Komische Postsendung

Heute habe ich eine wirklich komische Postsendung bekommen. Irgendwer will mit mir Geheimniskrämerei spielen oder mich verarschen. Kein Plan was von beidem stimmt, aber ich habe beschlossen, mich nicht näher damit zu beschäftigen, weil mir momentan andere Dinge wichtiger sind. Will euch nur mitteilen was passiert ist.

Im Postkasten war heute eine Postsendung, die in einem solchen Briefumschlag kam:

Briefumschlag

In dem Adressfeld steht lediglich meine Adresse und der Absender fehlt. Der Poststempel, an dem man evtl. erkennen kÖnnte, von wo die Sendung kommt ist nicht lesbar. Ich habe also keinen Anhaltspunkt, woher diese Sendung kommt.

In dem Umschlag befand sich eine solche Box:

Holzbox

Zuerst dachte ich, es handele sich über ein Stück leichtes Holz und wunderte mich, wer dafür einen Briefumschlag und 1,45 EUR verschwendet. Dann sah ich jedoch, dass es eine Führung gab und so schob ich den Deckel ab. Das Innenleben sah folgendermaßen aus:

Box von innen

Zuerst ein weißer Zettel mit folgender Nachricht: “To execute these commandments you’ll have to find the properly gifted follows.” übersetzt heißt das meiner Meinung nach so viel wie: “Um diese Kommandos ausführen zu kÖnnen, musst du die richtigen hoch begabten Kollegen finden.”

Hinter dem weißen Zettel befindet sich eine Lochkarte. Hallo?? Eine Lochkarte??? Die Zeiten sind doch eigentlich vorbei habe ich gedacht. Man kann lediglich erkennen, dass sie zu einem Stapel von Lochkarten gehÖrte und es steht drauf: “The Final Mill Inc. Series AAB”.

Lochkartenbeschriftung

Keine der Nachrichten oder Sätze ist handgeschrieben. Für alle Nachrichten wurde eine Schreibmaschine verwendet. Die Schrift auf der Lochkarte stammt jedoch von einer anderen Schreibmaschine, als die Nachricht auf dem weißen Zettel. Google findet weder etwas zu dem Satz auf dem weißen Zettel noch zu der Beschriftung auf der Lochkarte. Ich habe also überhaupt keinen Anhaltspunkt dieses Rätsel zu lÖsen und werte es daher ganz einfach als Verarsche…

Falls jemand einen Tipp hat, kann er mir den natürlich trotzdem geben, denn ich bin trotzdem an einer LÖsung (insofern vorhanden) interessiert ;)

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54 Gedanken zu “Komische Postsendung

  1. Pingback: sebastianvogelsang.com » Blog Archive » Virales Marketing

  2. Entweder nen geschickter Werbegag, oder irgendwas wirklich interessantes…

    Hast du den Umschlag noch?
    Was sagt der Poststempel?

    Kannst du die Lochkarte und das Papier eventuell scannen?

  3. Habe auch gelesen, was Sebastian da geschrieben hat. Bin mir aber sicher, dass zumindest bei mir Mill steht, nicht Hill.

    Wie gesagt ist bei mir der Briefstempel nicht sichtbar. Aber da wir nun zu dritt sind, sollte feststehen, dass auch meine Sendung aus Frankfurt kommt. Bin ja mal gespannt, wie sich das noch entwickelt :)

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  6. Pingback: Kleine Holzkiste mit Lochkarte und misteriösem Zettel Webdesignblog

  7. Hi,

    ich hab gestern ebenfalls den beschriebenen Umschlag im Postkasten entdeckt. Der “Final Mill”-Aufruck stammt meiner Ansicht nach von einem Stempel.

    Habe auch noch keinerlei Hinweis, was dahinter stecken könnte – aber ich tippe eher auf eine wie auch immer geartete Kunst-Aktion denn auf einen Marketing-Gag. Auf meinem Blog hatte ich seinerzeit auch schon mal über eine Public Space-Aktion in München berichtet (hier: http://isarstadt.de/index.php/2007/01/25/vercorkst-und-angeklebt/) – wobei sich da bis heute nix herausgestellt hat.

    Bin mal gespannt, ob wir in diesem Fall hinter des Rätsels Lösung kommen…

    Viele Grüße aus München: mawa

  8. Poste einen scharfen Scan der Karte online, dann können wir die Karte decodieren.

    Wenn es eine echte Karte ist entspricht sie exakt einer Codezeile, vermutlich *EBCDIC* kodiert, ASCII ist für Lochkarten unüblich!

    Hier ein Link zu EINER EBCDIC-Codetabelle: http://en.wikipedia.org/wiki/EBCDIC

    Bitte beachte es gibt 6(!!) inkompatible EBCDIC Kodiervarianten, also musst du rumspielen welche logisch ist!

  9. Hiho,

    ich habe soeben (5.2., 12:10) auch eine solche Sendung per Post erhalten.
    Umschlag mit Briefzentrum 60-Stempel, Holzkistchen mit Lochkarte, weißer Zettel mit dem engl. Text.

    Ich gehe davon aus, daß es sich um ein ARG (Alternate Reality Game)und/oder ein virales Marketing-Spiel ist.

    Da ich aber “nur” Spieldesigner, Übersetzer und Autor bin und damit kein “properly gifted fellow”, dafür aber extra neugierig, wäre ich dankbar für jeden, der weiß, was man mit dem Ding außer der ASCII-Konversion noch machen kann und mir hilft, den Code zu enträtseln.

    Morpheus

  10. “Commandments” sind “Gebote”, wie in “Die 10 Gebote”. Gemeint sind wahrscheinlich eher “Commands”, also Anweisungen.

    Das spricht dafür, dass der Ersteller dieser Päckchen kein gutes Englisch beherrscht…. :)

  11. Ich hab zwar keine Post bekommen, aber ich finde das Ganze total spannend …
    … und hoffe, jemand Findiges hat eine Idee zu der Lochkarte.

    Hab ich ihn übersehen oder gibt es den scharfen [ääh ... ihr wisst schon ... perfekt lesbaren] Scan noch nicht?

    Viele Grüße

    Cass

  12. Wie ich unter http://qnxlvr.blogspot.com/ zeige ergibt das leider nur Unfug, zumindest wenn man die “bekannten” Codierungen verwendet…

    Da ich das ganze jedoch in einem C# Programm mache, kann ich in den nächsten Tagen ein bißchen mit den Codierungen rumspielen.. Vielleicht kommt ja noch was raus ….

  13. Habe gerade woanders eine Vermutung gepostet…

    Das sieht schwer nach Enigma Code aus, dabei AAB in der Beschriftung könnte der 3-Buchstaben-Schlüssel sein. Hoffentlich kann es irgendwie helfen. Jetzt brauchen wir einen Enigma-Emulator. Ich geh mal suchen…

  14. Pingback: DimidoBlog » Vorsicht: Spam per Post (3)

  15. hey..
    … bin zwar auch nicht “bepostet” aber dafür echt neugierig :)
    Zum decodieren bin ich zwar sowas von ungeeignet, aber ich erlaube mir die naive Frage: Was bedeutet “The final mill” denn genau? Tatsächlich “Die letzte Mühle”? Oder gibt es mehrere Bedeutungen?
    liebgruß,Amber

  16. Zur “Lochkartenzeit” benutzte man die Sprachen Assembler, Cobol und Fortran. Es wurden endlose Listen mit 0-1er Gruppen (je 8) geschrieben, die dann in die Lochkarte übertragen wurden.

    Ich würde die Karte mal einscannen und an das Nixdorf Museum schicken, die können sicher damit was anfangen (durch einen Lochkartenleser schieben).

    Vielleicht hat auch nur jemand einen alten Stapel Lochkarten gefunden und sich einen Scherz erlaubt. Denn zu einem kompletten Text braucht man in jedem Fall mehr als eine Karte.

  17. Pingback: isarstadt.de » Brief Encounter

  18. Pingback: Velsenfest vom viralen Marketing überzeugt auf netzpfade nerdkolumne

  19. Anscheinend hat’s das Zeugs auch nach österreich geschafft – beim Entleeren des Postkastens heute auch ein Schachtelchen angefunden. Sollte wirklich die eine Organisation die A.S. in seinem Kommentar erwähnt dahinter stehen dann versteh ich die Marketing Aktion noch viel weniger. Weil mehr BS kann man nicht verbreiten als die auf ihrer Homepage.

  20. Pingback: Unbekannter Brief mit Lochkarte bekommen - *Akte X-Melodie pfeiff* | Code-Inside Blog

  21. *prust* okay der film ist klasse… fehlt nur noch die weiße Katze auf dem Schoß von Dr. No.
    Auch schön ist der Vermerk: wir werden alle ihre persönlichen Daten speichern und verbreiten unter “privacy”. *lach*
    Der Security Code für die Bibliothek wäre ganz interessant, nicht wahr?

  22. Ach wie gut, das keiner weiß…. Sorry, ich konnte mich wirklich nicht zurückhalten:
    Ich weiß, wer die Lochkarten gedruckt hat. Ihr Inhalt liegt nur 5 Mausklicks entfernt. Aber von mir entfernt ihr nichts :-)

  23. Hey is das immernoch aktuell ?? warum kriegen bestimmte leute so eine Karte per Post ?? hängen die mit der Frau (Vivien Pastiof) irgendwie zusammen ?? Und warum krieg ich keine Karte ?? is das gut oder schlecht !?

  24. Pingback: der presseschauer » Konspiratives Marketing

  25. Pingback: Thomas Lippert » Blog Archive » Alternative Reality Games

  26. Pingback: Final Mill - ARG Spiel - Van Velsenmeer Foundation | Just4Fun

  27. Pingback: Thomas Lippert » Blog Archive » Komische Postsendung, die Zweite

  28. HEyy is zwar laaang her ^^ aber ehmm ich glaiub das ihr euch treffen müsst um die karte zu kordieren….ich denkmal das ihr alle verschiedene bekommen habt und dort sind ja löcher ddrin die ergeben i-was…..

  29. Pingback: Thomas Lippert » Blog Archive » Das war 2008, auf ein neues 2009

  30. Was kann das für eine sinn haben?
    habe lange überlegt ……. aber es hat überhaupt keinen sinn, wer macht den sowas? .. er/se muss Verrückt oder sehr nett sein ! anders könnte ich es wirklich nicht erklären.

    euer Xavio.

    • Hallo,
      Ich habe gerade eine ‘System / 360 Reference Data -Karte’ von IBM vor mir liegen. Das ist ein Tabell. Nachschlagewerk wie es in der 70er Jahren von Programmierern als Hilfsmittel benutzt wurde! Unter anderem gibt es hier auch den sogenannten “Punch Card Code”. Hier einige Beispiele:
      a 12-0-1 (kleines a = 12er Lochung sowie 0 und 1)
      A 12-1 (großes A = 12er Lochung und 0)
      s 11-0-2 (kleines s = 12er .. .. 0 und 2)
      S 0-2 (großes S = 0 und 2)
      3 3 (Zahl 3 = 3er Lochung)
      Z 0-9 ( großes Z = 0 und 9)
      Ich vermute aber, daß Deine Karte, da man ja nichts direkt auslesen kann, aus einem Linkpaket ist. Während des Compilierens eines Lochkartenprogramm-Paketes auf einem Rechensystem wurden gleichzeitig
      Karten mit Hex-Werten ausgestanzt. Dieses Paket wurde dann für einen Linklauf seperat eingelesen. Danach konnte das Programm mit einem sogenannten Job, in dem auf weiteren Karten vermerkt war, wo sich die zu verarbeiteten Daten befanden, ausgeführt werden.
      Ich gehe davon aus, dass es sich hier um eine Scherzbold handelte.

  31. Pingback: Geheimnisse der “Final Mill Inc.” | ARG-Reporter

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