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Der Vorzug aktueller Techniken

28. November 2008 151 views Ein Kommentar

Diese Woche habe ich seit Dienstag mein Bett kaum verlassen. Ich bin krank. Inzwischen geht’s mir aber schon wieder etwas besser und ich hoffe, dass ich morgen mein Bett endlich mal wieder für längere Zeit verlassen kann.

Diese Woche standen leider aber eigentlich einige Termine an. Ein paar davon ließen sich verschieben, andere fanden auch ohne mich statt :) . Für die FH mussten Gruppenarbeiten fertig gestellt werden und die Vorlesungen fanden natürlich auch statt. Ich habe also diese Woche versucht, so viel wie möglich trotzdem von meinem Bett aus mitzubekommen, obwohl ich nicht vor Ort war. Dank unserer technisierten Welt war auch so einiges möglich. Da mich das wirklich begeistert hat, möchte ich euch davon erzählen.

Telefonflatrate

So fing es am Mittwoch an. Die erste Vorlesung rief ich einfach einen Kommilitonen an und der legte sein Handy auf den Tisch. Ich konnte der Vorlesung relativ gut folgen. Manko dabei: Es war leider oft relativ schwer zu verstehen und teilweise wäre es von Vorteil auch zu sehen, was vorne passiert. Momentan läuft auch eine Vorlesung, in der es kein Internet gibt, und so hat ein Kommilitone ebenfalls eine Handyübertragung angeboten. Nach den ersten 15 Minuten musste ich nun aber abbrechen, weil die Aufnahmequalität insgesamt eher ungeeignet für diesen Einsatzzweck war. Der Dozent stand einfach zu weit weg vom Mikro.

Aber möglich ist es zumindest, und für die zu erledigenden Gruppenarbeiten hat das Telefon seinen Einsatzzweck wirklich erfüllt. Ich konnte dem Gespräch folgen und mich daran beteiligen.

Bei dieser Nutzung ist es sehr von Vorteil wenn das Mikro des Telefons deaktiviert werden kann. So konnte ich meine Nase putzen ohne gleich Gefahr zu laufen, dass der ganze Vorlesungssaal das mitbekommt.

Videotelefonie

Skype ist der wohl bekannteste Vertreter der Videotelefonie. Am Donnerstag kam ich dann also in den Genuss der Videoübertragung einer Vorlesung. Ein Kommilitone hat seine Webcam einfach nach vorne ausgerichtet und so hatte ich nicht nur eine hervorragende Sprachübertragung, sondern auch ein Bild. Das Bild war zwar nicht geeignet den Tafelinhalt abschreiben zu können, jedoch half es sehr dabei, dem Vortrag inhaltlich besser als am Vortag folgen zu können.

Überrascht hat mich die Tonqualität. Ich bin mir nicht sicher, ob es an Skype oder am verwendeten MacBook Pro lag, aber das Mikro passte sich automatisch den Umgebungsgeräuschen an. So wurde der Pegel beim Vortrag so weit erhöht, dass ich die Dozentin sehr gut und deutlich verstehen konnte. Bei Zwischenfragen oder Nebengesprächen senkte sich der Pegel automatisch ab, sodass es keinen Peak gab oder so. Also die Sprachqualität hat sehr begeistert. Skype würde ich wohl einer Handyübertragung ganz klar vorziehen.

TeamViewer

Auf das Programm TeamViewer hatte ich in meinem Artikel Rechner fernwarten – Zeiterspranis, für den sich das Entwicklungsteam per Kommentar bedankt hat, bereits hingewiesen. Das Programm kann noch mehr als nur Rechner fernwarten. Es eignet sich auch dazu, den eigenen Bildschirm jemand anderem zu präsentieren. Dieser kann dann nur sehen, was passiert, kann aber nicht eingreifen.

Diese Möglichkeit haben ich diese Woche ebenfalls zu schätzen gelernt. Bei einer gemeinsamen Gruppenausarbeitung saßen zwei Kommilitonen an der FH vor dem Rechner und haben mir ihren Bildschirm über TeamViewer verfügbar gemacht. Über Telefon war ich dann auch stimmlich einbezogen und so konnten wir zusammen arbeiten, als säße ich vor Ort.

Microsoft Word

Auch Microsoft Word gehört hier rein. Die spezielle Funktion habe ich zwar schon des öfteren genutzt, aber sie war gerade diese Woche wieder sehr hilfreich: Änderungen nachverfolgen. Damit ist es möglich, alle Änderungen, die an einem Dokument gemacht werden für jemand anderen sichtbar hervorzuheben. Derjenige kann dann selber entscheiden, ob er die Änderungen annehmen möchte, oder lieber doch verwirft. So kann an einer Gruppenarbeit sehr gut nachvollzogen werden, was in Abwesenheit geändert wurde.

nachverfolgen

Fazit

Alles in allem hilft die Technik doch sehr gut dabei, trotz physischer Abwesenheit alles Wichtige mitbekommen zu können, bzw. sogar an Besprechungen teilzunehmen, als wäre man vor Ort. Die Technik dafür ist in viele aktuelle Notebooks und PCs sogar eingebaut und die notwendigen Programme sind kostenlos. Ich war diese Woche jedenfalls sehr dankbar für die ganze Technik. Die Nacharbeit in der nächsten Woche hält sich dadurch auf jeden Fall in Grenzen.

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Ein Kommentar »

  1. edgar sagt:

    Gehts dir wieder besser, FBF?
    Viel trinken und warm halten… ;-)

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