Dieser Artikel spiegelt meine persönliche Meinung wider. Ich kann natürlich nicht für die Allgemeinheit sprechen. Eventuell handelt es sich hier wirklich um einen Einzelfall. Nun zum eigentlichen Inhalt.
Eine kleine Firma braucht einen Fileserver, der wirklich nur als Dateiablage dient. Es geht nicht um zentrale Nutzerverwaltung, Rechtemanagement und Server-Client Szenarien, sondern um einen ganz einfachen Fileserver. Was liegt da näher, als eine Netzwerkfestplatte einzusetzen. Sie hat gegenüber einem PC mit Linux oder einem Windows Server Betriebssystem viele Vorteile:
- Die Bauform ist wesentlich kleiner
- Der Stromverbrauch ist geringer
- Die Verwaltung ist sehr einfach über eine HTTP-Oberfläche
- Die Kosten sind gering
Eigentlich spricht in der Theorie nichts gegen eine solche Variante, leider griff ich anscheinend ins Klo. Da ich zu Hause bereits eine externe Netzwerkfestplatte der Firma Raidsonic verwendete und gute Erfahrung damit machte, griff ich zum IB-NAS4220B, ein Netzwerkfestplattengehäuse für zwei SATA Festplatten das RAID unterstützt. Das System war schnell gekauft und mit zwei Western Digital Festplatten bestückt. Auch das RAID ließ sich schnell einrichten und die Dateien super überspielen. Es sah alles sehr gut aus, zumindest ca. 2 Wochen. Nach zwei Wochen stieg eine der beiden Festplatten aus. Die Oberfläche zeigte folgendes Bild:
Klare Sache: Eine der beiden Festplatten war defekt und musste getauscht werden. Dachte ich…
Also wurde eine neue Festplatte beschafft, eingebaut und der RAID Verbund wieder hergestellt. Die Wiederherstellung war nicht erfolgreich. Auch diese Festplatte wäre angeblich kaputt. Nun prüfte ich die erste Festplatte und sie war in einwandfreiem Zustand. Irgendwas war also mit dem Gerät nicht in Ordnung. Also Datensicherung und Firmwareupdate. Danach RAID einrichten, Daten drauf usw. Viele Stunden an Arbeit und zum Schluss stand das RAID – für 2 Wochen. Nach ungefähr der gleichen Zeit wie schon beim ersten Mal stieg wieder eine Festplatte aus. Diesmal nahm ich Kontakt mit dem Support auf und die wollten das Gehäuse eingeschickt haben.
Damit war das Gehäuse nun zur Reparatur und kam da auch nicht so schnell wieder. Was soll ich sagen. Der Fehler trat natürlich auch nach der Reparatur erneut auf. Diesmal reagierte ich nicht ganz so schnell und es kam wie es kommen musste: Das System hatte auch kein Bock mehr auf die zweite Festplatte und blockierte den Zugriff. Beim Ausbau waren alle Daten auf den Festplatten vorhanden, nur das System mit dem das Gehäuse lief hatte anscheinend Macken.
Nachdem ich mich nun knapp 6 Monate mit dem Gerät rumgequält hatte und die Mitarbeiter der Firma von den Umständen schon reichlich genervt waren wurde nun doch wieder auf einen richten Server umgestellt. Auch wenn die Mitarbeiter von Raidsonic fest davon überzeugt sind, dass der Fehler bei den Festplatten liegt kann ich nur sagen, dass die Festplatten einwandfrei funktionieren, auch heute noch. Wenn sich wirklich alle IB-NAS4220B genauso verhalten, würde ich von dem Kauf abraten.
Tags: Fileserver, IB-NAS4220B, NAS, Netzwerkfestplatte, RAID, Raidsonic
Es muss heißen: widerspiegeln.
Danke
Kann ich bestätigen, das Ding ist genau so Müll wie der immer noch vertriebene SC101 von Netgear. Bei mir klinkt sich aller Nase der Samba Server aus, dann sind nur noch Zugriffe via FTP möglich, die effektive Datenrate der Netzwerkschnittstelle liegt weit unter dem, was sie bringen müsste, etc. etc. etc.
Woran liegts! Warum bekommen alle Linux Freaks dieser Erde, die entsprechende Software schreiben, es nicht hin, wirklich mal exact was an eine Hardware an zu passen, so das wirklich alles geht.
Warum ist eigentlich auch der Prozessor in der Box viel zu lahm, für die Arbeit die er verrichten soll?
Warum versaut diese Box den Inhalt einer outlook.pst trotz ext3 so dermaßen, das Outlook damit nichts mehr anfangen kann?
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Kurzum, warum beschäftigen sich hunderte Leute wirklich so angestrengt um und für ein Produkt, zu entwickeln, was keinerlei Funktionskriterien gerecht wird?
Egal, meine Entscheidung steht fest.
Ich hab die Box erst zwei Tage, das sind aber schon zwei Tage völlig sinnloser Krämpfe, sie ZUVERLÄSSIG an´s laufen zu bekommen.
Während ich auf zeitnahe Firmwareupdates hoffe, rüste ich meinen Windows Server wieder auf.
Generell würde mich mal interessieren, ob man überhaupt ein Linuxbasiertes NAS als ultimative zentrale Speicherzentrale im Netzwerk empfehlen kann, und wieviel Geld man wirklich für eine zuverlässige Lösung investieren muss.
Für den Preis dieser Box jedenfalls hat man sich zuhause ratzfatz selbst mit nem AthlonXP und XP drauf einen einfachen kleinen NAS Server zusammengeschmiedet, der für den Heimgebrauch völlig genügt, und vor allem EINES macht:
ZUVERLÄSSIG ARBEITEN!
ja, die Leistung von diesem Ding ist besch… An einer Fritz Box erreicht es 3,5 MB, an einem extra gigabit Switch (3com) und einem PC der auch gigabit hat, maximal 10 MB Datenübertragung. Ich habe JBOD eingerichtet, mit RAID ist es vom Tempo her zsuammengebrochen. Wie die c´t geschrieben hat, warnen sie vor diesem kasten. Leider zu spät gelesen. Hole mir jetzt das Synology DS 211j.
Ich habe die 2 verfügbaren Updates geladen, das ging ohne Probleme aber schneller wurde es nicht. Und dass das Netzteil heiß wird obwohl die Box im Standby ist, gefällt mir auch nicht.
Wahrscheinlich hast du das “Miststück” längst weggeworfen … falls nicht dann kaufe ein Netzteil ein neues Netzteil (ca 20€) und du wirst höchstwahrscheinlich kein Problem mehr mit haben.
Ist unglaublich dass Raidsonic dir sowas verschweigen