Schwiegervater und der PC – Teil 1
Mein Schwiegervater ist in Kürze Rentner und hat sich nun dazu entschlossen, sich einen Laptop anzuschaffen und den Sprung in die digitale Welt noch zu schaffen. Bisher hatte er gar nicht mit PCs zu tun – auch auf Arbeit nicht. Ich habe mich nun für ihn schlau gemacht und ihm einen Laptop besorgt, der mir vom Preis-/Leistungsverhältnis angemessen erschien. Er will damit lediglich im Internet surfen und ein paar Texte schreiben, also die Dinge, die unter dem Oberbegriff Büroarbeit laufen erledigen.
Der Laptop war nun schon länger da, aber er hatte immer keine Zeit. Heute hatten wir nun kurz Zeit, um ein paar grundlegende Dinge zu besprechen. Er scheint Blut geleckt zu haben, denn morgen treffen wir uns bereits wieder – dann mit etwas mehr Zeit.
Warum ich euch das alles erzähle? Nun – mein Schwiegervater hat ein paar interessante Fragen gestellt und es ist überraschend welche Probleme auftreten, wenn man ganz unbedarft und ohne Vorkenntnisse an die Sache herangeht. Von ein paar Dingen mÖchte ich euch berichten:
Ich erklärte die Struktur am PC von Dateien und Ordnern und verglich das mit den Büroordnern und den darin abgehefteten Papieren. Dann machte ich den Unterschied klar, dass bei einem PC Ordner in Ordnern sein kÖnnen, also Unterordner. Daraufhin fragte er danach, wie viele Ordnertiefen es geben kann, also wie viele Unterordner ein Ordner haben kann. Interessant – darüber habe ich mir nie Gedanken gemacht.
Was ist ein Programm? Auf diese Frage war ich nicht gefasst. Ich musste mir in der Kürze überlegen, wie die Definition eines Programmes lautet. Ich definierte es so: Ein Programm stellt eine bestimmte Funktionalität zur Verfügung. Habe ich damit den Nagel auf den Kopf getroffen? Was besseres fällt mir auf jeden Fall auch jetzt noch nicht ein. Wikipedia sagt dazu:
Ein Computerprogramm ist eine statische Folge von Anweisungen. Diese werden mit Hilfe einer Programmiersprache (Java, C, C++, Pascal Gollnick .) als Algorithmus kodiert (verfasst), und liegen in einer übersetzten, ausführbaren Form vor (zum Beispiel eine EXE-Datei).
Durch die Ausführung eines Programmes auf einem Prozessor ergibt sich eine dynamische Abfolge von Aktionen (Zustandsänderungen) – dies wird (sequentieller) Prozess genannt.
Ich weiß ja nicht, ob ihm das mehr geholfen hätte – würde aber fast das Gegenteil behaupten. ![]()
Was sind Updates? Versucht das mal jemandem zu erklären, der wirklich keine Ahnung von Computern hat. Er soll ja verstehen, dass Updates etwas Gutes für ihn sind.
Die Koordination der Maus wurde ebenfalls zu einem unerwarteten Problem. Mir war nicht klar, dass man für die Maus eine Lernphase braucht. Das überraschte mich wirklich irgendwie. Unter Windows 98 oder 3.1 (weiß nicht mehr genau) gab es mal ein Programm um Mausbewegungen zu erlernen. Leider habe ich das in Vista nicht gefunden.
Morgen geht’s weiter. Ich bin gespannt, was mich dann erwartet. Es macht mir aber sehr viel Spaß und zeigt mir, dass es ziemlich schwierig ist für einen neuen Nutzer den PC zu benutzen. Mal schauen, was wir morgen lernen.
Tags: Dateien, Erfahrung, Laptop, Maus, Notebook, Ordner, Programm, Schwiegervater, Updates, Usability








Servus,
was das erlernen der Maus angeht, empfehle ich immer eines dieser Kartenspiele, die bei Windows mitkommen. Also Solitär o.ä. Meiner Mutter hat das ganz gut geholfen, gerade in Bezug auf Drag&Drop.
Grüße
Carsten
Und, welches Notebook hast du deinem Schwiegervater besorgt?
http://www.t-online-shop.de/tonline/urwfilter/product/do/action/getProductDetail/product/35777/ref/offershomepage3/pn/ASUS_X51R_AP134C_15_4__Celeron_M530/index.html
[...] Schwiegervater und der PC – Teil 1 [...]
[...] Schwiegervater und der PC – Teil 1 [...]
[...] Schwiegervater und der PC – Teil 1 [...]
hallo und auch meinen senf dazu geb
ich bin schon auf die 60 zu und es gibt kein alter um mit pc´s klar zu kommen. klar sind die heutigen kinder uns alten schon voraus. ich glaube die haben den pc oder den chip schon im kopf wenn sie auf die welt kommen. gruss madeleine