Größe perfekt und bietet alles, was ich für den Wohnzimmer PC benötige.

Ein Problem im Nachgang stellte die Fernbedienung dar. Da sich das System in meine bisherige Umgebung integrieren sollte, wollte ich es mit einer Logitech Harmony steuern. Das geht aber nur, wenn die Infrarot Schnittstelle den RC6 Standard unterstützt, wie ich nach zwei Fehlbestellungen gelernt habe. Letztendlich hat das aber dazu geführt, dass ich auf die HFX Vista Remote Control GP aufmerksam wurde, die gleich mit entsprechendem Zubehör zum internen Verbau kommt.

Der fertige PC ist nun mit folgenden Komponenten zusammengebaut:

Gesamtkosten: ca. 450 EUR

Zum Schluss noch ein paar Bilder:

Auf dem Multimediaboard steht der PC und darüber liegt die Wii. So hat man gleichzeitig einen direkten Größenvergleich. Der Monitor ist 26” groß.

Wohnzimmerwand mit TFT, Wii, Boxen und PC Direkter Vergleich mit der Wii hochkant. Das Gehäuse bietet zwei USB Anschlüsse in der Front und einen eSata. Außerdem Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer.

Größenvergleich mit der Wii

Hinter der Klappe kann ein optisches Laufwerk eingebaut werden. Die Klappe geht per Druck auf der rechten Seite auf und auch wieder zu.

PC mit Klappe offen Hier noch mal als Größenindikator die Logitech Harmony 525 oben drauf.

PC mit Logitech Harmony 525

Die Rückseite bietet Anschlüsse für PS/2, 6x USB, HDMI, DVI, VGA, e-Sata, optischer Ausgang, S/PDIF, Gigabit-LAN und Sound. Das Loch oben rechts am Gehäuse stammt von einem Netzteil, das mitgeliefert wird, welches ich aber nicht benötige wegen des externen Netzteils, welches mit dem Board geliefert wird.

Die Rückseite des PCs Die SSD von Intel sieht man als erstes wenn das Gehäuse geöffnet wird.

Die SSD von Intel Der Blick von oben auf das Gehäuse wird von dem großen passiven Lüfter der CPU bestimmt.

Blick von oben

Zwei Steckplätze für Speicher, sowie drei SATA Anschlüsse sind auf dem Board vorhanden.

IMG_1708 Der Infrarotsensor wurde von mir innen an der Rückwand angebracht. Durch die vielen Löcher an der Gehäuseseite dringen die Infrarotsignale ohne Probleme zu ihm durch.

IMG_1711 Wegen der verwendeten Adapter liegen sehr viele Leitungen im Gehäuse. Allerdings größtenteils im vorderen Teil, wo normalerweise der Platz für das interne 150 Watt Netzteil vorgesehen ist. Somit ist die Belüftung dadurch nicht beeinträchtigt.

IMG_1714 Der Strom für die Laufwerke kommt von diesem einen Anschluss auf dem Board (da das Netzteil ja außerhalb des Gehäuses ist). Mitgeliefert wird ein Adapter von diesem Anschluss auf drei SATA Stromanschlüsse.

IMG_1716 Der interne mini PCI-Express Slot ist vom WLAN N Netzwerkadapter belegt, kann aber bei Bedarf gewechselt werden.

IMG_1717

Hier die Lufteinlässe auf der rechten Seite des Gehäuses. Ein interner Lüfter wird mitgeliefert. Die Steuerung der Geschwindigkeit kann über einen Regler auf der Rückseite des Gehäuses vorgenommen werden. Die Lautstärke ist mir nicht bekannt, da ich ihn noch nie in Betrieb hatte.

IMG_1719 Hier die Lufteinlässe oben und auf der linken Seite des Gehäuses.

IMG_1723

Wenn man genau hinsieht, sieht man an der Rückwand den Infrarotsensor. Das reicht aus, um die Signale zu empfangen.

IMG_1727 Leider ist das mitgelieferte WLAN N Modul von Atheros nicht so der Bringer. Der WLAN Empfang lässt zu wünschen übrig und die Transferraten ebenso. Mein Netbook hat ebenfalls WLAN N und wesentlich bessere Datenübertragung. Ich werde es wohl noch mal mit einem WLAN N USB-Stick probieren, aber auf lange Sicht wird der PC an ein festes Gigabit-Netzwerkkabel angeschlossen.

Da die Festplatte nur für Windows genutzt wird und alle Daten auf dem Home Server liegen, waren die Datenübertragungsraten der SSD nebensächlich. Wichtig war mir nur, dass sie nicht zu hören ist. Auch beim optischen Laufwerk habe ich nur DVD gekauft, da BlueRay bei mir noch nicht zum Einsatz kommt und auch das Preis-/Leistungsverhältnis noch nicht ganz da ist, wo ich es gerne hätte. Evtl. wird irgendwann auf ein BlueRay Laufwerk umgerüstet.

Die Temperaturen halten sich immer so bei ca. 75 Grad auf. Das ist wohl nach den Meinungen im Internet für die CPU nicht weiter schlimm. Im Test von computerbase.de wurde die CPU sogar über längeren Zeitraum unter Last bei über 100 Grad ohne Probleme betrieben.

Der Stromverbrauch ist mit 20-30 Watt (je nach Aktivität) mehr als erträglich. Bei diesen Werten macht es auch nichts aus, wenn der PC mal länger läuft.

Mit Ausnahme des Netzwerks bin ich mit dem Gerät nun sehr zufrieden und kann diese Konstellation daher nur weiterempfehlen. Bei mir läuft er mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln und erlaubt sich grafisch dabei keine Schnitzer. Die Animationen laufen ruckelfrei und das bisher gesehen Videomaterial machte auf keine Probleme.

Ich hoffe, dass ich mit diesem (langen) Artikel nun eine Empfehlung aussprechen kann, für alle die, die ebenfalls einen PC fürs Wohnzimmer suchen. Ich habe bei meiner Recherche nirgends eine Bauanleitung für einen lautlosen PC fürs Wohnzimmer gefunden.

Zum Abschluss noch ein kleines Video:

ZOTAC hat in Deutschland übrigens einen Support der per Festnetznummer erreichbar ist und wo man nicht minutenlang irgendwelche Warteschlangenmusik hört. Das hat mich positiv beeindruckt.

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25 Gedanken zu “Der perfekte PC fürs Wohnzimmer

  1. Hey,

    schönes Projekt, bin über MCE-Community hier gelandet. Darf man fragen woher du dein Sideboard hast, da ich es sehr schick finde. Danke ;)

    • Hi Tobias,

      das Sideboard sieht zwar schön aus, aber ist qualitativ nicht besonders toll. Die Firma ist inzwischen bankrott (wir hatten Probleme mit einer Reklamation, daher wissen wir das). Also: mehr Schein als Sein.

      In absehbarer Zeit würden wir aber unsere Möbel evtl. verkaufen. Falls du Interesse hast, kannst du ja direkt per Mail anfragen (siehe Impressum).

  2. Hi Thomas,
    der Artikel ist ja sehr schön geworden. Besonders gelungen finde ich die Aufnahmen durch die Lüftungslöcher, auf welchen Du die Bauteile fokusiert hast.

    Gruß
    Richard

  3. Hi,

    saubere Sache mit deinem Mediacenter.
    Du hast genau die Hardware verbaut die ich mir in meinen HT-PC basteln wollte.
    Allerdings scheiterte es am Geld.

    Läuft das Mediacenter bei dir ohne Probleme oder kommt es zu Problemen wenn du z.B. Musik abspielen willst und der Rechner ersteinmal alle Coverbilder laden muss?

    • Läuft ohne Probleme. Da die WLAN Verbindung nicht optimal ist, kommt er mit Full-HD momentan nicht klar, wird sich aber sicher ändern, sobald eine physikalisch Leitung gelegt ist.

  4. Was hälst du von diesem Board?

    Zotac NM10-ITX WiFi inkl. Intel® Atom D510

    Werde meinen HTPC auch als Flimmerkiste verwenden und diese TV-Karte AVerMedia AVerTV Satellite Trinity verbauen.

    Jetzt bin ich mir nur noch nicht sicher ob der Intel Chip FullHD hinbekommt.

    • Na das Board sieht doch gar nicht schlecht aus. Die Grafikkarte sollte eigentlich für Full HD reichen. Kannst mir ja mal ne Rückmeldung geben wenn du es ausprobiert hast :)

  5. Werde doch auf eine ION Plattform zurückgreifen um auf Nummer sicher zu gehen. Diese scheint mir auch für meine Zwecke am performantesten.

    Habe übrigens auch eine ITX Gehäuse von Antec (ISK 300), einziges Problem ist das die Blende nicht von einer Feder sonder von einem Schnappmechanismus gehalten wird.
    Das Gehäuse entspricht bis auf die Blende deinem.

    Habe zwar noch kein Laufwerk aber kann mir gut vorstellen das wenn CD/DVDs automatisch ausgeworfen werden, dass es zu Problemen kommen kann, da die Blende manuell entriegelt werden muss.

    Ich warte noch ein wenig mit dem Laufwerk und werde mir dann ein Slot In Blueray Laufwerk zulegen, da die Preise dafür noch gigantisch hoch sind.

  6. Hallo Thomas
    Dein Gerät ist wirklich klasse,leider bin ich technisch
    nicht so gut drauf,um mir so ein Teil selber zu bauen.Ich suche
    auch so eine lösung für mein Wohnzimmer und habe da an den
    Acer Aspire R3610 “Revo” gedacht.Wäre dies eine gute wahl
    oder hättest du noch einen anderen tip ?
    Dank für deine mühe LG

    • Ich habe es mit diesen fertigen Geräten auch probiert. Mein Urteil: Zu laut. Und ich hatte schon das laut Testberichten leiseste Gerät. Aber du kannst es dir ja im Netz bestellen und hast min. zwei Wochen Rückgaberecht, auch nachdem du es getestet hast.

  7. Pingback: Eine praktische und moderne Fernsehwand » Thomas Lippert

  8. Hi Thomas,

    so wie in deinem Homersever Thread beschrieben, habe ich meinen HTPC jetzt fertig.

    Wie viele Elemente verwaltest du in deiner Filmmediathek?

    Bei mir braucht er ne weile 1082 Elemente anzuzeigen, ca 10 sec.
    Soweit stört das nicht.
    Filtert man allerdings nach Erscheinungsdatum etc. ist es vorbei.
    Gehe davon aus das es an der Festplatte liegt?(zu langsam).
    Und nein ich will keinen Sinnlosen vergleich anstoßen wer mehr in seinem Mediacenter verwaltet ^^.

    Mittlerweile denke ich sogar über eine Linuxlösung nach.

    • Hallo Jack,

      ich verwende für meine Filme das Plug-In MyMovies. Das passt auch besser zu meiner Server-Client Umgebung und ist in meinen Augen wesentlich umfassender. Kann ich dir nur empfehlen. Ich verwalte damit derzeit 477 Elemente ohne Probleme. Auch das sortieren geht einigermaßen flüssig.

      Gruß,
      Thomas

  9. Pingback: Das Smartphone als Fernbedienung nutzen » Thomas Lippert

  10. Hallo

    Eine Frage: reicht deine Konfiguration auch fuer Videogespraeche mit Skype?
    Laesst sich Skype ueberhaupt bedienen aus der Media Center Oberflaeche von Windows 7?

    danke & Gruesse,
    Mihai

    • Die Konfiguration sollte für Videogespräche mit Skype reichen. Allerdings lässt sich Skype nicht über die Oberfläche von Windows Media Center bedienen. Dafür bräuchtest du dann ne kleine Maus und Tastatur. Oder evtl. hast du ein Smartphone und kannst ein Programm darauf laufen lassen, was Tastatur und Maus emuliert?

    • Hi

      Ja, ich dachte sowieso an so eine kleine Tastatur mit mouse integriert. Beziehungsweise habe gerade gesehn, fuer 14 EUR gibt es mcePhone, die sagen zwar nichts von Windows 7 media center, schaut abe gut aus.

      Ich ueberlege eine Antec Fusion Remote zu nehmen, ansonsten ungef deine Konfiguration.

      Gruesse,
      Mihai

  11. Hallo Thomas,

    ich würde mir auch gerne so ein Gerät bauen. Du schreibst im Artikel, das System sei Lüfterlos, aber das Board habe ich bisher nur mit Lüfter gefunden? Darum bin ich ein wenig unsicher. Hat Dein System nun einen Lüfter? Und wie laut ist es?
    Ich würde gerne ein BlueRay Laufwerk und eine 2.5″ Festplatte einbauen. Siehst Du da Probleme? Hat der HDMI-Ausgang auch Audio (5.1)?
    Gruß
    Peter

    • Das Board, was ich oben verlinkt habe hat keinen Lüfter ist also Lüfterlos. Das Gehäuse hat einen eingebauten Lüfter, den ich zum Zeitpunkt des Artikels nicht angeschlossen habe. Inzwischen habe ich ihn angeschlossen und auf kleinster Stufe laufen. Es ist unhörbar, nur deswegen ist er aktiv.

      Beim BlueRay Laufwerk sehe ich keine Probleme. 2,5″ Festplatte meinst du sicherlich keine SSD? Dann würde ich den Lüfter auf jeden Fall aktivieren, denn die normalen Festplatten haben eine nicht zu verachtende Abwärme.

      Ob der HDMI Ausgang auch 5.1-Audio unterstützt kann ich nicht sagen. Das ist eine Komponente, die meinem System leider noch fehlt :(

  12. Hallo Thomas,

    zuerst einmal Glückwunsch zu diesem tollen Beitrag. Mir liegt schon lange daran, den veralteten Elektronikschrott im Wohnzimmer durch nur noch ein Gerät zu ersetzen. Allerdings liegt mein Fokus nicht so sehr auf einer riesigen Film-Mediathek. Für mich wäre z.B. die Integration einer DVB-S HDTV Karte sehr wichtig. Mein Favorit ist die “Digital Devices Cine S2, Native Unterstützung von Windows 7 Mediacenter, SD und auch HD ohne Zusatzsoftware, >> http://shop.digital-devices.de/epages/62357162.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/62357162/Products/091001 << die Karte hat das "Ultra Low Profile Format" und müsste m.E. auch in den Low Profile Erweiterungssteckplatz des Antec Gehäuses passen? Meinst Du das kann funktionieren, denn für den SAT-Betrieb müsste der W-PC ja immer eingeschaltet sein, könnte es da ggfs. Probleme mit dem Stromsparmodus des Prozessors geben? Danke für Deine Meinung diesbezgl.

    • Hallo Bernd,

      die Karte sollte zwar evtl. ins Gehäuse passen, aber leider nicht aufs Mainboard. Es gibt keinen Steckplatz auf dem Mainboard für Erweiterungskarten. Dafür müsstest du dann ein anderes Mainboard suchen.

      Gruß,
      Thomas

  13. Pingback: Wohnzimmer-PC - Kauf, Tipps und Eigenbau

  14. Ja für den MediaPC habe ich auch dementsprechend viel Zeit investiert :) Aber es macht sich bezahlt! :) Habe ein ANTEC Gehäuse genommen!

    Lg Phil

  15. Pingback: Wie ich mein Windows Phone nutze » Thomas Lippert

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